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26.6: Instinktverhalten
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Fixed Action Patterns
 
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26.6: Fixed Action Patterns

26.6: Instinktverhalten

A fixed action pattern (FAP) is a specific, hard-wired sequence of behaviors that occurs in response to an external stimulus, called a sign stimulus. The behavior is “fixed” because it is essentially unchangeable—proceeding similarly across individuals of a species every time it occurs.

Three-Spined Sticklebacks

A classic example of a FAP was described in three-spined stickleback fish by Nikolaas Tinbergen in the 1930s. During the breeding season, the male fish develop a red throat and belly and build a nest. Male sticklebacks attract females to the nest with a courtship dance and encourage her to lay eggs, which the male then fertilizes. He protects the fertilized eggs and, later, the newborn young. During these phases of courtship, breeding, and parental care, the male aggressively attacks any other males who come near his nesting territory. This increases the likelihood of his genes being successfully passed on to future generations.

Tinbergen discovered that male sticklebacks would also attack models of fish—even if they are unrealistic looking—but only if the undersides are painted red like the red belly of a breeding male. When a more realistic model is introduced that does not have a red belly (appearing similar to a female stickleback), the male will not attack. It was concluded that the red belly is the sign stimulus that triggers the attack behavior—the FAP.

FAPs are innate, meaning that the animal is born with the ability to carry out the behavior, and therefore does not need to learn it. FAPs are also usually completed once initially triggered. These behaviors may be critical to increasing an animal’s fitness, for instance, by allowing them to instinctively recognize and attack prey, or—as in sticklebacks—increase the production of offspring that can survive to maturity.

Ein Instinktverhalten ist eine spezifische, fest verdrahtete Sequenz von Verhaltensweisen. Sie tritt als Reaktion auf einen externen Stimulus, einen sogenannten Zeichenreiz, auf. Das Verhalten ist fest, weil es im Wesentlichen unveränderlich ist. Es verläuft bei allen Individuen einer Spezies bei jedem Auftreten ähnlich ab.

Dreistachlige Stichlinge

Ein klassisches Beispiel für ein Instinktverhalten wurde in den 1930er Jahren von Nikolaas Tinbergen am Beispiel der dreistacheligen Stichlinge beschrieben. Während der Brutzeit entwickeln die Männchen eine rote Kehle, einen roten Bauch und bauen ein Nest. Männliche Stichlinge locken die Weibchen mit einem Balztanz zum Nest und ermutigen sie, Eier zu legen, die das Männchen dann befruchtet. Er schützt die befruchteten Eier und später die neugeborenen Jungen. Während dieser Phasen der Balz, der Brut und der elterlichen Pflege greift das Männchen jedes andere Männchen, das sich seinem Nestgebiet nähert, aggressiv an. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass seine Gene erfolgreich an künftige Generationen weitergegeben werden können.

Tinbergen hat entdeckt, dass männliche Stichlinge auch Modelle von Fischen angreifen würden, wenn diese nicht sehr echt aussehen. Dies tun sie allerdings nur, wenn die Unterseite einer Attrappe rot gefärbt ist. Der rote Bauch soll auf ein konkurrierenden Männchen hinweisen. Wenn ein realistischeres Modell präsentiert wird, das keinen roten Bauch hat (aber ähnlich wie ein weiblicher Stichling aussieht), wird das Männchen nicht angreifen. Man kam zu dem Schluss, dass der rote Bauch der Zeichenreiz ist, der das Angriffsverhalten auslöst.

Instinktverhalten sind angeboren, d.h. das Tier wird mit der Fähigkeit geboren, das Verhalten auszuführen, und muss es daher nicht erlernen. Sie werden in der Regel auch abgeschlossen, sobald sie ursprünglich ausgelöst wurden. Diese Verhaltensweisen können entscheidend sein, um die Fitness eines Tieres zu erhöhen, indem sie ihm beispielsweise erlauben, Beute instinktiv zu erkennen und anzugreifen oder, wie bei Stichlingen, die Produktion von Nachkommen zu erhöhen, damit diese bis zur Geschlechtsreife überleben können.


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