12.9
In einer Lösung gibt es drei wichtige intermolekulare Anziehungskräfte: Anziehungskräfte zwischen den Lösungsmittelmolekülen, Anziehungskräfte zwischen den gelösten Molekülen und Anziehungskräfte zwischen dem gelösten Stoff und den Lösungsmittelmolekülen.
Wenn die Stärke jeder der drei Arten von Wechselwirkungen in ihrer Größe ähnlich groß ist, wird die Lösung als ideale Lösung bezeichnet.
Eine ideale Lösung gehorcht dem Raoultschen Gesetz in allen Konzentrationen.
Für eine ideale Lösung mit zwei flüchtigen Komponenten, wie Toluol und Benzol, wird der Dampfpartialdruck jeder Komponente nach dem Raoultschen Gesetz als Produkt aus dem Dampfdruck der reinen Komponente und ihrem Molenbruch angegeben.
In einer gegebenen Lösung beträgt der Molenbruch für Toluol 0,4 und der Molenbruch für Benzol 0,6. Da die Dampfdrücke des reinen Toluols und des reinen Benzols 22 bzw. 75 Torr betragen, betragen die Partialdrücke von Toluol und Benzol in dieser Lösung 8,8 bzw. 45 Torr.
Der Gesamtdampfdruck ist die Summe des Partialdrucks jeder Komponente und beträgt 54 Torr.
Für eine solche ideale Lösung ergibt ein Diagramm des Dampfdrucks gegen den Molenbruch eine gerade Linie.
Wenn die intermolekularen K
Nach dem Gesetz von Raoult ist der Partialdampfdruck eines Lösungsmittels in einer Lösung gleich oder identisch mit dem Dampfdruck des reinen Lösungsm…
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