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17.8: Hormonelle Regulierung
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PROTOKOLLE

17.8: Hormonelle Regulierung

Hormone regulieren einen signifikanten Teil der Verdauung, indem sie das neuroendokrine System aktivieren. Das neuroendokrine System der Verdauung enthält viele verschiedene Hormone mit vielfältigen Funktionen. Sie sind sowohl direkt als auch indirekt an der Verdauung beteiligt.

Der Prozess

Der Chymus wandert dann in den Zwölffingerdarm, wo mehrere Hormone freigesetzt werden. Jedes besitzt dabeu spezifische, vielfache Funktionen. Einige hemmen die Verdauung im Magen. Die sogenannten "Gastric inhibitory peptide" (GIP) verlangsamen das Magenschütteln. Secretin hemmt die Magensaftproduktion und veranlasst zusammen mit Cholecystokinin (CCK) den Pylorusschließmuskel zwischen Magen und Zwölffingerdarm sich zu schließen. Dadurch wird das Chymusvolumen im Zwölffingerdarm begrenzt und die Verdauungsgeschwindigkeit angeregt.

Sobald das Chymus im Zwölffingerdarm angekommen ist, veranlasst das Sekretin die Freisetzung von Bicarbonat aus der Bauchspeicheldrüse. Dies reduziert den Säuregehalt des Chymus, schützt die empfindliche Schleimhaut des Zwölffingerdarms und schafft ein optimales Milieu, in dem die Verdauungsenzyme funktionieren können. Die Verdauungsenzyme und die Galle werden bei der Stimulation durch CCK aus der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase freigesetzt, so dass die Verdauung durch den Dünndarm weitergehen kann.

Am Ende des Dünndarms wir im Ileum ein weiteres Hormon freigesetzt: das Peptid YY (PYY), so wie das Chymus in den Dickdarm gelangt. Dieses Hormon wird im Laufe der Zeit freigesetzt und erreicht seinen Höhepunkt etwa 1-2 Stunden nach dem Essen. Seine Funktion ist es, die Passage von Chymus in den Dickdarm zu verlangsamen, damit Wasser und Elektrolyte maximal absorbiert werden können. Es dient auch als Sättigungssignal an das Gehirn, das dem Organismus anzeigt, mit dem Essen aufzuhören. PYY kann eine Rolle bei der Fettleibigkeit spielen. Bei fettleibigen Personen wurden niedrige PYY-Werte im Vergleich zu nicht fettleibigen Personen beobachtet. Ein synthetisches Analogon von PYY wird als mögliche Behandlung von Adipositas untersucht.


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