20.9
Die Kristallfeldtheorie kann verwendet werden, um tetraedrische und quadratische planare Übergangsmetallkomplexe analog zur Anwendung dieser Theorie in oktaedrischen Komplexen zu modellieren.
Um beispielsweise das tetraedrische Tetrachlornickelat(II)-Ion zu modellieren, wird jeder Chloridligand durch eine negative Punktladung ersetzt, was zu einem tetraedrischen Kristallfeld führt.
Aufgrund des Einflusses dieses Feldes haben die Orbitale dxy, dyz und dxz eine höhere Energie als die Orbitale dx2-y 2 und dz2. Dies wird auf die stärkere Wechselwirkung zwischen dem tetraedrischen Kristallfeld und den Orbitalen dxy, dyz und dxz zurückgeführt.
Die Orbitale mit höherer Energie besitzen einet2-Symmetrie und werden als t2-Menge bezeichnet, während die Orbitale mit niedrigerer Energie eine e-Symmetrie aufweisen und die e-Menge bilden.
Im Vergleich zur Aufspaltung der d-Orbitale in oktaedrischen Komplexen sind die relativen Energien der Orbitale in tetraedrischen Komplexen invertiert und die Kristallfeldspaltungsenergie (Δtet) ist geringer.
In quadratischen planaren Komplexen wie dem Tetracyanonickelat(II)-Ion liegen alle Liganden in der xy-Ebene. Hier erhält man ein quadratisches planares Kr
Tetraederkomplexe
Die Kristallfeldtheorie (CFT) ist auf Moleküle in anderen als oktaedrischen Geometrien anwendbar. In oktaedrischen Komplexen zeigen…
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