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Verhaltensprägung wird bei einigen neugeborenen Tieren beobachtet und tritt auf, wenn sie nach kurzen, frühen Begegnung starke und spezifische Bindungen zu einem anderen Tier (normalerweise einem Elternteil) entwickeln. Die Prägung der Nachkommen für die Eltern erfolgt innerhalb eines kurzen Zeitraums nach der Geburt oder dem Schlüpfen. Dieses Zeitfenster wird als kritische Periode bezeichnet. Sobald die Prägung erfolgt ist, bleibt die Bindung zwischen den Eltern und ihren Nachkommen in der Regel lange bestehen.
Mutter-Schafe prägen sich innerhalb weniger Stunden nach der Geburt den Geruch ihrer Lämmer ein. Da viele Weibchen in der Herde zur gleichen Jahreszeit gebären, ermöglicht die Prägung den Müttern, ihre Lämmer wiederzuerkennen und zu pflegen.
Das Prägen erfolgt auch in umgekehrter Richtung, wobei die Nachkommen ihre Eltern prägen. Dies ist besonders häufig bei Wasservögeln wie z.B. Gänschen (Babygänse), die sich am ersten Tag nach dem Schlüpfen auf ihre Mutter festlegen. Danach folgen sie der Mutter auf Schritt und Tritt. Dieses Verhalten ermöglicht es der Mutter, ihren Nachwuchs zu schützen und ihm die Fähigkeiten beizubringen, die er zum Überleben braucht.
In den 1930er Jahren zeigte Konrad Lorenz, dass sich Gänseküken das erste große, bewegliche Objekt, das sie in der kritischen Zeit sehen, einprägen. In Abwesenheit der Mutter könnte dieses Objekt Geschwister, eine Person oder sogar ein lebloser Gegenstand sein. Danach werden sie immer dieser Ersatzmutter folgen, die als Prägungsreiz bezeichnet wird, selbst wenn sie mit ihrer biologischen Mutter oder anderen adulten Gänsen konfrontiert werden.
Diese Experimente zeigten, dass die in der Umgebung vorhandenen Stimuli das Objekt der Prägung während der kritischen Periode bestimmen. Die Prägung ergibt sich also aus einer Kombination des instinktiven Prägeverhaltens und des erfahrungsbasierten Lernens.
Die Prägung erfolgt nur innerhalb der kritischen Periode und ändert sich nicht mehr nach dem Ende der kritischen Periode. Deshalb werden Gänseküken, die sich einen Menschen eingeprägt haben, auch später im Leben dem Menschen folgen. Dies werden sie auch noch selbst dann tun, wenn sie ihrer eigentlichen Mutter begegnen. Wenn es während der kritischen Periode keinen geeigneten Prägungsreiz gibt, werden sich die jungen Tiere überhaupt nicht prägen.
Prägung ist der Vorgang, bei dem sich neugeborene Tiere und Eltern gegenseitig erkennen und eine langfristige Bindung eingehen. Zum Beispiel prägen sich Mutterschafe ihre Lämmer innerhalb weniger Stunden in einem kritischen Zeitraum nach der Geburt ein, sodass sie ihre eigenen Nachkommen in einer großen Herde identifizieren und pflegen können. Das Prägen ist immer auf ein kurzes kritisches Zeitfenster kurz nach der Geburt oder dem Schlüpfen beschränkt.
Zum Beispiel bei Gänsen: Gänschen prägen sich bereits am ersten Lebenstag auf ihre Mutter ein. Danach folgen sie ihr, wann immer sie sich bewegt. Wenn die Mutter vor dem Schlüpfen entfernt wird, prägen sich Gänschen auf das erste große bewegliche Objekt ein, dem sie am ersten Tag ausgesetzt waren, sogar auf eine Person.
Danach folgen sie immer diesem eingeprägten Reiz und ignorieren ihre leibliche Mutter. Daher ist, obwohl Prägung angeboren ist, das spezifische Objekt der Prägung ein erlerntes Verhalten, das auf der Exposition während des kritischen Zeitraums beruht. Einprägungen sind irreversibel.
Nach Ablauf des kritischen Zeitfensters kann das Prägungsobjekt nicht mehr geändert werden. Wenn während dieses Zeitfensters kein geeigneter Stimulus vorhanden ist, wird sich das Tier auf nichts einprägen. Durch die Schaffung einer starken, langlebigen Bindung können Eltern durch die Prägung ihre Nachkommen pflegen und unterrichten, was ihre Überlebenschancen erhöht.
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