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Die wissenschaftliche Methode ist ein systematischer Ansatz, dem alle wissenschaftlichen Disziplinen folgen. Es besteht aus sechs Hauptschritten eine Beobachtung machen, eine Frage stellen, eine Hypothese aufstellen, Experimente durchführen, Daten interpretieren, und schließlich eine Schlussfolgerung ableiten. Die wissenschaftliche Methode beginnt mit einer Beobachtung und einer Frage, um diese Beobachtung verstehen zu können.
Zum Beispiel, der französische Chemiker Antoine Lavoisier beobachtete die Phänomene der Verbrennung. Er formulierte eine Frage, umzu verstehen, was beim Verbrennen von Materien geschieht. Wohin geht die Materie?
Der dritte Schritt in der wissenschaftlichen Methode ist eine Hypothese aufzubauen eine vorläufige Erklärung für die fragliche Beobachtung, die getestet werden kann. Als Antwort auf seine Frage:Wohin geht die Materie? vermutete Lavoiser, dass bei einer chemischen Reaktion die Materie weder erzeugt noch vernichtet werden kann.
Eine gute Hypothese ist auch überprüfbar und falsifizierbar. Eine überprüfbare Hypothese ist solche Hypothese, die Prognosen macht, die durch Experimente oder durch Beobachtungen bestätigt werden können. Sie ist falsifizierbar, wenn sie durch Experimente widerlegt werden kann.
Der vierte Schritt in der wissenschaftlichen Methode ist das Experimentieren und die Datenerfassung. Experimente sind Beobachtungen oder Messungen, die unter kontrollierten Bedingungen wie Temperatur, Druck oder Volumen durchgeführt werden. In diesem Schritt wird untersucht, wie gut die reale Welt mit der von der Hypothese vorhergesagten Welt übereinstimmt.
Manche Experimente und Beobachtungen sind qualitativ sie beschreiben wie ein Prozess abläuft. Andere sind quantitativ sie messen oder quantifizieren etwas über den Prozess. Lavoisier prüfte seine Hypothese, indem er Quecksilber in einer geschlossenen Umgebung erhitzte.
Dies führte zur Bildung einer rötlichen Substanz. Seine Experimente waren quantitativ, dass heißt er erfasste sorgfältig die Masse der Reaktanten und der Produkte im geschlossenen System als auch separat. Der fünfte Schritt ist die Deutung und Analyse von Daten also eine Bewertung, ob die Ergebnisse die Hypothese unterstützen oder widerlegen und ob weitere Experimente erforderlich sind.
Lavoisier beobachtete, dass die Gesamtmasse des Glases und dessen Inhalts vor und nach der Reaktion gleich blieb, obwohl die Masse der roten Substanz größer war als die Masse des ursprünglichen Quecksilbers. Der letzte Schritt besteht darin, eine logische Schlussfolgerung zu ziehen und zu entscheiden, ob die Hypothese anzunehmen oder zu verwerfen ist. Wenn die Ergebnisse die Hypothese bestätigen, wird diese angenommen.
Man kann sie auch weiteren Tests unterziehen oder durch neue Fragen und der Durchführung von neuen Experimenten verfeinern. Aus seinen Experimenten schloss Lavoisier, da die Gesamtmasse des Behälters während der Reaktion unverändert blieb, dass der Sauerstoff im Behälter in Kombination mit dem Quecksilber ein neues Produkt bildete, welches jetzt als Quecksilber-Oxid bekannt ist. Diese Schlussfolgerung unterstützte seine Hypothese von der Erhaltung der Masse dass die Gesamtmasse der Gegenstände während des Brennvorgangs unverändert bleibt.
Wenn eine Hypothese jedoch widerlegt wird, dann können die Wissenschaftler eine neue Hypothese formulieren indem sie sich an den fehlgeschlagenen Experimenten orientieren und neu beginnen. Auch wenn wir die wissenschaftliche Methode als eine Reihe von Schritten betrachten, können neue Informationen oder Ideen einen Wissenschaftler veranlassen, die Schritte zu jedem Zeitpunkt des Prozesses zu sichern und zu wiederholen. Die wissenschaftliche Methode ist also ein iterativer Prozess.
Chemie ist eine empirische Wissenschaft. Wissenschaftler stellen oft Fragen, um die Chemie im Alltag zu verstehen und Antworten auf diese Fragen zu su…
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