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11.1: Was ist die Meiose?
INHALTSVERZEICHNIS

 

PROTOKOLLE

11.1: Was ist die Meiose?

Die Meiose ist der Prozess, bei dem sich diploide Zellen teilen, um haploide Tochterzellen zu produzieren. Beim Menschen enthält jede diploide Zelle 46 Chromosomen, sie stammen zur Hälfte von der Mutter und zur anderen Hälfte vom Vater. Nach der Meiose enthalten die entstandenen haploiden Ei- oder Samenzellen nur noch 23 Chromosomen. Jedes dieser Chromosomen enthält jedoch eine einzigartige Kombination von elterlichen Informationen, die vorher aus dem meiotischen Prozess der Kreuzung resultiert sind.

Die Meiose weist Ähnlichkeiten mit der Mitose auf. So verlassen sich beide Prozesse beispielsweise auf Mikrotubuli, um die Chromosomen auf gegenüberliegende Seiten einer Zelle zu verteilen, welche sich dann teilt, um ein Tochterzellpaar zu bilden. Jedoch unterscheiden sich beide Prozesse auch in einigen Punkten. Die Meiose findet nur in den Geschlechtsorganen statt, während die Mitose in anderen Gewebetypen des Körpers auftritt. Außerdem sind die aus der Mitose entstandenen Zellen genetisch nicht von ihren Vorgängern zu unterscheiden. Es kommt zu keinem Cross-Over. Ausgenommen sind hier genetische Mutationen in der Tochterzelle. Des Weiteren sind alle Tochterzellen diploid. Im Gegensatz dazu entstehen bei der Meiose vier Zellen, die nicht nur die Hälfte der Chromosomenzahl ihres Vorgängers besitzen, sondern auch einzigartige Kombinationen von genetischem Material enthalten. Keine zwei meiotischen Zellen sind identisch. Das trägt beispielsweise dazu bei dass man auch bei Geschwisterpaaren deutlich Unterschiede im Aussehen und in der Persönlichkeit findet.


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