3.5
Kohlenhydrate in ihrer vertrauten Form umfassen einfache Zucker und komplexere Polymere, die als Polysaccharide bezeichnet werden. Molekular sind sie definiert als kohlenstoffhaltig und sie sind die Bestandteile von Wasser, einer Hydroxylgruppe, Wasserstoff und Sauerstoff. Normalerweise in einem Verhältnis von eins zu zwei wie Glukose, das sechs Kohlenstoffe, 12 Wasserstoffatome und sechs Sauerstoffatome aufweist.
Dieses einzelne Zuckermolekül ist ein Monosaccharid, das zum Teil nach der Anzahl der Kohlenstoffe kategorisiert ist. Mit sechs wird es als Hexose bezeiechnet, während ein anderer gewöhnlicher Zucker, Ribose, als Pentose mit fünf Kohlenstoffmolekülen bezeichnet wird. Und je nach Positionierung ihrer Carbonylgruppe können sie weiter kategorisiert werden.
Eine Aldose hat, wie Galaktose, eine Carbonylgruppe am Ende des Zuckers. Und eine Ketose, wie beispielsweise Fruktose, hat in der Mitte eine Carbonylgruppe. Nun kann sich das Fruktosemolekül mit seiner Ringform, wie die meisten Zucker in wässrigen Lösungen, mit einem Glukosemolekül verbinden und durch Dehydrierungssynthese bilden die beiden Monosaccharide ein Disaccharid wie Saccharose, den gewöhnlichen Süßstoff, Haushaltszucker. Stattdessen können, wenn Glukose mit vielen Glukosemolekülen zusammengebunden wird, verschiedene Polysaccharide wie Cellulose oder die Stärkeamylose gebildet werden. Letztlich dienen Einfachzucker und Polysaccharide als Energiereserven und Strukturbestandteile von Zellen.
Kohlenhydrate sind essenzielle biologische Moleküle aus Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen, die oft im Verhältnis 1:2:1 vorlieg…
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