7.20
Physiologische Modelle veranschaulichen die Verteilungs- und Ausscheidungsprozesse des Medikaments im Körper.
Sie beschreiben die Wirkstoffkonzentration in Zielorganen, beeinflusst von der Wirkstoffaufnahme, dem Gewebevolumen und dem Blutfluss.
Die Medikamentenaufnahme wird durch den Verteilungskoeffizienten bestimmt, der das Verhältnis der Arzneimittelkonzentration im Gewebe zu der im Blut symbolisiert.
Die Blutflussrate zu einem bestimmten Gewebe wird als Qt ausgedrückt. Die Änderungsrate der Wirkstoffkonzentration im Gewebe kann mathematisch ausgedrückt werden, wobei Cart und Cven als arterielle bzw. venöse Blutarzneimittelkonzentrationen angegeben werden.
Physiologische Modelle können in blutflussbegrenzte Modelle und diffusionsbegrenzte Modelle eingeteilt werden.
In einem blutflussbegrenzten Modell wird die Wirkstoffverteilung hauptsächlich durch den Blutfluss zum Gewebe reguliert.
Umgekehrt steuert in einem diffusionsbegrenzten Modell die Diffusionsrate über Gewebebarrieren hinweg überwiegend die Wirkstoffverteilung.
Physiologische Modelle sind für die Pharmakokinetik von entscheidender Bedeutung, da sie das Verständnis komplexer Arzneimittelwechselwirkungen im Körper verbessern.
Physiologische Modelle in der Pharmakokinetik sind entscheidend für das Verständnis der Verteilung und Ausscheidung von Arzneimitteln im Körper. Diese…
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