6.5
Der Glykokalyx ist eine 10 bis 100 Nanometer dicke netzartige Schicht auf der Außenfläche der Plasmamembran. Es besteht aus membranassoziierten Kohlenhydraten oder Glykanen wie Glykoproteinen, Proteoglykanen und Glykolipiden.
Die Glykane schließen Wasser ein und bilden ein viskoses Gel, das als Molekularsieb fungiert und kleinere Moleküle passieren lässt, während größere Moleküle eingeschränkt werden.
Die Glykokalyx spielt verschiedene Rollen bei Zell-Zell-Interaktionen, wie z.B. Zellerkennung, Adhäsion und Signalübertragung.
Kohlenhydratrezeptoren in der Glykokalyx, wie z. B. Lektine, können spezifische Glykanketten auf der angrenzenden Zelloberfläche erkennen und so die Zell-Zell-Adhäsion ermöglichen.
Während der zellulären Signalübertragung fungieren die Proteoglykane und Glykoproteine als Rezeptoren für chemische Botenstoffe und aktivieren die intrazelluläre Signalkaskade.
Beim Menschen spielt der Glykokalyx in bestimmten Zelltypen eine bestimmte Rolle. In Blutgefäßen schützt es beispielsweise die Auskleidung der Endothelzellen vor der Scherbelastung des Blutflusses.
Die Glycocalyx ist eine kohlenhydratreiche, unscharf aussehende Schicht auf der äußeren Oberfläche der Zellmembran. Sie ist aufgrund ihrer Hydrophilie…
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