3.2
Lipide werden gruppiert unter Verwendung eines einzigen entscheidenen Faktors. Sie sind hydrophob, also wasserunlöslich, auf Grund ungeladener Kohlenwasserstoffe. Beruhend auf der Anzahl und der Art des Kohlenwasserstoffs werden Lipide in drei Klassen aufgeteilt, Fette, Phospholipide und Steroide.
Fette, bekannt auch als Triglyzeride, bestehen aus einem Glyzerin und drei Fettsäuren. Sie können als gesättigt oder ungesättigt betrachtet werden beruhend auf der Präsenz oder Abwesenheit von Doppelbindungen in jeder Fettsäure und daher potenzieller Sättigung mit der maximalen Anzahl von Wasserstoffen. Diese gesättigten und ungesättigten Fettsäuren gibt es auch bei Phospholipiden, bei denen aber nur zwei Fettsäuren am Glyzerol hängen und eine geladene Phosphatgruppe anstelle der dritten Fettsäure.
Dies verursacht die einzigartige Eigenschaft von Phospholipiden, einen hydrophilen Kopf und hydrophobe Schwänze, die eine Doppelschicht bilden, die Zellmembran. Die hydrophilen Phosphatköpfe sind in Kontakt mit der wässrigen Lösung in und außerhalb der Zelle, während die hydrophoben Schwänze einander zugewandt sind, abgeschirmt vom Kontakt mit Wasser. Der dritte Typus, Steroide, haben wie Cholesterin eine einzigartige verschmolzene Struktur mit einem Kohlenstoffgerüst und vier Kohlenwasserstoffringen so dass ihre chemischen Strukturen ganz anders als bei Fetten und Phospholipide aussehen.
Lipide sind eine Gruppe strukturell und funktionell vielfältiger organischer Verbindungen, die in Wasser unlöslich sind. Bestimmte Klassen von Lipiden…
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