23.4
In den Nieren befinden sich spezifische Rezeptoren, die auf chemische Botenstoffe reagieren, Hormone, die osmoregulatorische Funktionen steuern, wie z. B. den Blutdruck. Während das Blut von den Nephra in den Nieren gefiltert wird, können spezialisierte Zellen, sogenannte juxtaglomeruläre Zellen, in der Nähe der Nieren- kapsel einen Verlust des Nierenblutflusses feststellen.
Der Druckabfall induziert die Freisetzung eines Hormons namens Renin durch diese Zellen in die Blutbahn. Renin interagiert dann mit Angiotensinogen, einem Vorläufermolekül, das von der Leber freigesetzt wird, und spaltet es in das Hormon Angiotensin I.
Währenddessen wandelt ein in der Lunge freigesetztes Enzym, Angiotensin-Converting-Enzym oder ACE genannt, Angiotensin I in Angiotensin II um. Angiotensin II hat zwei Funktionen, eine ist ein Vasokonstriktor, der kleine Blutgefäße verengt und den Blutdruck vorübergehend erhöht und die andere, um die Freisetzung des Hormons Aldosteron aus der Nebennierenrinde zu induzieren. Wenn Aldosteron das Gehirn erreicht, stimuliert es die Freisetzung von Antidiuretikum (ADH) aus dem Hypothalamus. Zusammen stimulieren ADH und Aldosteron dann die Nieren, um die Rückresorption
Das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System ist ein endokrines System, welches die renale Absorption von Wasser und Elektrolyten steuert, wodurch es den B…
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