26. Januar 2024
Es wird ein Protokoll vorgestellt, um zu evaluieren, ob kleine EVs (sEVs), die aus Plazenta-Explantaten isoliert wurden, die unter hypoxischen Bedingungen kultiviert wurden (ein Aspekt der Präeklampsie modellierend), die Blut-Hirn-Schranke bei nicht schwangeren erwachsenen weiblichen Mäusen stören.
Unsere Forschung konzentriert sich auf die Kommunikation zwischen Plazenta und Gehirn. Wir untersuchen, ob kleine extrazelluläre Vesikel die Blut-Hirn-Schranke stören können und ob dies der mögliche zugrunde liegende Mechanismus ist, der mit zerebrovaskulären Komplikationen verbunden ist, die bei Frauen mit Präeklampsie beobachtet werden. Wir haben bereits gezeigt, dass das Plasma von Frauen mit Präeklampsie die Blut-Hirn-Schranke beeinträchtigen kann.
Die Art dieses potenziell schädlichen Faktors, der im Plasma vorhanden ist, ist jedoch unbekannt. Ergebnisse aus unserem Labor zeigen, dass extrazelluläre Vesikel, die aus dem Plasma von Frauen mit Präeklampsie oder aus Plazenten gewonnen werden, die in Hypoxie kultiviert werden, die Blut-Hirn-Schranke beeinträchtigen. Der zugrundeliegende Mechanismus, wie plazentare extrazelluläre Vesikel die Blut-Hirn-Schranke beeinträchtigen, muss weiter untersucht werden.
Dazu gehört auch die Analyse des Inhalts extrazellulärer Vesikel, wie z. B. spezifischer microRNAs, die die Expression von Verdauungsproteinen in Endothelzellen des Gehirns steuern.
Diese Studie untersucht die Wirkung kleiner extrazellulärer Vesikel (sEVs), die aus Plazenta-Explantaten unter hypoxischen Bedingungen gewonnen wurden, auf die Blut-Hirn-Schranke (BBB) bei nicht schwangeren erwachsenen weiblichen Mäusen. Die Forschung zielt darauf ab, die möglichen Mechanismen aufzuklären, durch die diese Vesikel zu vaskulären Komplikationen im Zusammenhang mit Präeklampsie beitragen könnten.
Die Störung der Blut-Hirn-Schranke (BBB) durch kleine extrazelluläre Vesikel (sEVs) aus hypoxischen menschlichen Plazenten verdeutlicht einen mechanistischen Zusammenhang zwischen Plazentadysfunktion und zerebrovaskulärem Risiko bei Präeklampsie. Dieses Modell ermöglicht die Untersuchung der zirkulierenden, vesikelvermittelten Signalübertragung und deren Auswirkungen auf die Integrität der BBB und liefert Hinweise zur Validierung von Zielstrukturen in frühen Entwicklungsstadien für vaskuläre Komplikationen. Die Methode unterstützt eine vorhersagende Aussagekraft bei der Identifizierung molekularer Treiber des mütterlichen neurologischen Risikos mit Implikationen für die Priorisierung von Forschungsprojekten in der vaskulären und neuroinflammatorischen Forschung.
Dieser Arbeitsablauf positioniert Studien zur sEV-vermittelten BBB-Störung an der Schnittstelle zwischen früher Entdeckung und präklinischer Modellvalidierung und verbindet mechanistische Erkenntnisse mit translationsbezogenen Endpunkten.