Login processing...

Trial ends in Request Full Access Tell Your Colleague About Jove

2.18: Adhäsion
INHALTSVERZEICHNIS

Your institution must subscribe to JoVE's JoVE Core collection to access this content.

Fill out the form below to receive a free trial or learn more about access:

 
Start Free Trial

PROTOKOLLE

2.18: Adhäsion

Adhäsion tritt auf, wenn ein Molekültyp von einer anderen Art von Molekülen angezogen wird. Wasser zeigt beispielsweise adhäsive Eigenschaften in der Gegenwart von polaren Oberflächen wie Glas oder Zellulose in Pflanzen. Bei Glas werden die positiv geladenen Wasserstoffmoleküle im Wasser stärker von den negativ geladenen Sauerstoffmolekülen in der Kieselsäure angezogen, als vom Sauerstoff in den benachbarten Wassermolekülen.

Die Kapillarwirkung ist ein Ergebnis der Adäsionstendenz des Wassers. Wenn ein schmales Glasrohr in Wasser eingeführt wird, binden sich die Wassermoleküle an die Rohroberfläche. Der Wasserspiegel im Inneren des Rohres steigt an. Je kleiner der Rohrdurchmesser, desto weiter steigt das Wasser, da mehr Wassermoleküle an die Glasoberfläche gelangen. Die Kapillarwirkung setzt sich fort, solange die Haftkraft größer als die Anziehungskraft der Schwerkraft ist.

Pflanzen nutzen die Adhäsion der Kapillarwirkung und den Zusammenhalt zwischen den Wassermolekülen, um Wasser von den Wurzeln zu den Blättern hinauf zu bewegen. Bei Pflanzen bestehen die Xylem-Gefäße aus langen, schmalen Zellen, welche Tracheenelemente genannt werden und Wasser transportieren. Da Wassermoleküle eine Anziehungskraft auf Zellulose ausüben, haften sie an der Xylem-Zellwand. Auch die Kohäsionskräfte zwischen den Wassermolekülen ziehen die Wassermoleküle zueinander an. Zusammen bilden diese Adhäsions-und Kohäsionskräfte eine Säule von Wassermolekülen, die sich allmählich in den Xylemgefäßen nach oben bewegt.


Suggested Reading

Get cutting-edge science videos from JoVE sent straight to your inbox every month.

Waiting X
simple hit counter