21.3
Ein Verbrennungsmotor wandelt die thermische Energie des brennenden Luft-Kraftstoff-Gemisches in mechanische Energie um.
Ein Viertakt-Benzinmotor ist eine Art Verbrennungsmotor, der in Automobilen weit verbreitet ist. Es besteht aus einem Einlassventil, einem Auslassventil, einer Zündkerze und einem Kolben, der mit einer Kurbelwelle verbunden ist.
Es sind vier Hübe erforderlich, um einen vollständigen Verbrennungszyklus auszuführen.
Während des Einlasstakts zieht der absteigende Kolben das Luft-Kraftstoff-Gemisch durch das geöffnete Einlassventil.
Im Verdichtungstakt wird das Einlassventil geschlossen. Der aufsteigende Kolben verdichtet das Gemisch adiabatisch.
Beim Arbeitstakt entzündet die Zündkerze das Gas. Das erhitzte Gas dehnt sich nahezu adiabatisch bis zu seinem maximalen Volumen aus. Die Arbeit am Kolben wird durch Herunterdrücken erledigt.
Schließlich öffnet sich das Auslassventil und der Kolben bewegt sich nach oben, wodurch das verbrannte Gas aus dem Zylinder ausgestoßen und der Zylinder für den nächsten Ansaugtakt vorbereitet wird.
Der Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors wird durch ein Verdichtungsverhältnis ausgedrückt. Es ist das Verhältnis von maximalem zu minimalem Volumen. Bei Automobilmotoren reicht sie von 8 bis 10.
Der Verbrennungsmotor ist eine Wärmekraftmaschine, die die Verbrennungsprodukte als Arbeitsfluid verwendet, anstatt einen Wärmeübertragungsmedium zur…
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