14.15
Die Herzkatheteruntersuchung ist ein invasives Diagnoseverfahren zur Identifizierung und Beurteilung von strukturellen und funktionellen Erkrankungen des Herzens und der großen Blutgefäße.
Es hilft bei Behandlungsentscheidungen, wie z. B. bei der Bestimmung des Bedarfs an Revaskularisationsverfahren wie der Bypass-Transplantation der Koronararterien.
Bei dem Verfahren werden Katheter durch eine große Vene, wie die Vena femoralis, und eine große Arterie, wie die Arteria radialis, eingeführt, oft unter Verwendung von röntgendichten Kontrastmitteln.
Die Durchleuchtung führt diese Katheter in die rechte und linke Herzkammer, die sogenannte Rechts- und Linksherzkatheterisierung.
Beide werden in der Regel zusammen durchgeführt, aber eine Rechtsherzkatheteruntersuchung allein kann für Eingriffe wie Myokardbiopsien ausreichen.
Prüfen Sie vor dem Eingriff, ob frühere Reaktionen auf Kontrastmittel aufgetreten sind.
Die Patienten werden verschiedenen Bluttests unterzogen, um die Stoffwechsel- und Nierenfunktion zu beurteilen, einschließlich Serumelektrolyte und Kreatininspiegel.
Basisuntersuchungen zur Gerinnung, wie z. B. die Prothrombinzeit und das international normalisierte Verhältnis, werden durchgeführt, um die Antikoagulationsdosis während des Eingriffs zu steuern.
Ein vollständiges Blutbild, einschließlich Hämatokritwerte, ist ebenfalls erforderlich, um den Blutverlust nach dem Eingriff zu überwachen.
Die Herzkatheteruntersuchung ist eine invasive diagnostische Methode zur Identifizierung und Beurteilung struktureller und funktioneller Erkrankungen…
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