1.12
Elektrostatische Wechselwirkungen, die zwischen Molekülen bestehen, werden als intermolekulare Kräfte bezeichnet. Diese Anziehungskräfte beeinflussen verschiedene physikalische Eigenschaften wie Schmelzpunkt, Siedepunkt und Löslichkeit.
Zu den drei Haupttypen intermolekularer Kräfte gehören starke Ionen-Dipol-Wechselwirkungen zwischen Ionen und polaren Molekülen, Dipol-Dipol-Wechselwirkungen zwischen polaren Molekülen und schließlich die schwächste von allen – Dispersionskräfte – die in allen Molekülen vorhanden sind, polare und unpolare.
Ionen-Dipol-Wechselwirkungen sind bei Lösungen üblich. Wenn eine ionische Verbindung wie Natriumchlorid in einem polaren Lösungsmittel wie Wasser gelöst wird, richten sich die Ionen an den entgegengesetzten geladenen Enden der Wassermoleküle aus, was eine maximale elektrostatische Anziehungskraft ermöglicht.
Alternativ werden Dipol-Dipol-Wechselwirkungen von polaren Molekülen mit permanenten Dipolen gezeigt, bei denen das positive Ende eines Moleküls elektrostatisch mit dem negativen Ende des benachbarten Moleküls wechselwirkt.
Wenn ein Wasserstoffatom, das entweder an Sauerstoff, Stickstoff oder Fluor gebunden ist, von dem elektronegativen Atom e
Intermolekulare Kräfte sind Anziehungskräfte, die zwischen Molekülen wirken. Sie bestimmen mehrere Masseneigenschaften, wie z.B. Schmelzpunkte, Siedep…
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