6.8
Einzellige Organismen, wie z.B. Bakterien, teilen sich, wenn genügend Nährstoffe in der Umwelt vorhanden sind.
In mehrzelligen Organismen verbleiben die meisten Zellen jedoch in G0 oder der sich nicht teilenden Phase, bis die Zellteilung durch extrazelluläre Signalmoleküle, sogenannte "Mitogene", ausgelöst wird.
Mitogene sind in der Regel kleine Proteine oder Peptide, die als Reaktion auf verschiedene Reize wie Gewebeverletzungen, Infektionen oder eine routinemäßige Regeneration sezerniert werden.
Im Falle einer Gewebeverletzung sezernieren spezialisierte Zellen beispielsweise ein Mitogen namens Platelet-derived growth factor oder PDGF.
Solche Mitogene können an die extrazelluläre Domäne von Tyrosinkinase-Rezeptoren wie dem PDGF-Rezeptor binden und so die Rezeptordimerisierung und Autophosphorylierung seiner intrazellulären Domänen induzieren. Dies ermöglicht die Phosphorylierung und Aktivierung der nachgeschalteten intrazellulären Moleküle, die an mehreren Signalwegen beteiligt sind.
Die Mitogen-aktivierte Proteinkinase oder MAP-Kinase-Kaskade ist eine Art Signalweg, der durch Mitogen-Rezeptor-Bindung induziert wird. Dieser Signalweg beginnt mit der Aktivierung der kleinen membran
Mitogene und ihre Rezeptoren spielen eine entscheidende Rolle bei der Steuerung des Fortschritts des Zellzyklus. Der Verlust der Kontrolle über die Ze…
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