25.1
Bei der menschlichen Spermatogenese bilden Stammzellen innerhalb der Hoden funktionelle Spermazellen. Dieser Prozess findet in den Hodenkanälchen statt, von Muskeln umgebene Gebilde, die aus einer äußeren Zellenschicht um eine hohle Mitte herum bestehen. Wichtig ist, dass die innere Schicht Stammzellen enthält, die Spermatogonien heißen, und unterstützende Sertoli-Zellen.
Faktoren, die während der Pubertät gebildet werden, regen das Spermatogonium an, sich durch Mitosis zu teilen. Von den zwei entstandenen Zellen dient eine weiterhin als Stammzelle, während die andere ein Vorläufer ist, der sich letztlich zum Sperma entwickeln wird. Mehrere darauf folgende Zellteilungen dieser Vorläuferzelle bilden schließlich eine neue Zellenart, die Spermatozyte genannt wird und näher am Inneren des Tubulus liegt.
Zu diesem Zeitpunkt regen zusätzliche Faktoren, die von Sertoli-Zellen reguliert werden, die Spermatozyten zur Meiose an, was sie zur zweifachen Teilung bringt. So produziert jede Spermatozyte vier haploide Zellen, von denen jede einen einzigen Chromosomensatz enthält. Diese haploiden Spermatiden befinden sich an der Grenze zwischen der Zellschicht und dem hohlen Inneren des Hodenkanälchens.
Während die Spermatogenese vor sich geht, verdünnt sich das blaue Zytoplasma der Spermatiden und entwickelt die charakteristischen Schwänze, die Geißeln genannt werden. Die daraus resultierenden differenzierten Spermien werden dann in die hohle Mitte des Kanälchens geleitet und machen sich schließlich auf den Weg durch den männlichen Genitaltrakt. So ist das Endergebnis der Spermatogenese eine Vielzahl haploider modaler Spermazellen, die dafür ausgestattet sind, Eier zu befruchten.
Die Spermatogenese ist der Vorgang, durch den haploide Spermien in den männlichen Hoden produziert werden. Er beginnt mit Stammzellen, die sich in der…
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