Forschungsartikel

Bibliometrische Analyse und Knowledge-Mapping-Analyse der Forschung zu sakrokoxzygealen Pilonidalsyntromen (2000–2025)

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DOI:

10.3791/73137

8. September 2026

* These authors contributed equally

In diesem Artikel

Zusammenfassung

Diese bibliometrische Analyse von 1.014 Publikationen zum sakrokoccygealen Pilonidalsinus (2000–2025) veranschaulicht globale Forschungstrends, kollaborative Netzwerke, thematische Entwicklung und aufkommende Forschungsfelder und zeigt einen sich wandelnden Forschungsschwerpunkt hin zu minimalinvasiven Techniken und evidenzbasierten Präventionsstrategien.

Zusammenfassung

Sacrococcygeal pilonidal disease (SPD) is an acquired inflammatory condition predominantly affecting young adults and adolescents, with a rising incidence and substantial clinical burden. Despite increasing research activity, the global scientific landscape of SPD, including research output, co-authorship patterns, knowledge diffusion pathways, thematic evolution, and emerging research frontiers, has not been systematically analyzed in the peer-reviewed literature. This study aimed to address this gap using a multitool bibliometric analysis. Bibliometric tools (VOSviewer, CiteSpace, and Pajek) were used to summarize the key features and generate visualizations. Articles and reviews on SPD published between 2000 and 2025 were retrieved from the Web of Science Core Collection. A total of 1,014 papers from 72 countries and 1,387 institutions were included. Research output steadily increased, with a marked acceleration after 2018. Turkey led in publication productivity and citation impact, whereas Germany, England, and the USA were key hubs for international collaboration. The University of Naples Federico II published the most articles, while the Technical University of Munich received the most citations. Dietrich Doll emerged as the most prominent and productive researcher in this field. Diseases of the Colon & Rectum was the most influential journal. Increasing research attention toward minimally invasive techniques, alongside continued interest in conventional surgical approaches, was identified. Current research interests emphasize less invasive strategies, etiological prevention, and evidence synthesis. This study provides valuable information for clinicians and researchers to better understand the current global status of SPD, recognize emerging research themes, and identify potential areas for future investigation and collaboration.

Einleitung

Die sakrokokzygeale Pilonidalerkrankung (SPD) ist eine erworbene entzündliche Erkrankung, die sich durch asymptomatische Mittellinien-Einbuchtungen, akute Abszesse oder schmerzhafte Sinustrakte auszeichnet und vor allem Jugendliche und junge Erwachsene betrifft1,2,3. Ihre Inzidenz nimmt in der klinischen Praxis zu, insbesondere in europäischen Ländern4,5,6. In Deutschland stieg zwischen 2005 und 2017 die durchschnittliche Zahl der stationären Behandlungsfälle von SPD pro 100.000 Männer von 43 auf 56 und pro 100.000 Frauen von 14 auf 185. Im Allgemeinen erfordert die Erkrankung einen chirurgischen Eingriff und stellt aufgrund von Produktivitätsverlusten und erheblichen Behandlungskosten bei berufstätigen Patienten eine wirtschaftliche Belastung dar, die das Gesundheitssystem weltweit zunehmend belastet7. Bei Jugendlichen verursacht die SPD erhebliche körperliche und psychische Beschwerden, wobei Schmerzen und Ausfluss im Interbuttalfeld den Alltag, den Sport und den Schulbesuch beeinträchtigen, während hohe Rezidivraten und ein chronischer Verlauf die Lebensqualität mindern und die psychosoziale Entwicklung beeinträchtigen1,8.

Obwohl konservative, nichtoperative Maßnahmen wie die Phenolinjektion eine bedeutende Rolle in der Behandlung spielen1,9, bleibt die Chirurgie trotz potenzieller Komplikationen und Rezidivgefahr eine Standardtherapie bei symptomatischem SPD10. Bei einem Pilonidalabszess wird eine Inzision und Drainage empfohlen11 , und für symptomatische chronische Sinuserkrankungen wurden zahlreiche chirurgische Verfahren beschrieben1,10 , wobei die konkrete Wahl weitgehend von den Erkrankungseigenschaften und der Expertise des Chirurgen abhängt4. Historisch gesehen stellten Exzision mit primärer Naht oder sekundärer Heilung häufig angewandte chirurgische Ansätze bei chronischem SPD dar, wobei jede Strategie mit spezifischen Vor- und Nachteilen verbunden war3,12,13. Nahtverfahren außerhalb der Mittellinie, wie Karydakis-Lappen, Limberg-Lappen und Bascom-Cleft-Lift, werden zunehmend als rekonstruktive Optionen eingesetzt, wenn eine primäre Naht gewählt wird, da sie bessere Heilungsergebnisse, eine geringere Wundmorbidität im Vergleich zur mittellinigen Naht und akzeptable Rezidivraten aufweisen4. In den letzten zehn Jahren haben minimalinvasive chirurgische Techniken, darunter begrenzte exzisionelle Verfahren wie die Sinusektomie (z. B. das Gips-Verfahren) und endoskopische Behandlungsansätze, zunehmend klinisches und wissenschaftliches Interesse als weniger invasive Alternativen zu herkömmlichen exzisionellen Verfahren gefunden1,2,14. Dennoch wird die optimale chirurgische Strategie bei SPD weiterhin durch Erkrankungsmerkmale, patientenspezifische Faktoren und die Präferenz des Chirurgen beeinflusst, wobei die vergleichende Wirksamkeit der verfügbaren Ansätze weiterhin Gegenstand laufender Untersuchungen ist.

