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7.2: Erster Thermodynamischer Hauptsatz
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PROTOKOLLE

7.2: Erster Thermodynamischer Hauptsatz

Der erste Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass Energie nicht erzeugt oder zerstört, sondern nur umgewandelt werden kann. Dies kann innerhalb einer klassischen Nahrungskette demonstriert werden, in der die Lichtenergie der Sonne von Pflanzen als Strahlungsenergie genutzt wird. Sie wird in chemische Energie umgewandelt und dann in komplexen Kohlenhydraten gespeichert. Diese Pflanzen werden dann von Tieren verzehrt. Während des Verdauungsprozesses geben die Zucker Energie in Form von Wärme ab. Der Zucker produziert auch chemische Energie, die entweder für Zellfunktionen verbraucht, in Makromolekülen wie Glykogen und Fettsäuren gespeichert oder von einem Raubtier verzehrt wird. Die Abfallprodukte und abgestorbenen organischen Stoffe von Tieren werden dann von Bakterien und Pilzen zersetzt und in den Boden zurückgeführt. So bieten sie den Pflanzen Nahrung. Diese wachsen erneut und der Kreislauf wiederholt sich.

Der erste Hauptsatz der Thermodynamik

Bei der Fotosynthese werden aus Photonen komplexe Kohlenhydrate hergestellt, welche Pflanzen selbst zum Leben und wachsen nutzen. Durch diesen Prozess wird gleichzeitig Sauerstoff an die Atmosphäre abgegeben.

Die Pflanzen stellen für pflanzenfressende Tiere (Herbivore) schließlich Nahrung dar. Während des Verdauungsprozesses werden die Zucker abgebaut und Energie wird freigesetzt. Energie wird entweder als Wärme oder zur Bereitstellung chemischer Energie aus Glucose freigesetzt. Diese Energie treibt zelluläre Prozesse an, die es dem Tier ermöglichen, zu überleben und sich fortzupflanzen. Die Energie kann auch in Makromolekülen als chemische Energie gespeichert werden. Glykogen kann beispielsweise in der Leber oder in den Muskeln gespeichert werden und kann in Zeiten hohen Energiebedarfs schnell abgerufen werden. Es kann auch als Energiereserve in Form von Fettsäuren eingelagert werden. Das Tier gibt diese Energie schließlich an ein Raubtier weiter, welches diese Energie auf ähnliche Weise nutzen wird.

Die Abfallprodukte aus jedem Schritt werden ebenfalls in die Luft, das Wasser oder den Boden zurückgeführt. Dies erhält die Nahrungskette. Destruenten, wie Bakterien und Pilze, fressen abgestorbene organische Stoffe und führen sie in den Boden zurück. So können sie von Pflanzen wieder zum Wachstum genutzt werden.


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