25.6
Zu den Zielen der Diabetestherapie gehören die glykämische Kontrolle, die Linderung von Hyperglykämie-bedingten Symptomen und die Vorbeugung oder Verringerung chronischer Komplikationen der Endorgane.
Die subkutane Verabreichung von Insulin ist die Hauptstütze für die Langzeitbehandlung aller Patienten mit Typ-1- und vieler Patienten mit Typ-2-Diabetes, was zu einer nahezu normalen Glykämie führt.
Die glykämische Kontrolle kann durch Selbstüberwachung des Blutzuckers, kontinuierliche Glukoseüberwachung, Fruktomaminmessung und A1c-Test beurteilt werden.
Eine umfassende Diabetesversorgung umfasst auch die Behandlung von Anomalien des Blutdrucks und der Lipide sowie die Identifizierung und Behandlung von diabetesbedingten Komplikationen wie Retinopathie, Nephropathie, Neuropathie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Zu den nicht-pharmakologischen Aspekten der Diabetestherapie gehört die Aufklärung des Patienten über Ernährung und Bewegung, um den Plasmaglukosespiegel zu senken.
Bei Typ-1-Diabetes ist die Abstimmung von Kalorienzufuhr und Insulindosierung wichtig, während bei Typ-2-Diabetes die Ernährung auf Gewichtsverlust und die Senkung des Blutdrucks und des atherosklerotischen Risikos abzielt.
Die Therapie bei Diabetes zielt darauf ab, die mit Hyperglykämie verbundenen Symptome zu lindern, akute metabolische Dekompensation zu verhindern und…
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