Trotz dieser Entwicklungen weist die wissenschaftliche Literatur zu SPD mehrere makroskopische Herausforderungen auf, die einer systematischen Untersuchung bedürfen. Insbesondere bleibt, obwohl die Forschungsleistung in diesem Bereich rasch angewachsen ist15, die Entwicklungslinie der Forschungsthemen und aufkommenden Forschungsfelder aus quantitativer Sicht unzureichend beschrieben, und die Wege der Wissensverbreitung wurden bisher nicht systematisch erforscht. Außerdem variiert die Forschungsproduktivität deutlich zwischen verschiedenen Regionen16, und obwohl die Zusammenarbeit innerhalb des Fachgebiets entscheidend ist, um den wissenschaftlichen Austausch und den Fortschritt des Wissens zu fördern17, bleibt eine umfassende Analyse der kooperativen Netzwerke unter den Beiträgern begrenzt. Die bibliometrische Analyse hat sich als robuste Methode erwiesen, die geeignet ist, diese Herausforderungen anzugehen, und wurde bereits zur Untersuchung verschiedener anorektaler Erkrankungen eingesetzt, darunter Hämorrhoiden18,19, perianale Fisteln20 und Rektumprolaps21. Frühere Studien zum Thema SPD haben wertvolle Einblicke in bestimmte Aspekte der Literatur geliefert, darunter die Kartierung klinischer Evidenz15, die Publikationsproduktivität16, Zitiermuster22 und methodische Trends23. Diese Untersuchungen konzentrierten sich jedoch hauptsächlich auf einzelne Dimensionen der SPD-Forschung, wie beispielsweise Bereiche klinischer Evidenz, produktivitätsbezogene Ländervergleiche, stark zitierte Publikationen oder Merkmale des Studiendesigns, während eine umfassende Bewertung, die globale Kooperationsnetzwerke, intellektuelle Strukturen und thematische Entwicklung integriert, weiterhin fehlt. Daher zielt diese Studie darauf ab, mithilfe bibliometrischer und wissenschaftsmapping-basierter Ansätze einen aktuell gehaltenen globalen Überblick über die SPD-Forschung zu liefern, insbesondere durch die Charakterisierung der Wissensstruktur, die Identifizierung zentraler Beiträger, die Aufklärung internationaler Kooperationsmuster, die Entdeckung neuer Forschungsschwerpunkte und die Benennung möglicher zukünftiger Forschungsrichtungen. Die Berichterstattung dieses Artikels folgt der BIBLIO-Checkliste24.

Protokoll

Datenquelle

Die Web of Science (WoS) Core Collection (bereitgestellt von Clarivate Analytics) wurde als primäre Datenquelle für diese Studie verwendet. Als weit verbreitete multidisziplinäre wissenschaftliche Datenbank wird die WoS Core Collection häufig als Datenquelle für bibliometrische Analysen herangezogen25. Aus dieser Datenbank abgerufene Datensätze können in Formaten exportiert werden, die direkt mit bibliometrischen Werkzeugen wie VOSviewer kompatibel sind. Es wurde eine umfassende Suchstrategie angewandt, um Veröffentlichungen zum Thema SPD zu identifizieren. Die Suche wurde in der WoS Core Collection durchgeführt (siehe Tabelle der Materialien), ohne die Abfrage auf einen bestimmten Index einzuschränken, um die Literaturabdeckung zu maximieren und das Risiko zu minimieren, potenziell relevante Veröffentlichungen zu übersehen.

Suchstrategie

Um alle potenziell relevanten Literaturquellen zu identifizieren, wurde zunächst die WoS Core Collection mithilfe des Feldes „Thema“ (TS) mit folgender Suchanfrage durchsucht: TS = („pilonidal sinus“ ODER „pilonidal cyst“ ODER „pilonidal fistula“ ODER „pilonidal abscess“ ODER „pilonidal disease“ ODER „pilonidal tract“ ODER „sacrococcygeal cyst“ ODER „sacrococcygeal sinus“ ODER „sacrococcygeal fistula“ ODER „sacrococcygeal tract“ ODER „sacrococcygeal abscess“ ODER „sacrococcygeal pilonidal disease“ ODER „pilonidal cyst disease“ ODER „pilonidal sinus disease“ ODER „pilonidal fistula disease“ ODER „pilonidal tract disease“ ODER „pilonidal abscess disease“ ODER „jeep disease“). Zwei Untersucher (LC und WZ) führten die Literatursuche am 1. Februar 2026 unabhängig voneinander gemäß der vorab festgelegten Suchstrategie durch, wobei Unstimmigkeiten durch Diskussion mit einem dritten Untersucher (YL) gelöst wurden. Nach dem ersten Abruf wurden nacheinander vorab festgelegte Filter für die Publikationsjahre (2000–2025), die Sprache (Englisch) und den Dokumenttyp (Artikel oder Übersichtsarbeit) angewendet. Nach dem initialen Filterprozess wurden die verbleibenden Datensätze einer zweistufigen Sichtung unterzogen, die auf der Prüfung von Titel und Abstract gemäß den vorab festgelegten Einschlusskriterien basierte. Da einige Fallberichte und Fallserien in der WoS Core Collection weiterhin als „Artikel“ indiziert sein können, wurden diese Publikationstypen während dieses Sichtungsprozesses gezielt identifiziert.

