7.2
Das Gedächtnis wird in drei Hauptsysteme eingeteilt: sensorisches Gedächtnis, Kurzzeitgedächtnis (STM) und Langzeitgedächtnis (LTM).
Diese Systeme unterscheiden sich in ihrer Kapazität und der Dauer, bis zu der sie Informationen speichern können.
Das sensorische Gedächtnis erfasst rohe sensorische Eingaben aus der Umgebung, wie z. B. den kurzen Eindruck einer Szene, die erblickt wird, wenn ein fahrendes Auto schnell vorbeifährt, und hält diese sensorischen Eingaben nur für wenige Sekunden oder weniger fest.
Zweitens verarbeitet STM aktiv die aus dem sensorischen Gedächtnis empfangenen Informationen. Wenn beispielsweise jemand eine Wegbeschreibung zu einem nahe gelegenen Ort gibt, werden die Wegbeschreibungen gerade lange genug gespeichert, um das Ziel zu erreichen.
STM wandelt die Informationen in aussagekräftigere Inhalte um, z. B. durch die Umwandlung visueller Muster in erkennbare Formen.
Und schließlich speichert LTM wichtige Informationen über einen längeren Zeitraum, der von Minuten bis zu einer Lebensdauer reicht. Wenn man zum Beispiel mehrmals an denselben Ort reist, kann die Route schließlich im Langzeitgedächtnis gespeichert werden.
LTM ist in der Lage, große Mengen an Informationen wie persönliche Erfahrungen, Wissen und Fähigkeiten zu speichern.
Das Gedächtnis wird in drei Hauptsysteme unterteilt: sensorisches Gedächtnis, Kurzzeitgedächtnis (KZG) und Langzeitgedächtnis (LZG). Diese Systeme unt…
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