9.2
Chemische Bindung beinhaltet die gemeinsame Nutzung oder Übertragung von Valenzelektronen zwischen zwei oder mehr Atomen, die zur Senkung der potentielle Energien führen was somit zur Bindungsbildung beiträgt. Der Prozess der Bindungsbildung mittels Valenzelektronen wird durch das Lewis-Modell erklärt. Im Lewis-Modell wird jedes Valenzelektron eines Atoms aus dem s oder p Orbital als ein Punkt dargestellt um die Abkürzung des Elements, auch Lewis-Symbol genannt.
Sauerstoff hat zum Beispiel die Elektronenkonfiguration von 1s2, 2s2, 2p4 und damit sechs Valenzelektronen. Die ersten vier Punkte befinden sich auf jeder Seite des Sauerstoffsymbols, ein Punkt in jede Richtung. Die verbleibenden zwei Valenzelektronen sind auf zwei anderen Seiten um das Atom angeordnet.
Jede Seite ist gleichwertig und kann ein Maximum von zwei Elektronen aufnehmen. Die Anzahl der ungepaarten Punkte entspricht der Anzahl der Bindungen, die jedes Atom dieses Elements eingehen kann. Elemente der letzten Gruppe, wie Neon, sind Edelgase und beteiligen sich nicht bereitwillig an den chemischen Bindungen.
Edelgase haben hohe Ionisierungsenergien und sind sehr stabil angesichts ihrer Elektronenkonfiguration mit der vo
Chemische Bindungen sind komplexe Wechselwirkungen zwischen zwei oder mehr Atomen oder Ionen, die die potentielle Energie des Moleküls verringern. Gil…
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