Teilnahmeberechtigungskriterien

Veröffentlichungen wurden als zulässig betrachtet, wenn sie sich auf die sakrokoccygeale Pilonidalerkrankung konzentrierten und relevante wissenschaftliche Informationen zur SPD bereitstellten, einschließlich Ätiologie, Pathophysiologie, Epidemiologie, Diagnose, chirurgische oder konservative Behandlung, Behandlungsergebnisse oder maligne Transformation. Veröffentlichungen außerhalb des vorab festgelegten Umfangs dieser bibliometrischen Analyse galten als unzulässig. Fallberichte und Fallserien wurden ausgeschlossen, da diese Studie darauf abzielte, Veröffentlichungstrends, Kooperationsmuster und Wissensstrukturen auf Feldebene zu charakterisieren, während einzelne fallbasierte Veröffentlichungen möglicherweise weniger repräsentativ für die gesamte Forschungsentwicklung sind.

Studienauswahl

Die anfängliche Suche in der WoS Core Collection ergab 2.600 Datensätze, die möglicherweise mit SPD in Verbindung standen. Nach Anwendung der vordefinierten Filter blieben 1.354 Datensätze zur anschließenden Überprüfung von Titel und Abstract übrig. Während dieses Prozesses wurden Datensätze ausgeschlossen, die nicht den Zulassungskriterien entsprachen, darunter Studien zu pilonidaler Erkrankung an nicht-sakrokoccygealen Lokalisationen, Studien an Leichen und zurückgezogene Publikationen. Ein endgültiger Korpus aus 1.014 qualifizierten Publikationen wurde für die anschließende bibliometrische Analyse einbezogen. Vollständige Datensätze und Zitierungen der eingeschlossenen Publikationen wurden im Nur-Text-Format (.txt) für die nachfolgende Datenverarbeitung und Visualisierung exportiert. Der detaillierte Ablaufplan des Literaturrecherchen- und Screening-Prozesses ist in Abbildung 1A dargestellt.

Analytische Methode

Bibliometrische Informationen, einschließlich Titel, Erscheinungsjahre, Zitieranzahlen, Schlagwörter, Autoren, Länder/Regionen, Affiliationen, Zeitschriften und Literaturverzeichnisse, wurden aus den eingeschlossenen Publikationen und exportierten Datensätzen gewonnen. Zur Organisation, Tabellierung und grundlegenden Zusammenfassung der bibliometrischen Daten, einschließlich der jährlichen Anzahl an Publikationen und der Publikationstrends, wurde Microsoft Excel 2024 verwendet. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate wurde wie folgt berechnet: durchschnittliche jährliche Wachstumsrate = (Endanzahl der Artikel / Anfangsanzahl der Artikel)^(1/n) − 1. Zur bibliometrischen Analyse und Visualisierung wurden drei analytische Werkzeuge eingesetzt: VOSviewer (Version 1.6.20)26, CiteSpace (Version 6.3.R3)27und Pajek (Version 6.02)28Bevor das Netzwerk konstruiert wurde, wurden Variationen und Doppeleinträge bei Ländernamen, Institutsnamen, Autorennamen, Zeitschriftentiteln und Schlüsselwörtern manuell anhand der exportierten WoS-Datensätze und der ursprünglichen Publikationsinformationen überprüft und standardisiert. Zur Harmonisierung der Schlüsselwörter wurden Begriffe mit äquivalenter Bedeutung oder geringfügigen Formatunterschieden – einschließlich Schreibvarianten, Unterschieden bei Bindestrichen, Singular/Plural-Varianten, Abkürzungen und eng verwandten Ausdrücken – zu einheitlichen Begriffen zusammengefasst. Die detaillierten Verfahren zur Schlüsselwort-Harmonisierung sowie die entsprechenden Änderungen sind in Zusatz-Tabelle 1.

VOSviewer wurde verwendet, um Kollaborationsnetzwerke zwischen Ländern, Institutionen und Autoren zu erstellen sowie Zitationsnetzwerke der beitragenden Zeitschriften und Co-Zitationsnetzwerke der zitierten Referenzen zu visualisieren. Für alle VOSviewer-Analysen wurden die volle Zählung (Full counting) und die Normalisierung nach Assoziationsstärke angewendet. In Koautorenschaftsnetzwerken wurde die Verbindungsstärke als Anzahl gemeinsam verfasster Publikationen zwischen zwei verbundenen Einheiten definiert, was die Intensität der direkten Zusammenarbeit widerspiegelt. Die gesamte Verbindungsstärke (Total link strength, TLS) stellt die kumulierte Verbindungsstärke einer Einheit mit allen anderen verbundenen Einheiten im Netzwerk dar und diente zur Bewertung der gesamten kollaborativen Intensität von Ländern, Institutionen und Autoren. Die Netzwerk-Clustering-Analyse erfolgte mithilfe des VOSviewer-Clustering-Algorithmus mit einem Auflösungsparameter von 1,0. Nur Einheiten, die vordefinierte Mindestpublikationsschwellen erreichten, wurden zur Visualisierung einbezogen; die Schwellenwerte lagen bei ≥ 10 Publikationen für Länder, ≥ 5 Publikationen für Institutionen und Zeitschriften sowie ≥ 2 Publikationen für Autoren. Bei der Visualisierung zitierter Referenzen wurden Referenzen mit ≥ 50 Zitaten berücksichtigt. CiteSpace wurde für die Schlüsselwort-Clustering-Analyse, die Visualisierung von Zeitlinien sowie die Erkennung von Zitationsausbrüchen (Burst Detection) von Schlüsselwörtern und zitierten Referenzen verwendet. Der Analysezeitraum erstreckte sich von Januar 2000 bis Dezember 2025 mit einjährigen Intervallen. Die Analysen zu Schlüsselwörtern und zitierten Referenzen erfolgten nach dem Top-N-Auswahlkriterium mit N = 20. Pathfinder-Pruning, das Pruning von aufgeschnittenen Netzwerken und das Pruning des zusammengeführten Netzwerks wurden angewendet, um die Netzwerkstrukturen zu optimieren. Die Schlüsselwort-Cluster wurden mithilfe des Log-Likelihood-Quotienten-(LLR-)Algorithmus identifiziert. Die Erkennung von Zitationsausbrüchen erfolgte mit dem standardmäßigen Kleinberg-Burst-Erkennungsmodell von CiteSpace bei einer minimalen Burst-Dauer von 2 Jahren. Schließlich wurde die Software Pajek verwendet, um das grafische Layout der von VOSviewer generierten Netzwerke zu verfeinern und so die Visualisierungsqualität und Interpretierbarkeit zu verbessern.

