12.4
Die pharmakokinetische Variabilität bezieht sich auf Unterschiede in der Art und Weise, wie der Körper Arzneimittel verarbeitet, während die pharmakodynamische Variabilität Unterschiede in der Reaktion von Individuen auf ein Medikament beschreibt, selbst bei gleicher Konzentration.
Das Ansprechen auf Medikamente variiert aufgrund von Faktoren wie Genetik, Krankheit und Alter, was zu einer Variabilität zwischen den Probanden führt, bei der verschiedene Patienten unterschiedliche pharmakologische Reaktionen auf dieselbe Arzneimitteldosis erfahren.
Im Gegensatz dazu tritt eine Variabilität innerhalb des Subjekts auf, wenn dieselbe Person Unterschiede in den Plasmaspiegeln des Arzneimittels aufweist, wenn sie bei verschiedenen Gelegenheiten das gleiche Medikament erhält.
Die individuelle Dosierung passt die Medikation an das individuelle Ansprechen jeder Person an, um die Behandlungsergebnisse zu optimieren und Risiken zu minimieren.
Zu den Schlüsselfaktoren bei individualisierten Therapien gehören unter anderem die Dosisstärke, der Grad der Variabilität zwischen den Probanden und der therapeutische Index.
Beispielsweise erfordern Arzneimittel mit einem engen therapeutischen Index eine präzise Dosierung, um Schwankungen der Plasmakonzentrationen von Arzneimitteln zu verhindern, die zu Nebenwirkungen oder therapeutischem Versagen führen könnten.
GRAS und rezeptfreie Medikamente erfordern jedoch in der Regel eine weniger strenge Individualisierung.
Unter Individualisierung von Dosierungsschemata versteht man die patientenspezifische Anpassung der Arzneistoffdosis. Sie ist notwendig, um den therap…
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