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Kulturen werden oft entweder als individualistisch oder kollektivistisch beschrieben, die jeweils unterschiedliche Perspektiven auf das Selbst bieten.
In individualistischen Kulturen wie Nordamerika und Westeuropa ist die Identität in sich geschlossen, wobei bestimmte Eigenschaften, Fähigkeiten, Werte und Träume ziemlich konstant bleiben.
Menschen aus individualistischen Gesellschaften ergänzen den Satz "Ich bin ___" oft mit persönlichen Attributen wie "Ich bin geradlinig und kontaktfreudig".
Diese Kulturen legen Wert auf eine unabhängige Identität, in der Erwachsensein bedeutet, eigenständig zu werden, was oft in wohlhabenden, urbanisierten, dienstleistungsorientierten Gesellschaften zu finden ist.
Darüber hinaus feiern die westlichen Medien Selbstdarstellung, persönliche Kontrolle und Selbstliebe.
Im Gegensatz dazu ist Identität in kollektivistischen Kulturen wie Asien, Afrika, Mexiko und Südamerika voneinander abhängig und wird durch Beziehungen, soziale Rollen und Gruppenzugehörigkeiten geprägt.
Individuen aus kollektivistischen Kulturen verwenden oft soziale Identitäten, um die Aussage "Ich bin ___" zu beenden, wie z.B. "Ich bin ein Teamplayer und ein Drache".
In diesen Kulturen sind die Menschen selbstkritischer und konzentrieren sich weniger auf positive Selbstansichten.
Schließlich variieren die Muster der Unabhängigkeit und Interdependenz zwischen und innerhalb von Kulturen und verändern sich je nach Region oder sozioökonomischem Status.
Kulturelle Rahmenbedingungen für das Selbstverständnis werden oft in zwei große Richtungen eingeteilt: Individualismus und Kollektivismus. Diese Parad…
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