Ergebnisse

Bibliometric analysis of global publication output

Based on a predefined search strategy and inclusion criteria, 1,014 relevant publications were retrieved from the WoS Core Collection database, originating from 255 peer-reviewed journals. These comprised 916 articles and 98 reviews, with a total of 18,036 citations and an average of 17.79 citations per publication. In total, 3,942 authors from 72 countries and 1,387 institutions contributed to publications on SPD. Figure 1B illustrates the annual and cumulative publication output in this field from 2000–2025, with publication counts rising from nine in 2000 to a peak of 87 in 2025, a nearly tenfold increase, indicating a growing research interest in this topic. A compound annual growth rate of 9.52% was calculated using the geometric mean approach. From 2018 onwards, annual publication output has increased noticeably, while cumulative output has followed a stable upward trajectory, reaching 1,014 publications by 2025, indicating a robust and persistent expansion of research output in this area.

Contributions and collaboration of countries/regions

A total of 72 countries (and regions) contributed to the field of SPD from 2000 to 2025. Table 1 shows the top 10 most productive countries ranked by publications. Among these, Turkey leads with 294 publications (28.99%), followed by the United States (114, 11.24%), England (80, 7.89%), Germany (76, 7.50%), and Italy (76, 7.50%). In terms of total citations, Turkey ranked first with 5,282 citations, with an average of 17.97 citations per publication, followed by the United States (1,996, 17.51), Germany (1,783, 23.46), England (1,548, 19.35), and Italy (1,488, 19.58). Notably, Scotland achieved an outstanding average of 66.80 citations per publication despite having only 10 publications, indicating relatively high-impact research from this country. A network visualization of 21 countries (each with at least 10 publications) was generated using VOSviewer (Figure 2A). In this network, node size reflects publication volume, line thickness indicates link strength between connected countries, and colors denote clusters of similar collaboration patterns. Despite Turkey’s leading productivity, cooperation occurred more frequently between the United States and several European countries (e.g., Germany, England, Italy, Switzerland, and the Netherlands). Regarding TLS, a measure of collaborative intensity in co-authorship networks, Germany ranked first (TLS = 46), followed by the United States (TLS = 38), England (TLS = 33), Italy (TLS = 29), and Switzerland (TLS = 29), reflecting their central position in international collaboration.

Contributions and collaboration of institutions

In this analysis, a total of 1,387 institutions were involved in research pertaining to SPD, with 68 institutions contributing five or more articles. Table 2 presents the top 10 most prolific and most collaborative institutions. Regarding publication volume, the University of Naples Federico II is the leading contributor to SPD research with 28 publications and 615 citations, followed by Technical University of Munich (17, 674) and University of Bern (15, 608). As for collaborative intensity, the University of Sheffield has the strongest inter‑institutional collaboration (TLS = 70), followed by the University of Bern (TLS = 66) and St Mark’s Hospital (TLS = 61). Notably, six of the top 10 institutions by TLS are located in England, highlighting its central role in collaborative networks. A network of key institutions and their collaborative relationships is illustrated using VOSviewer (Figure 2B).

Contributions and collaboration of authors

Overall, 3,942 authors contributed to studies on SPD in this analysis. Table 3 offers an overview of the top 10 authors ranked by publication count, total citations, and TLS. Notably, Dietrich Doll from Germany ranks highest in publication volume, total citations, and collaborative intensity during the study period (2000–2025). With respect to publication output, following Doll (48 papers), other highly prolific authors are Marco Milone (18 papers) from Italy and Markus M. Luedi (16 papers) from Switzerland. Regarding total citations, Sven Petersen (660 citations), Markus M. Luedi (620 citations), and Iain J. D. McCallum (574 citations) also demonstrate strong scholarly impact. Figure 3A depicts collaborative relationships among authors with more than one publication, where node size represents publication volume, node color denotes cluster affiliation, and line thickness reflects link strength between connected authors. Most collaborative ties are concentrated among European researchers, particularly from Germany, Italy, and England. However, among the 544 authors who published at least two articles, only 132 formed large‑scale collaborations, represented as nodes scattered across 11 clusters of different colors in the network. The network shows several core collaborative groups, whereas many authors remained isolated or belonged to smaller collaborative teams.

