3.3
Die Theorie von Piaget erklärt die kognitive Entwicklung in Stufen. Die erste Stufe ist die sensorisch-motorische Stufe, die sich von einem bis zwei Jahren erstreckt.
In diesem Stadium lernen Säuglinge durch sensorische und motorische Erfahrungen.
Sie wechseln im Kleinkindalter allmählich von automatischen Reflexen zu gezielten, zielgerichteten Handlungen.
Die ersten drei Unterstufen der sensorimotorischen Stufe werden hier besprochen.
Substufe 1, reflexive Schemata, reicht von der Geburt bis zu einem Monat.
Säuglinge erforschen ihre Umgebung durch angeborene Reflexe wie Saugen und Schauen.
Die zweite Unterstufe, die primären zirkulären Reaktionen, erstreckt sich von einem bis vier Monaten.
Säuglinge beginnen, einfache Handlungen zu kombinieren, beispielsweise danach zu greifen und es anschließend daran zu saugen.
Sie wiederholen Handlungen wie das Saugen, die angenehme Empfindungen in ihrem Körper hervorrufen.
Zuletzt erstreckt sich Stadium 3, die sekundären zirkulären Reaktionen, von vier bis acht Monaten.
Säuglinge entwickeln ein neues Interesse daran, Objekte zu manipulieren und ihre Eigenschaften zu erforschen.
Sie wiederholen nun Handlungen, um Veränderungen in ihrer Umgebung herbeizuführen, beispielsweise indem sie ein Rasseln schütteln, um den Klang zu hören.
An diesem Punkt sind Handlungen absichtlich, aber noch nicht vollständig zielgerichtet.
Die Theorie von Piaget beschreibt die kognitive Entwicklung als eine Abfolge von Stadien. Das erste ist das sensorische und motorische Stadium, das si…
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