3.1
Das Protein ist eine Kette von Aminosäuren, die aus Amin- und Carboxylgruppen zusammengesetzt ist. Gemeinsam mit verschiedenen Seitengruppen, bezeichnet als R, an einem Karbonkern gebunden sind. Aminosäuren sind durch kovalente Peptidbindungen verbunden.
Die sich wiederholende Reihe von Atomen entlang des Kerns wird das Polypeptidrückgrat genannt. Die Sequens beginnt am N-Terminus mit einer freien Aminogruppe NH3 plus und endet mit dem C-Terminus, eine freie Carboxylgruppe COO minus. Jedes Protein ist einzigartig, abhängig von der Anzahl der Aminosäuren und deren Seitenketten.
Das Schilddrüsen-Releasing-Hormon hat 234 Aminosäuren, wohingegen das verbundene elastische Muskelprotein über vierunddreißig Tausend hat. Außerdem gibt es zwanzig verschiedene Seitenketten, die in eine von vier Gruppen fallen. Negative polare Aminosäuren, wie die Asparagin- und Glutaminsäuren, haben Seitenketten mit einer Carboxylgruppe.
Deswegen agieren diese wie Säure mit neutralem pH-Wert. Positive polare Aminosäuren wirken wie Basen und haben eine Aminogruppe in ihrer Seitenkette. Mehrere Aminosäuren sind polar, aber ungeladen.
Sie neigen dazu hydrophil zu sein und formen den äußeren Abschnitt eines gefalteten Proteins, wo sie frei mit dem aquatischen Umfeld interagieren können. Und schließlich eine große Aminosäurengruppe enthält unpolare Seitenketten. Sie können einfach sein, wie bei Glyzin oder komplex sein, wie Prolin und Tryptophan. Unpolare Seitenketten machen im Allgemeinen Aminosäuren hydrophob, und bilden den Kern vieler Proteine.
Proteine sind Ketten von Aminosäuren, die durch Peptidbindungen verbunden und in einer 3-dimensionalen Struktur gefaltet sind. Die Seitenket…
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