Analysis of contributing journals

From 2000–2025, 255 academic journals have published articles in the realm of SPD. Table 4 lists the top 10 contributing journals with the most publications. The most prolific journal is Diseases of the Colon & Rectum from the United States, ranking first with 55 papers and 2,667 citations. This journal, with an impact factor (IF) of 3.7 and a Q1 Journal Citation Reports (JCR) ranking, has consistently served as the leading journal and is ranked among the major journals in colorectal surgery. Other productive journals include Techniques in Coloproctology (42 papers, 945 citations, IF 2.9, Q1), Colorectal Disease (41 papers, 829 citations, IF 2.7, Q1), and International Journal of Colorectal Disease (34 papers, 942 citations, IF 2.3, Q2), all of which have a strong reputation in this domain. In addition, the Journal of Pediatric Surgery has a considerable number of publications (33 papers, 781 citations, IF 2.5, Q1), highlighting current attention to the pediatric population affected by this disease.

A citation network of journals (Figure 3B) was constructed using VOSviewer software, with each node representing a journal, and the link strength between two journals reflecting the number of times that one journal has cited articles from the other. Nodes with higher link strength indicate journals that are heavily cited by others and play a central role in knowledge dissemination. A total of 50 journals with at least five papers were included in this network, and the above productive journals occupied central positions and were highly interconnected with other sources. Figure 3C presents an overlay visualization of the journal citation network, where node colors indicate the average publication year of relevant articles in each journal. In this overlay map, a color gradient ranging from white to red is used, with white nodes representing journals with earlier average years. For instance, Diseases of the Colon & Rectum and American Journal of Surgery have earlier average years than 2010, highlighting their foundational significance in this research period.

Analysis of keywords

Supplementary Table 2 lists the top 30 most frequently occurring keywords in SPD research from 2000–2025. Apart from the core terms “pilonidal sinus” and “disease”, keywords such as “primary closure”, “excision”, and “surgery” also appeared prominently in the literature, highlighting the importance of surgical treatment in this condition. The CiteSpace software to generate a keyword clustering network and timeline map to identify research topics and their evolution in SPD research. The parameter settings were as follows: the time slicing was from January 2000 to December 2025 with one-year intervals per slice, and the node type was “keyword”. To simplify the network structure and concentrate on core hotspots, the selection criterion was set to the top 20 items per slice. Network pruning and clustering were performed according to the predefined CiteSpace settings. The resulting network comprised 231 nodes and 1,011 links, forming 15 clusters labeled by the log likelihood ratio (LLR) method. The modularity Q value was 0.8134, indicating a significant clustering structure ( > 0.3), and the weighted mean silhouette S value was 0.9203, suggesting reliable clustering results ( > 0.7). Figure 4A presents the keyword clustering network generated by CiteSpace, while Figure 4B shows the timeline visualization of keyword clustering results, illustrating the temporal progression of focal topics in this research area. A total of 10 major clusters were retained in the clustering network, each labeled by a cluster number (0–9) and its top LLR term, representing distinct research themes in the SPD literature. As shown in Supplementary Table 3, the largest clusters are Cluster 0 “pilonidal disease” (size = 31, S = 0.984), followed by Cluster 1 “recurrence rate” (26, 0.861), Cluster 2 “Limberg flap” (20, 0.814), and Cluster 3 “Karydakis flap” (19, 0.777). Notably, seven clusters have S values above 0.9 (Cluster 0, 4–9), indicating high internal homogeneity and strong alignment with their assigned thematic labels. Supplementary Table 4 displays all keywords and their frequency of occurrence in each cluster. In the timeline map, each horizontal line corresponds to a keyword cluster, with its color indicating the cluster identity. The nodes on each line represent individual keywords, and their positions along the line indicate the year when the keyword first appeared in the literature.

Figure 5 shows the top 25 keywords with the strongest citation bursts, which reflect the thematic evolution and research hotspots in this field. The leftmost side of the dark blue bars in the map corresponds to the year when the keyword first appeared, while the red bars represent the duration of keyword bursts. The keyword with the highest burst strength was “minimally invasive treatment” (strength 14.35, 2019–2025), followed by “risk factors” (12.60, 2019–2025) and “video-assisted ablation” (10.63, 2017–2023). Research on this topic has experienced a two-phase trajectory. In the early period (2000–2013), bursts were mainly associated with surgical techniques such as “rhomboid flap”, “y‑advancement flap”, “z‑plasty”, “transposition”, and “follicle removal”, along with the keyword “randomized trial”, suggesting that the initial focus likely centered on evaluating a variety of asymmetric closure and full‑thickness flap techniques (also referred to collectively as “flattening procedures”) through clinical trials. In the latter period (2014–2025), keywords such as “video-assisted ablation”, “crystallized phenol”, and “minimally invasive treatment” experienced strong and relatively recent bursts, indicating an evolving research focus with increasing attention toward less invasive techniques. Furthermore, the most recent and ongoing hotspots include “risk factors”, “hair”, “guidelines”, and “society”, reflecting growing interest in etiological and preventive aspects, as well as increasing attention toward evidence synthesis and guideline-related research.

Analysis of cited references

Table 5 lists the top 10 most cited publications in this analysis. The most frequently cited article is “Easy and successful treatment of pilonidal sinus after explanation of its causative process” published in ANZ Journal of Surgery by Karydakis GE in 1992. Karydakis also authored the paper “New approach to the problem of pilonidal sinus,” published in The Lancet in 1973, which is the earliest publication in this list. The second most cited article is “Patient characteristics and symptoms in chronic pilonidal sinus disease,” published in the International Journal of Colorectal Disease by Sondenaa K in 1995. Of note, although all other highly cited references were published before 2010, the article “Common surgical procedures in pilonidal sinus disease: A meta-analysis, merged data analysis, and comprehensive study on recurrence” (Scientific Reports, Stauffer VK et al, 2018) ranks seventh with 165 citations.

