1.2
Die Volkswirtschaftslehre lässt sich in Mikroökonomie und Makroökonomie unterteilen.
Der Begriff Mikro bedeutet klein. Die Mikroökonomie untersucht also das Verhalten einzelner Verbraucher, Arbeitnehmer und Unternehmen. Es beantwortet Fragen wie "Was soll man produzieren?", "Wie produziert man?" und "Für wen soll man produzieren?"
Zum Beispiel setzt ein Autohersteller fortschrittliche Techniken ein, um Elektroautos zu entwickeln. Sie richten sich an umweltbewusste Verbraucher und befassen sich damit, was, wie und für wen produziert werden soll.
Die Mikroökonomie befasst sich mit Nachfrage, Angebot, Elastizität, Konsumverhalten, Produktion und Kosten.
Der Begriff Makro betrachtet das große Ganze. Anstatt sich auf einzelne Einheiten zu konzentrieren, untersucht die Makroökonomie das Verhalten einer Volkswirtschaft als Ganzes, z. B. "Wie wirkt sich die Gesamtnachfrage nach Autos auf die Wirtschaft des Landes aus?" oder "Wie wirken sich staatliche Maßnahmen wie Steuern und Zinssätze auf die Automobilindustrie aus?"
Die Makroökonomie deckt breitere Themen wie gesamtwirtschaftliche Nachfrage und Angebot, Nationaleinkommen, Inflation, Arbeitslosigkeit und Wirtschaftswachstum ab.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Mikroökonomie die Entscheidungen einzelner wirtschaftlicher Faktoren berücksichtigt, während die Makroökonomie die gesamtwirtschaftliche Leistung und die Politik, die die Wirtschaft beeinflusst, berücksichtigt.
Mikroökonomie und Makroökonomie sind zwei Zweige der Wirtschaftswissenschaften, die unterschiedliche Aspekte der Wirtschaft auf verschiedenen Aggregat…
Urheberrecht © 2026 MyJoVE Corporation. Alle Rechte vorbehalten.