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29.2: Bedrohungen der Biodiversität
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Threats to Biodiversity
 
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29.2: Threats to Biodiversity

29.2: Bedrohungen der Biodiversität

There have been five major extinction events throughout geological history, resulting in the elimination of biodiversity, followed by a rebound of species that adapted to the new conditions. In the current geological epoch, the Holocene, there is a sixth extinction event in progress. This mass extinction has been attributed to human activities and is thus provisionally called the Anthropocene. In 2019 the human population reached 7.7 billion people and is projected to comprise 10 billion by 2060. Indicative of our impact, by biomass (the actual mass of a particular species), humans make up 36% of Earth’s mammals, livestock 60%, and wild mammals only 4%. Approximately 70% of all birds are poultry, so only 30% are wild.

To minimize human impact on biodiversity and climate, we have to understand which of our activities are problematic and balance the needs of human civilization and progress with a sustainable plan for future generations. Some of the major threats to biodiversity include habitat loss due to human development, over-farming, and increased carbon dioxide emissions from factories and vehicles.

Case Studies

A case study in human impact on the weather can be found in the 1930s event known as the Dust Bowl. In the 1920s and 30s, a large number of farmers moved to the Great Plains and clear cut the land, removing the native ground covering plants in order to plant their crop plants, which generally have shallow root systems. In an area centered in Kansas and northern Texas and extending north into Canada and south through Texas, a combination of extreme drought conditions and poorly considered farming practices resulted in dust storms that deposited debris all the way to the northeastern states. Ultimately, because of these storms, and the depressed economy that unfortunately coincided, there was a general food shortage and many families had to abandon their farms. It has become clear that in order for the land to support single plant species which are not naturally adapted, farms must be well planned to account for the loss of biodiversity.

A less radical example can be seen in Yellowstone National Park in the United States. Wolf populations diminished radically after the westward migration of the human population began. As a result, the population of prey animals such as the pronghorn and mule deer increased. Because those animals tend to eat young Aspen saplings, this resulted in a decline in Aspen trees. The downstream effects of this loss of trees include increased land erosion and a loss of habitat for birds and other animals. Support for this proposed chain of events comes from the recent reintroduction of wolves to Yellowstone, which correlates with an observed rebound in the Aspen population in the park. If this correlation truly indicates that the Aspen is revitalized due to the reintroduction of wolves, this research bolsters the general concept that apex (top) predators are essential to the biodiversity of ecosystems.

Maintenance of biodiversity is essential to preserve ecosystems in balance, prolong predictable weather patterns and to keep raw material for research into new industrial and medical products.

Im Laufe der geologischen Geschichte gab es fünf schwerwiegende Ereignisse, die zu einer extremen Dezimierung der Artenvielfalt führten. Diese Ereignisse wurden von einem Wiederaufleben der Arten gefolgt, welche sich an die neuen Bedingungen angepasst haben. In der gegenwärtigen geologischen Epoche, dem Holozän, ist ein sechstes Aussterben im Gange. Dieses Massensterben wird auf menschliche Einflüsse zurückgeführt und daher vorläufig als Anthropozän bezeichnet. Im Jahr 2019 erreichte die menschliche Bevölkerung 7,7 Milliarden Menschen und wird bis 2060 voraussichtlich 10 Milliarden umfassen. Nach der Biomasse (der tatsächlichen Masse einer bestimmten Art) macht der Mensch 36% der Säugetiere der Erde aus, während der Viehbestand 60% und die wilden Säugetiere nur 4% ausmachen. Ungefähr 70% aller Vögel sind Geflügel, daher sind nur 30% wild.

Um den menschlichen Einfluss auf die biologische Vielfalt und das Klima zu minimieren, müssen wir verstehen, welche unserer Tätigkeiten problematisch sind, und die Bedürfnisse der menschlichen Zivilisation und des Fortschritts mit einem nachhaltigen Plan für künftige Generationen in Einklang bringen. Einige der größten Bedrohungen für die biologische Vielfalt sind der Verlust von Lebensraum durch menschliche Entwicklung, Überfarmung und erhöhte Kohlendioxidemissionen durch Fabriken und Fahrzeuge.

Case Studies

Eine Fallstudie über den Einfluss des Menschen auf das Wetter findet sich in der als Dust-Bowl bekannten Katastrophe der 1930er Jahre. In den 1920er und 30er Jahren zog eine große Anzahl von Landwirten in die Great Plains und holzten das Land ab. Dabei entfernten sie die einheimischen, bodendeckenden Pflanzen, um Nutzpflanzen anzubauen, die im Allgemeinen ein flaches Wurzelsystem hatten. In einem Gebiet, das in Kansas und Nord-Texas liegt und sich im Norden nach Kanada und im Süden durch Texas erstreckt, führte eine Kombination aus extremen Dürrebedingungen und schlecht durchdachten landwirtschaftlichen Praktiken zu Staubstürmen, die Trümmer bis in die nordöstlichen Bundesstaaten absetzten. Letztendlich kam es aufgrund dieser Stürme und der gleichzeitig unglücklicherweise gedrückten Wirtschaft zu einer allgemeinen Nahrungsmittelknappheit, weshalb viele Familien ihre Farmen aufgeben mussten. Es ist klar geworden, dass die Betriebe gut geplant sein müssen, um den Verlust der biologischen Vielfalt zu berücksichtigen, damit das Land einzelne Pflanzenarten, die nicht natürlich angepasst sind, unterstützen kann.

Ein weniger extremes Beispiel ist im Yellowstone-Nationalpark in den Vereinigten Staaten zu sehen. Die Wolfspopulationen nahmen nach Beginn der Westwanderung der menschlichen Population radikal ab. Als Folge davon nahm die Population von Beutetieren wie dem Gabelbock und dem Maultierhirsch zu. Da diese Tiere dazu neigen, junge Espen-Sprösslinge zu fressen, führte dies zu einem Rückgang der Espenbäume. Zu den flussabwärts gerichteten Auswirkungen dieses Baumverlusts gehören eine verstärkte Bodenerosion und ein Verlust an Lebensraum für Vögel und andere Tiere. Unterstützung für diese Kette von Ereignissen kommt von der kürzlichen Wiedereinsetzung von Wölfen in den Yellowstone, die mit einer beobachteten Erholung der Espen-Population im Park korreliert. Wenn diese Korrelation wirklich darauf hinweist, dass die Espe durch die Wiedereinbürgerung von Wölfen wieder belebt wird, unterstützt diese Forschung das allgemeine Konzept, dass die Raubtiere an der Spitze (oben) für die Biodiversität der Ökosysteme wesentlich sind.

Die Erhaltung der Biodiversität ist unerlässlich, um die Ökosysteme im Gleichgewicht zu halten, vorhersehbare Wettermuster zu verlängern und Rohmaterial für die Erforschung neuer industrieller und medizinischer Produkte zu gewinnen.


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