5.6
Ein Phasenübergang ist eine Umwandlung von einer Phase zu einer anderen bei einer bestimmten Übergangstemperatur unter gegebenen Druckbedingungen und ist nur unter diesen Bedingungen spontan.
Phasenübergänge werden durch Temperatur- und Druckänderungen bestimmt, die das Gleichgewicht zwischen intermolekularen Kräften und molekularer Bewegung oder Abstand verändern.
Während eines Phasenübergangs koexistieren beide Phasen, und die Temperatur der Substanz bleibt konstant. Phasenübergänge sind also isotherme Prozesse.
Da die chemischen Potentiale mehrerer Phasen derselben Komponente im Gleichgewicht gleich sind, beträgt die Gibbs-freie Energie für einen isothermen Phasenübergang null.
Indem man dies in die Gibbs-Freienergiegleichung einsetzt, kann die Entropieänderung für den Phasenübergang als Verhältnis der Phasenänderungsentalpinität zur Übergangstemperatur ausgedrückt werden.
Außerdem ist die während eines Phasenübergangs aufgenommene oder freigesetzte Wärmemenge das Produkt der Masse der Komponente und der Enthalpie des Phasenwechsels.
Der Wärmeaustausch kann auch in Mol ausgedrückt werden, indem die Masse durch die Anzahl der Mole ersetzt wird.
Ein Phasenübergang ist der Prozess, bei dem eine Substanz von einem Materiezustand in einen anderen wechselt, zum Beispiel von einem Feststoff zu eine…
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