4.4
Eukaryontische Zellen enthalten zahlreiche innere Teilbereiche. Membrangebundene Organellen, die es ermöglichen, dass sehr spezifische Funktionen in Mikroumgebungen auftreten, die sowohl vor dem zytoplasmatischen Inneren als auch vor der extrazellulären Umgebung geschützt sind. Zum Beispiel benötigt der Kern kontrollierte Bedingungen für eine präzise Regulation der darin enthaltenen Gene.
Daher ist es von einer Doppelmembran umgeben. Die Kernhülle. Mit Poren zur Kontrolle, welche Moleküle, wie etwa MRNAs ein- und austreten können.
Darüber hinaus erfordern einige Proteine eine oxidative Umgebung und müssen aus dem Cytosol isoliert werden, welches reduktiv ist. Somit produzieren Ribosomen diese Proteine im endoplasmatischen Retikulum, wo sie auch kritische Modifikationen eingehen können. Nachfolgende Bewegungen finden sogar innerhalb kleiner chemischer Mikrokosmen statt, die als Vesikel bezeichnet werden, während sie sich auf dem Weg zu ihrem endgültigen Bestimmungsort befinden.
Andere Organellen wie Peroxisomen schützen vor ihren eigenen schädlichen Nebenprodukten wie Wasserstoffperoxid, indem sie Enzyme absondern, die toxische Verbindungen in harmlose Moleküle wie Wasser umwandeln. In ähnlicher Weise trennen Lysosomen Enzyme, jedoch aus einem anderen Grund. Zum Schutz von Verdauungsreaktionen, die einen viel niedrigeren pH-Wert als die Zytoplasma-Häfen erfordern. Mitochondrien haben auch saure Innenräume zwischen ihren beiden Membranen, die zur Energieerzeugung beitragen. Insgesamt unterstützt die eukaryotische Kompartimentierung Aktionen, die andernfalls unvereinbar wären, wenn sie gleichzeitig ohne irgendeine Form von Eindämmung ausgeführt würden.
Eukaryotische Zellen zeichnen sich unter anderem besonders dadurch aus, dass sie membrangebundene Organellen wie z.B. den Kern und die Mitochondrien e…
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