Figure 6A displays the top 25 references with the strongest citation bursts, where the red bars correspond to the duration of reference bursts. Among these publications, the article by Stauffer VK et al published in Scientific Reports in 2018 exhibits the highest burst strength (40.61), reflecting its influence within the field. Figure 6B presents the co-citation network visualization of cited references, comprising 83 articles that met the 50-citation threshold. In the network, nodes represent cited references, and their sizes reflect citation frequency. Connections between nodes indicate that the two references have been co‑cited by the same later publication, with thicker lines representing stronger co‑citation relationships. Node colors indicate cluster membership, with nodes sharing the same color belonging to the same thematic cluster.

DATA AVAILABILITY:

The datasets generated and analyzed during the current study are included in this article as supplementary materials. The bibliographic records used for this analysis were retrieved from the Web of Science Core Collection, and the relevant search strategy and screening process are described in the manuscript. All data necessary to reproduce the analyses and interpret the findings are provided within this article and its Supplementary Tables 1–4 and Supplementary File 1.

Systematic review flowchart, publication trend chart; literature screening, annual publications analysis.
Figure 1: Study selection and publication trends. (A) Flow diagram illustrating the stepwise screening and inclusion process based on the WoS Core Collection, resulting in a final curated dataset of 1,014 original English-language publications on SPD. (B) Annual and cumulative numbers of publications on sacrococcygeal pilonidal disease between 2000 and 2025. Please click here to view a larger version of this figure.

Research collaboration network diagram illustrating global academic connections and partnerships.
Figure 2: Network maps of the productive countries and institutions. (A) Collaborative network of countries. (B) Collaborative network of institutions. In both networks, larger nodes represent higher publication volume, node colors indicate different clusters, and thicker lines indicate stronger links between connected nodes. Please click here to view a larger version of this figure.

Network analysis diagrams showing co-authorship patterns in scientific research publications.
Figure 3: Network maps of prolific authors and journals. (A) Collaborative network visualization of authors. (B) Citation network visualization of contributing journals. (C) Overlay visualization of contributing journals. In (A) and (B), larger nodes represent higher publication volume, node colors indicate different clusters, and thicker lines indicate higher link strength between connected items. In (C), node colors indicate the average publication year of articles in each journal, using a gradient from white (earlier years) to red (later years). Please click here to view a larger version of this figure.

Co-citation analysis, pilonidal disease research trends, CiteSpace cluster diagram and timeline.
Figure 4: Keyword clustering and temporal evolution. (A) Keyword clustering network generated by CiteSpace, with clusters labeled by the log likelihood ratio (LLR) method. (B) Timeline visualization of keyword clustering analysis, showing the temporal progression of research topics from 2000–2025. Please click here to view a larger version of this figure.

Bar chart showing keyword strength 2000-2025 in medical research trends.
Figure 5: Top 25 keywords with the strongest citation bursts. The dark blue bars indicate the temporal distribution of each keyword, and the red bars denote burst duration. Please click here to view a larger version of this figure.

Citation burst analysis chart; top references 2000-2025 list and network diagram; research impact.
Figure 6: Visualization of references. (A) Top 25 references with the strongest citation bursts. (B) Co-citation network visualization of cited references. In this network, each node represents a cited reference; node size reflects citation frequency; line thickness denotes co‑citation strength; and colors represent thematic clusters. Please click here to view a larger version of this figure.

Table 1: Top 10 most productive countries in SPD research. This table presents country rankings by publication count, total citations, and total link strength. Abbreviations: ACPP = average citations per publication; TC = total citations; TLS = total link strength. Please click here to download this file.

Table 2: Top 10 most prolific institutions in SPD research. This table presents the top 10 institutions ranked according to total citations and total link strength, respectively. Abbreviations: TC = total citations; TLS = total link strength. Please click here to download this file.

Table 3: Top 10 highest-impact authors in SPD research. This table presents the top 10 authors ranked by publication count, total citations, and total link strength. Abbreviations: TC = total citations; TLS = total link strength. Please click here to download this file.

Table 4: Top 10 most productive journals. This table presents the top 10 journals ranked by publication count, with corresponding total citations, average citations per publication, Journal Citation Reports quartile, and impact factor. Abbreviations: ACPP = average citations per publication; IF = impact factor; JCR = Journal Citation Reports; TC = total citations. Please click here to download this file.

Table 5: Top 10 most cited references. This table presents the top 10 references ranked by citation count, including title, first author, journal, and publication year. Please click here to download this file.

Supplementary Table 1: Keywords harmonization. Keyword harmonization and standardization are applied during bibliometric data preprocessing.Please click here to download this file.

Supplementary Table 2: Keywords. The top 30 most frequently occurring keywords in SPD research from 2000 to 2025. Keywords with a greater log-likelihood ratio are more representative of the clusters. Abbreviations: LLR, log-likelihood ratio. Please click here to download this file.

Supplementary Table 3: Keyword clusters. The 10 largest keyword clusters and the top 5 label terms (by log-likelihood ratio) for each cluster.Please click here to download this file.

Supplementary Table 4: Frequency of keywords. All keywords and their frequency of occurrence in each cluster.Please click here to download this file.

Supplementary File 1: Completed BIBLIO checklist for reporting bibliometric reviews.
The checklist details the manuscript page, line, and section corresponding to each BIBLIO reporting item.Please click here to download this file.

