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1.4: Induktive Argumentation
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Inductive Reasoning
 
PROTOKOLLE

1.4: Inductive Reasoning

1.4: Induktive Argumentation

Overview

Inductive reasoning is a type of logic in which premises lead to a conclusion. Inductive reasoning is uncertain and operates in degrees to which the conclusions are credible. As such, inductive arguments can be weak or strong, rather than valid or invalid, and conclusions can be used to formulate testable, falsifiable hypotheses.

Inductive Reasoning

In inductive reasoning, collected evidence of an often small sample is used to draw a conclusion. It allows for the possibility that the conclusion is false. This is unlike deductive reasoning, which starts with a hypothesis and looks at the possibilities to reach a specific, logical conclusion.

For example, if all fish in a pond are observed squirting water into the air towards insects that they then retrieve and eat, inductive reasoning would indicate that all fish must be able to project water as a method of preying on insects.

Because this conclusion is credible, it can be used to formulate a testable, falsifiable hypothesis—that all fish project water to catch their insect prey. In general, this is a weak argument considering that not all types of fish are present in this particular pond. Then, in order to test this hypothesis, the researcher could collect multiple types of fish from the pond—in addition to other types of fish that eat insects from other water sources—and observe how they behave in a laboratory setting, in the presence of insects. The results may lead to the conclusion that not all fish squirt water at their prey. For example, it is known that archerfish shoot insects with a stream of water, but pufferfish do not.

Überblick

Induktives Denken bzw. Argumentieren ist eine Art von Logik, bei der bestimmte Prämissen zu einer Schlussfolgerung führen. Das induktive Denken ist daher in seinen Prämissen eher ungewiss. Es operiert nur in dem Maße, in welchem Schlussfolgerungen als glaubwürdig oder unglaubwürdig eingeschätzt werden können. Man beurteilt induktive Argumente daher eher als stark oder schwach, nicht aber mit Begriffen wie gültig oder ungültig. Die Schlussfolgerungen können jedoch zur Formulierung prüfbarer, falsifizierbarer Hypothesen verwendet werden.

Induktives Argumentieren

Bei der induktiven Argumentation wird der gesammelte Beweis einer oft kleinen Stichprobe verwendet, um eine Schlussfolgerung zu ziehen. Sie lässt jedoch die Möglichkeit offen, dass die Schlussfolgerung falsch ist. Dies ist anders als beim deduktiven Denken, bei dem man von einer Hypothese ausgeht und die Möglichkeiten betrachtet, um zu einer bestimmten, logischen Schlussfolgerung zu gelangen.

Wenn man beispielsweise Fische in einem Teich dabei beobachtet, wie sie Wasser in die Luft in Richtung von Insekten spritzen und diese anschließend fangen und fressen, kann man folgendes induktives Argument aufstellen: alle Fische sind dazu in der Lage, dass sie Wasser auf ihrer Jagd nach Insekten nutzen können.

Da diese Schlussfolgerung glaubwürdig ist, kann sie zur Formulierung einer überprüfbaren, falsifizierbaren Hypothese verwendet werden. Diese würde besagen, dass alle Fische mit Wasser spritzen, um Beute zu fangen. Allgemein ist dies ein schwaches Argument. Man muss nämlich bedenken, dass man in diesem Teich vorrausichtlich nicht sämtliche Fischarten vorfinden wird. Um diese Hypothese zu testen, könnte der Forscher dann mehrere Fischarten aus dem Teich sammeln. Gleichzeitig sammelt er auch noch Fische aus anderen Gewässern, bei denen er ein ähnliches Phänomen festgestellt hat. In einer Laborumgebung kann er dann testen, wie sich die Fische in Gegenwart von Insekten verhalten. Die Ergebnisse können zu der Schlussfolgerung führen, dass nicht alle Fische Wasser auf ihre Beute spritzen. So ist beispielsweise bekannt, dass Schützenfische Insekten mit einem Wasserstrahl abschießen, Kugelfische hingegen jedoch nicht.


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