27.9
Der Stickstoffkreislauf beinhaltet die Bewegung von Stickstoffatomen zwischen biotischen und abiotischen Bestandteilen im Ökosystem. Der größte Teil des Stickstoffs des Ökosystems wird als Gas, N2, in der Atmosphäre gespeichert. Aber nur Bakterien besitzen die notwendigen Enzyme, um Stickstoffgas von anderen Organismen in eine brauchbare Form zu überführen, ein Begriff, der als Stickstofffixierung bezeichnet wird.
Daher ist Stickstoff ein sehr begrenzter Nährstoff im Ökosystem. Sobald Bakterien im Boden das Gas in Ammoniak umwandeln, können Pflanzen den Stickstoff in Proteine, DNA und andere organische Moleküle umwandeln, die von Pflanzenfressern verbraucht und in Aminosäuren zerlegt werden. Diese können zu nutzbaren Proteinen für Wachstum und Entwicklung sowie zur Ernährung der Verbraucher wieder zusammengesetzt werden.
Gleichzeitig geben Pflanzenfresser und Verbraucher etwas Stickstoff als Abfallprodukte an den Boden zurück. Sowohl tote Organismen als auch Abfallprodukte enthalten Stickstoff in Form von Protein, Harnstoff und Harnsäure. Zersetzer wie Bakterien und Pilze können diese Moleküle abbauen und Ammoniak wieder in den Boden abgeben, das von Pflanzen absorbiert oder von ni
Stickstoffatome, welche in allen Proteinen und der DNA vorkommen, werden zwischen abiotischen und biotischen Komponenten des Ökosystems recycelt. Die…
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