7.8
Bei der eukaryotischen Zellteilung lagern sich Mikrotubuli um die duplizierten Chromosomen in einer bipolaren Anordnung an und bilden den Spindelapparat. Die Spindelmontage wird durch mehrere zusammenarbeitende Mechanismen unterstützt.
Die Spindelmontage beginnt, nachdem zwei Zentrosomen an gegenüberliegenden Enden der Zelle positioniert wurden. In tierischen Zellen befinden sich Spindelpole an den Zentrosomen.
Die Zentrosomen reifen und keimen bipolare Mikrotubuli, wobei das Minus-Ende am Spindelpol verankert ist und das Plus-Ende nach außen strahlt.
Gleichzeitig phosphorylieren multifunktionale Enzymkomplexe, sogenannte M-Cdks, mehrere Kernhüllkomponenten, wodurch die Kernhülle abgebaut und die kondensierten Chromosomen dem Zytoplasma ausgesetzt werden.
Bei der Keimbildung der Mikrotubuli an den Zentrosomen werden drei Arten von Mikrotubuli erzeugt. Interpolare Mikrotubuli stammen von entgegengesetzten Polen, deren Plusenden sich überlappen, wodurch ein antiparalleles Array in der Spindelmittelzone entsteht. Die Pluspunkte der Kinetochor-Mikrotubuli sind mit den Kinetochoren der freiliegenden Chromosomen verbunden. Astrale Mikrotubuli haben ihren Plus-End-Kontakt und interagieren
Die Spindelmontage erfolgt über drei häufig koexistierende Wege - den zentrosomvermittelten Weg, den chromatinvermittelten Weg und den mikrotubuli-ver…
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