20.1
Herzinsuffizienz (HF) ist ein klinisches Syndrom, das auftritt, wenn strukturelle oder funktionelle Herzerkrankungen die Fähigkeit des Herzens beeinträchtigen, ausreichend Blut zu pumpen, um den Stoffwechselbedarf des Körpers zu decken.
Dieser Zustand resultiert typischerweise aus einer Myokardschädigung, die das Herzzeitvolumen in Abhängigkeit von Faktoren wie Vorlast, Nachlast, Kontraktilität und Herzfrequenz stört.
Veränderungen dieser Faktoren können die Ventrikelfunktion beeinträchtigen und schließlich zu Herzinsuffizienz führen.
Häufige Ursachen für Herzinsuffizienz sind die koronare Herzkrankheit, bei der Ischämie und Myokardinfarkt die Herzzellen schädigen, was zu einer myokardialen Dysfunktion und einem Verlust der Kontraktilität führt.
Hypertonie erhöht die Nachlast, was zu einer Myokardhypertrophie und einer gestörten Füllung führt, was zu Herzinsuffizienz führen kann.
Kardiomyopathien, insbesondere die dilatative Kardiomyopathie, verursachen Myokardnekrose und Fibrose, was zu fortschreitender Herzinsuffizienz führt.
Herzklappenerkrankungen und systemische Erkrankungen wie chronische Nierenerkrankungen und Herzrhythmusstörungen tragen ebenfalls zur Herzinsuffizienz bei.
Zusätzlich Mehrere Faktoren erhöhen das Risiko für Herzinsuffizienz, darunter Rauchen, Fettleibigkeit, schlecht behandelter Diabetes, Hypothyreose, Anämie und Lungenembolie.
Die Herzinsuffizienz bezeichnet ein klinisches Syndrom, das durch strukturelle oder funktionelle kardiale Störungen verursacht wird, welche die Pumple…
Urheberrecht © 2026 MyJoVE Corporation. Alle Rechte vorbehalten.