Diskussion

Diese umfassende bibliometrische Synthese von 1.014 Publikationen zeichnet die Entwicklung der SPD-Forschung im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts nach und zeigt ein Forschungsfeld mit zunehmender Publikationsaktivität, wachsender thematischer Vielfalt und sich verändernden Forschungsschwerpunkten. Die Studie schlägt einen makroskopischen, quantitativen Rahmen vor, um nicht nur die Expansion des wissenschaftlichen Outputs zu kartieren, sondern vor allem die zugrundeliegende intellektuelle Architektur, kollaborative Dynamiken und sich wandelnde Forschungsthemen der modernen SPD-Forschung zu entschlüsseln16,22. Über deskriptive Statistiken hinausgehend, ermöglicht dieser multimodale bibliometrische Ansatz – der Leistungsanalyse, Wissenschaftsmapping und Burst-Erkennung kombiniert – eine einzigartige, systematische Synthese einer umfangreichen und fragmentierten Literatur. Durch die Visualisierung des Wissensnetzwerks konnten wir die zentralen Beiträger, die Bedeutung bestimmter Fachzeitschriften29 sowie die heterogene Struktur globaler Kooperationsnetzwerke30 charakterisieren und stellen damit eine nützliche Referenz für das Verständnis aktueller Forschungstrends und möglicher Richtungen zukünftiger Zusammenarbeit bereit. Diese Methodik, die bereits in anderen anorektalen Forschungsbereichen wirksam erwiesen ist18,19,20,21, erlaubt eine objektive Bewertung der Forschungstrends und liefert Einblicke in die Entwicklung von überwiegend auf chirurgische Techniken ausgerichteten Studien hin zu umfassenderen Untersuchungen, die Prävention, Evidenzsynthese und patientenzentrierte Ergebnisse einbeziehen1,31.

Die Ergebnisse zeigen eine erhebliche thematische Entwicklung, wobei die Forschung zunehmend minimally-invasiven Techniken und der ätiologischen Prävention gilt, ergänzt durch die fortgesetzte Untersuchung konventioneller chirurgischer Ansätze. Die Schlüsselwort-Clustering- und Burst-Erkennungsanalysen liefern Hinweise auf sich verändernde Forschungsschwerpunkte in diesem Bereich1,2,14, mit anhaltend intensiven Burst-Aktivitäten für Begriffe wie „minimally invasive treatment“ und „video-assisted ablation“ in den letzten Jahren. Das Aufkommen dieser weniger invasiven Verfahren könnte ein wachsendes Interesse an der Verringerung der Behandlungsbelastung und der Verbesserung patientenzentrierter Ergebnisse widerspiegeln14,30,31. Die bibliometrischen Ergebnisse deuten jedoch primär auf Verschiebungen in den Forschungsschwerpunkten hin, nicht auf eindeutige Belege für die klinische Überlegenheit bestimmter chirurgischer Techniken. Gleichzeitig weist der Anstieg von Schlüsselwörtern wie „risk factors“, „hair“ und „guidelines“ auf eine ausgereiftere Forschungslandschaft hin, die zunehmend ätiologische Faktoren untersucht, beispielsweise die Rolle der Haareinlagerung bei der Entstehung der Erkrankung32,33, und zugleich ein wachsendes Augenmerk auf Evidenzsynthese und die zukünftige Entwicklung von Leitlinien widerspiegelt4,34. Diese thematische Diversifizierung zeigt, dass die SPD-Forschung zunehmend über operative Techniken hinausgeht und ätiologische, präventive sowie Evidenzsynthese-Perspektiven einbezieht.

Die Analyse zeigt Unterschiede in den Mustern der internationalen Zusammenarbeit innerhalb der SPD-Forschungslandschaft auf und unterstreicht Möglichkeiten zur Stärkung der internationalen Vernetzung in der SPD-Forschungsgemeinschaft. Während die Türkei hinsichtlich des Publikationsumfangs führend ist16, variierten die Muster der internationalen Zusammenarbeit erheblich zwischen den Ländern, wobei mehrere westeuropäische Länder stärkere grenzüberschreitende Kooperationsbeziehungen aufwiesen. Diese Unterschiede verdeutlichen die heterogene Struktur globaler Kooperationsnetzwerke in der SPD-Forschung. Diese ungleiche Verteilung der Kooperationsnetzwerke unterstreicht das Potenzial breiterer multinationaler Zusammenarbeit für die zukünftige Erzeugung von Evidenz30. Frühere methodische Analysen berichteten, dass das Forschungsfeld weiterhin auf single-center, retrospektiven Kohorten und Metaanalysen heterogener Daten angewiesen sei, wobei ein besorgniserregender Rückgang des Anteils randomisierter kontrollierter Studien (RCTs) zu verzeichnen ist23. Zukünftige Forschung könnte von einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit und gut konzipierten prospektiven Studien profitieren, die in der Lage sind, verschiedene chirurgische Ansätze in unterschiedlichen Populationen und Gesundheitsversorgungssystemen zu vergleichen34.

