19. Januar 2024
Dieses Protokoll enthält Informationen zur Anwendung der transkutanen aurikulären Vagusnervstimulation (taVNS) in einer klinischen Studie, einschließlich potenzieller Biomarker wie EEG-Metriken und Herzfrequenzvariabilität (HRV), um die Wirkung dieser Behandlung auf das autonome Nervensystem zu messen.
Die transsaurikuläre Vagusnervstimulation, kurz taVNS, ist eine sichere, nicht-invasive Stimulationstechnik, die auf den aurikulären Ast des Vagusnervs abzielt. Durch die Platzierung der Elektroden an der Concha des Ohrs als Alternative zur invasiven Stimulation kann taVNS mehrere Gehirnfunktionen beeinflussen, indem es die vagalen afferenten Fasern stimuliert. Mehrere Studien haben vielversprechende Ergebnisse von taVNS gezeigt.
Es fehlen jedoch mechanistische Studien, um die Wirkung auf das neuronale Netzwerk und das autonome Nervensystem zu untersuchen. In dieser klinischen Studie untersuchen wir taVNS bei gesunden Probanden und suchen nach potenziellen Biomarkern wie EEG-Metriken und Herzfrequenzvariabilität. Mit diesem Protokoll schlagen wir eine bilaterale Stimulation vor, die die Wahrscheinlichkeit kardiovaskulärer Ereignisse nicht signifikant erhöht, aber die Wirkung der Vagusstimulation verstärkt.
taVNS ist unter anderem vielversprechend für die Behandlung von Stimmungsstörungen und chronischen Schmerzzuständen. Diese Studie wird Einblicke in die Sicherheit, Machbarkeit und allgemeinen Auswirkungen von taVNS auf psychologische Prozesse geben und somit ein grundlegendes Verständnis dafür schaffen, wie taVNS neurophysiologische Mechanismen beeinflusst, und das Vertrauen in den potenziellen therapeutischen Wert der Techniken stärken. Das Verständnis der Variablen, die mit dem Ansprechen auf taVNS verbunden sind, kann dazu beitragen, zukünftige klinische Studien zu konzipieren, um die Wirkung dieser Intervention zu maximieren.
Auf dieser Grundlage werden sich unsere Studien darauf konzentrieren, wie taVNS optimiert werden kann, um bestimmte neuronale Bahnen anzusprechen und verschiedene Erkrankungen zu behandeln.
Diese Studie untersucht die Anwendung der transkutanen aurikulären Vagusnervstimulation (taVNS) als nicht-invasive Methode zur Reizung des Vagusnervs über das Ohr. Sie erforscht die Wirkung von taVNS auf das autonome Nervensystem unter Verwendung potenzieller Biomarker wie EEG-Metriken und Herzfrequenzvariabilität (HRV), um Einblicke in das therapeutische Potenzial bei Stimmungsstörungen und chronischen Schmerzsyndromen zu gewinnen.
Die transaurikuläre Vagusnervstimulation (taVNS) bietet eine nichtinvasive Methode, um neuronale und autonome Bahnen zu untersuchen und trägt so zur frühen mechanistischen Entlastung von Risiken bei der Entdeckung neurotherapeutischer Wirkstoffe bei. Quantitative EEG- und HRV-Auswertungen liefern objektive Biomarker für die Zielstrukturenbindung und die physiologische Modulation und unterstützen so die translationale Kontinuität von präklinischen Modellen zu humanen Studien. Dieser Ansatz ermöglicht es Portfolio-Teams, die Durchführbarkeit von Interventionen zu bewerten und das Studiendesign für zukünftige therapeutische Indikationen zu optimieren.
Die taVNS mit EEG- und HRV-Überwachung integriert sich in den Entdeckungs- bis präklinischen Kontinuum und verbindet mechanistische Studien mit der translationellen Biomarker-Entwicklung.