32.12
Ein Transformator ist ein elektrisches Gerät, das in Abhängigkeit von der Anzahl der Windungen in seinen Primär- und Sekundärwicklungen eine Ausgangsspannung erzeugt.
Wenn das Windungsverhältnis größer als eins ist, spricht man von einem Aufwärtstransformator. Sie hat eine höhere Sekundärspannung als die an der Primärwicklung angelegte Spannung.
Wenn dieses Verhältnis jedoch kleiner als eins ist, fungiert der Transformator als Abwärtstransformator mit einer niedrigeren Ausgangsspannung als der Eingang.
Nach dem Energieerhaltungsgesetz muss die an der Sekundärwicklung abgegebene Leistung der an der Primärwicklung erzeugten Leistung entsprechen. Durch Einsetzen der Sekundärspannung und Neuanordnen der Terme erhält man den Ausdruck für die Umwandlung des Stroms.
Drückt man den Strom in Form des Widerstands aus, erhält man nach weiterer Vereinfachung die Gleichung für die Primärspannung. Vergleicht man diese Gleichung mit dem Ohmschen Gesetz, erhält man die Transformationsgleichung für den Widerstand.
Ein Transformator wandelt also auch Widerstände sowie Spannungen und Ströme um.
Transformatoren können einer Schaltung gewünschte Spannungen liefern, indem die Anzahl der Windungen in den Sekundärwicklungen geändert wird.
Wenn das…
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