Die möglichen Implikationen dieser Ergebnisse sind zweifach: Sie liefern Forschern und Klinikern einen strukturierten Überblick über das aktuelle Forschungsfeld der Schmerzverarbeitungsstörung (SPD) und können dabei helfen, Wissenslücken, aufkommende Themen und potenzielle Bereiche für zukünftige Untersuchungen zu identifizieren. Die Identifizierung zentraler Fachzeitschriften29 und einflussreicher Autoren kann Forschern zudem dabei helfen, etablierte Wissensschaffende und mögliche kollaborative Netzwerke innerhalb des Fachgebiets zu erkennen. Für Forscher und wissenschaftliche Organisationen verdeutlichen die Auftreten von „Burst“-Schlüsselwörtern wie „Leitlinien“ und „Gesellschaft“ Bereiche wachsenden Forschungsinteresses und deuten mögliche Richtungen für zukünftige Studien an, einschließlich Evidenzsynthese und multizentrische Studien11,34. Zukünftige Forschungsansätze könnten davon profitieren, sich von deskriptiven chirurgischen Fallserien hin zu hypothesengetriebenen, kollaborativen Studien zu entwickeln. Mögliche Prioritäten, die sich aus der gegenwärtigen Literaturlandschaft ergeben, umfassen: (1) die Durchführung gut dimensionierter randomisierter kontrollierter Studien (RCTs), die die vielversprechendsten minimalinvasiven Techniken mit etablierten lateralen Lappenverfahren vergleichen, wobei das Rezidiv innerhalb von 5–10 Jahren als primärer Endpunkt dient34; (2) die Entwicklung und Validierung standardisierter, patientenberichteter Outcome-Maße, die die gesamte Wirkung der Therapie auf Lebensqualität und psychosoziales Wohlbefinden erfassen, insbesondere bei adolescenten Populationen1,8; sowie (3) die Untersuchung der Rolle prophylaktischer Maßnahmen, wie z. B. Laser-Haarentfernung, in Hochrisikopopulationen mittels robusten, langfristigen Kohortenstudien, um deren Kosteneffektivität bei der Prävention primärer und rezidivierender Erkrankungen zu bewerten.

Methodische Einschränkungen dieser Synthese müssen anerkannt werden, um die Ergebnisse einordnen zu können. Erstens könnte die ausschließliche Nutzung einer einzigen Datenbank (WoS Core Collection) sowie die Beschränkung auf englischsprachige Publikationen unbeabsichtigt bedeutende Forschungsergebnisse aus anderen wichtigen wissenschaftlichen Datenbanken oder aus nicht-englischsprachigen Veröffentlichungen ausgeschlossen haben. Zweitens sind bei jeder bibliometrischen Analyse Zitationsmetriken durch die natürliche Akkumulation von Zitaten im Zeitverlauf beeinflusst, was systematisch älteren Publikationen Vorteile verschafft und möglicherweise die aktuelle Wirkung neuerer Innovationen nicht vollständig erfasst. Schließlich sind Zitationen und Publikationshäufigkeit nur indirekte Indikatoren für wissenschaftliche Aufmerksamkeit und Aktivität, nicht jedoch direkte Maße für methodische Strenge oder klinische Nützlichkeit. Künftige Studien könnten diese Einschränkungen reduzieren, indem sie mehrere Datenbanken einbeziehen und Altmetriken nutzen, um einen breiteren gesellschaftlichen und klinischen Einfluss abzubilden, und dadurch die traditionelle, zitationsbasierte Analyse ergänzen, um eine ganzheitlichere Sicht auf die Entwicklung des Forschungsfelds zu erhalten.

Diese bibliometrische Analyse von 1.014 Publikationen bietet einen umfassenden, systematischen Überblick über die Forschung zum sakrokokzygealen Pilonidalsinus von 2000 bis 2025 und kartiert die globale Forschungslandschaft, kollaborative Netzwerke, thematische Entwicklung und aufkommende Forschungsschwerpunkte. Das Forschungsfeld hat einen deutlichen und anhaltenden Anstieg der Publikationszahl erlebt, wobei die Türkei als produktivstes Land hervortritt, während Deutschland, England und die Vereinigten Staaten relativ prominente Rollen in internationalen Kooperationsnetzwerken einnehmen. Professor Dietrich Doll zeichnet sich als produktivster und am häufigsten zitierter Forscher auf diesem Gebiet aus. Die thematische Entwicklung zeigt eine zunehmende Forschungsausrichtung auf minimalinvasive Techniken neben der weiterhin bestehenden Untersuchung konventioneller chirurgischer Verfahren, wobei das Rezidiv nach wie vor ein zentrales Outcome-Maß in der Literatur darstellt. Aufkommende Forschungsthemen – hervorgehoben durch Burst-Keywords wie „minimally invasive treatment“, „risk factors“, „hair“ und „guidelines“ – deuten auf ein wachsendes Interesse an weniger invasiven Strategien, ätiologischer Prävention und Evidenzsynthese hin. Durch die Integration globaler Produktivitätsmuster, kollaborativer Strukturen und thematischer Entwicklung bietet diese Studie einen quantitativen Referenzrahmen zur Identifizierung von Wissenslücken, aufkommenden Forschungsprioritäten und potenziellen Kooperationsmöglichkeiten in der SPD-Forschung.

Offenlegungen

Die Autoren erklären, dass sie keine konkurrierenden Interessen haben. Künstliche-Intelligenz-Tools wurden nicht für die Datensammlung, Datenanalyse, Ergebnisinterpretation oder die Erstellung von Abbildungen verwendet. ChatGPT (OpenAI) wurde ausschließlich zur Sprachkorrektur und Manuskriptüberarbeitung genutzt.

Danksagungen

Die Autoren haben keine Danksagungen zu machen.

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PajekUniversität LjubljanaVersion 6.02https://mrvar.fdv.uni-lj.si/pajek/
VOSviewerUniversität LeidenVersion 1.6.20https://www.vosviewer.com/
Web of Science Core CollectionClarivatek. A.https://www.webofscience.com/

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