16.1
Externalitäten sind Ergebnisse wirtschaftlicher Aktivitäten, die sich auf Dritte auswirken, die nicht direkt daran beteiligt sind. Diese Auswirkungen können entweder positiv oder negativ sein.
Positive externe Effekte treten auf, wenn eine Wirtschaftstätigkeit Vorteile für Dritte generiert.
Ein Beispiel ist die Imkerei. Wenn ein Imker einen Bienenstock unterhält, bestäuben die Bienen die umliegenden Pflanzen. Davon profitieren die Landwirte in der Umgebung, die eine verbesserte Pflanzenproduktion erhalten, ohne dass sie Kosten und Aufwand betreiben müssen.
Der Imker wird jedoch für die Erzielung dieser Vorteile nicht finanziell entschädigt, obwohl seine Imkereitätigkeit einen erheblichen positiven Einfluss auf die landwirtschaftliche Produktivität hat.
Negative externe Effekte treten hingegen auf, wenn eine Wirtschaftstätigkeit Kosten für unabhängige Dritte verursacht.
Ein gängiges Beispiel ist die Umweltverschmutzung. Eine Fabrik kann als Nebenprodukt ihres Produktionsprozesses Schadstoffe in die Luft abgeben, die die Gesundheit der in der Nähe lebenden Menschen schädigen, die keine direkte Beziehung zur Fabrik haben.
Die Fabrik trägt nicht die vollen Kosten für die höheren Schadstoffe und die dadurch verursachten gesundheitlichen Auswirkungen.
Externe Effekte sind unbeabsichtigte Nebeneffekte wirtschaftlicher Aktivitäten, die sich auf Dritte auswirken, die nicht direkt an der Markttransaktio…
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