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Der Dinosaurier Triceratops aß Pflanzen
und war ungefähr 8 Fuß (2,45m) groß.
Wissenschaftler folgerten seine Form, Größe und Verhalten
von Fossilien, konservierten Überresten oder Abdrücken,
wie beispielsweise Fußabdrücken, Knochen und Zähnen.
Die meisten Organismen versteinern nicht nach dem Tod.
Zersetzer, wie Bakterien und Pilze, und Aasfresser,
wie Fliegen und Käfer, zerstören normalerweise das Gewebe
bevor eine Versteinerung eintreten kann.
Weiches Gewebe, wie Muskeln, Federn und Fell
verschwinden oft, während hartes Gewebe – einschließlich Knochen, Zähne
und Schalen – eher zurückbleibt.
Fossilien, wie ein Mammoth eingeschlossen in Eis
oder eine Spinne erhalten in Bernstein, bieten einen extrem seltenen Einblick
in intakte, frühe Lebensformen.
Sedimentgestein bringt die meisten Fossilien hervor,
insbesondere eher als Fragmente als vollständige Organismen.
Sedimentfossilien bilden sich, wenn Sediment, wie Sand oder Schlamm,
einen Organismus oder dessen Spuren vergraben.
Druck und Hitze transformieren die Schichten im Felsen und
erschaffen ein Fossil.
Diese Sedimentgesteinsschichten oder Strata
akkumulieren mit der Zeit Fossilien.
Stratigraphie – die Lehre von Schichten, die über Zeit und
Raum hinweg abgelagert werden – erlauben es den Wissenschaftlern das relative Alter von
Fossilien zu bestimmen.
Zum Beispiel bilden sich Schichten horizontal,
mit neueren Schichten über den älteren Schichten.
Daher betrachten Wissenschaftler Fossilien, die in erst kürzlich abgelagerten Schichten
lagern, als jüngere Fossilien,
als die, die in größeren Tiefen auftreten.
Radiometrische Datierung ermöglicht Wissenschaftlern das tatsächliche
Alter eines Fossils durch die Verwendung der bekannten Halbwertszeit
von radioaktiven Isotopen zu bestimmen.
Zum Beispiel sammeln alle lebenden Organismen
sowohl Karbon-12 als auch das radioaktive Isotop
Karbon-14 an.
Wenn ein Organismus stirbt, bleibt die Menge an Karbon-12
konstant, während die Menge an Karbon-14 abnimmt.
Wissenschaftler können das Verhältnis von Karbon-14 zu Karbon-12 in einem Fossil
messen, um dessen tatsächliches Alter zu schätzen.
Die Gesamtansammlung von Fossilien oder der Fossilbericht
dokumentiert die Geschichte des Lebens und liefert
den Nachweis für Evolution.
Bedeutende Ereignisse wie das Massenaussterben
der Dinosaurier, die anschließende Explosion
in der Diversität von Säugetieren, und selbst die menschliche Evolution
werden im Fossilbericht dargestellt.
Der Fossilbericht ist allerdings unvollständig und verzerrt, weil
kurzlebige, seltene und Arten mit weichen Körpern
nur sehr spärlich repräsentiert sind.
Fossilien stellen nur einen kleinen Teil
aller Arten dar, die je die Erde bewohnt haben.
Die Fossilüberlieferung dokumentiert nur einen kleinen Teil aller Organismen, die jemals die Erde bewohnt haben. Die Fossilisation ist ein seltener Pr…
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