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8.14: Diätetische Verbindungen
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PROTOKOLLE

8.14: Diätetische Verbindungen

Überblick

Metabolische Stoffwechselwege sind miteinander verbunden. Die Prozesse der Zellatmung, bei denen in der Glykolyse, Pyruvat-Oxidation und Citratzyklus Glucose in ATP umgewandelt wird, sind mit denen verbunden, die andere organische Verbindungen abbauen. Dadurch wird aus verschiedenstem Lebensmittel wie Äpfeln, Käse oder Guacamole letztendlich ATP gewonnen. Neben Kohlenhydraten enthalten Lebensmittel auch Proteine und Lipide, wie Cholesterin und Fette. Auch diese organischen Verbindungen werden als Energiequelle bzw. zur Herstellung von ATP genutzt.

Kohlenhydratverdauung

Der menschliche Körper verfügt über mehrere Enzyme, die Kohlenhydrate in einfache Zucker abbauen können. Während Glucose direkt in den Zyklus der Glykolyse gelangen kann, werden einige Einfachzucker, wie Fruktose und Galaktose, zunächst in Zucker umgewandelt. Sie stellen Zwischenprodukte des glykolytischen Weges dar.

Eiweißverdauung

Proteine werden durch Enzyme in ihre Aminosäuren zerlegt, die in der Regel zu neuen Proteinen recycelt werden. Wenn der Körper jedoch hungert oder ein Überschuss an Aminosäuren vorhanden ist, können einige Aminosäuren ihre Aminogruppen verlieren und anschließend ebenfalls in die Zellatmung gelangen. Die verlorenen Aminogruppen werden in Ammoniak umgewandelt und in Abfallprodukte eingebaut. Verschiedene Aminosäuren gelangen in verschiedenen Stadien in die Zellatmung. Aminosäuren können auch aus Zwischenprodukten der Zellatmung hergestellt werden.

Fettverdauung

Lipide, wie Cholesterin und Triglyceride (d.h. Fette), können auch auf den Wegen der Zellatmung produziert und zerlegt werden. Triglyceride setzen sich beispielsweise aus Glycerin und drei Fettsäuren zusammen. Phosphoryliertes Glycerin kann in die Glycolyse gelangen. Fettsäuren treten in den Citratzyklus ein, nachdem sie durch eine Reihe von Reaktionen in Acetyl-CoA umgewandelt wurden. Man bezeichnet diese Reaktionen als Beta-Oxidationen.

Die biochemische Energie in Form von ATP kann somit aus Kohlenhydraten, Proteinen oder Lipiden gewonnen werden.

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