14.4
Der Arzneimittelstoffwechsel verändert Medikamente und Xenobiotika chemisch, um die Polarität zu erhöhen und die Eliminierung zu unterstützen.
Dieser Prozess wird durch Phase-I-Enzyme durch Oxidation, Reduktion und Hydrolyse sowie durch Phase-II-Enzyme durch Konjugationsreaktionen vermittelt.
Genetische Polymorphismen in diesen Enzymen können den Stoffwechsel der Medikamente erheblich verändern und eine interindividuelle Variabilität der Arzneimittelantwort verursachen.
Pharmakogenetische Profilierung hilft, individuelle Arzneimittelreaktionen vorherzusagen und ermöglicht eine personalisierte Dosierung, um Nebenwirkungen oder Behandlungsversagen zu reduzieren.
Die Übersetzung von Enzymdaten in klinische Entscheidungen ist jedoch aufgrund zahlreicher Faktoren wie Alter, Gewicht und Ernährung schwierig.
So zeigt beispielsweise die Variabilität in der Warfarintherapie den Einfluss genetischer Faktoren wie CYP2C9 und VKORC1 sowie Umweltbedingungen auf Unterschiede in den individuellen Wirkstoffreaktionen.
Derzeit enthalten über siebzig zugelassene Medikamente pharmakogenetische Hinweise in ihrer Kennzeichnung. Diese Empfehlungen helfen dabei, Verschreibungsentscheidungen zu informieren, aber
Der genetische Polymorphismus im Arzneimittelstoffwechsel ist entscheidend für die interindividuelle Variabilität von Arzneimittelwirkungen. Der Arzne…
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