3.12
Die beiden Stuhlkonformationen von Cyclohexan weisen im Gleichgewicht identische Energien und Stabilitäten auf, wobei jedes Konformer etwa 50 % des Gleichgewichtsgemisches ausmacht.
Wenn man ein Wasserstoffatom durch eine Alkylgruppe ersetzt, werden die beiden Konformationen energetisch nicht äquivalent.
Zum Beispiel nimmt die CH3-Gruppe in Methylcyclohexan eine axiale Position in einer Stuhlkonformation und eine äquatoriale Position in einer anderen ein.
Die axiale Konformation hat eine erhöhte Energie von etwa 7,6 kJ mol-1 im Vergleich zur äquatorialen Konformation, wodurch letztere stabiler wird.
Folglich macht die äquatoriale Konformation etwa 95% des Gleichgewichtsgemisches aus. Die Frage ist: Was ist der Grund für solche Schwankungen in Energie und Stabilität?
Studien zeigen, dass die Methylwasserstoffe in einer axialen Konformation abstoßende Dispersionswechselwirkungen mit den beiden parallelen und eng beieinander liegenden axialen Wasserstoffatomen auf der gleichen Seite des Rings erfahren.
Diese ungünstige sterische Dehnung zwischen Gruppen auf C1 und C3 bzw. C5 wird als 1,3-diaxiale Wechselwirkung bezeichnet, bei der es sich um eine Gauche-Wechselwirkung handelt.
Jede Ga
In dieser Lektion wird die Stabilität substituierter Cyclohexane besprochen, wobei der Schwerpunkt auf den Energien verschiedener Konformere und auf d…
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