30.14
Das Phosphatpuffersystem ist im Urin und in der intrazellulären Flüssigkeit lebenswichtig.
Es besteht aus Natriumdihydrogenphosphat und Natriumhydrogenphosphat.
Da Natriumdihydrogenphosphat eine schwache Säure ist, dissoziiert es in sauren und neutralen Lösungen nicht viel.
Wenn jedoch eine starke Base, wie z. B. Natriumhydroxid, in die Lösung eingebracht wird, dissoziiert Natriumdihydrogenphosphat und gibt Wasserstoffionen ab. Diese Ionen binden sich an Hydroxid-Ionen und bilden Wassermoleküle.
Gleichzeitig wird auch Natriumhydrogenphosphat gebildet.
Da bei diesem Prozess Natronlauge in die schwache Base Natriumhydrogenphosphat umgewandelt wird, steigt der pH-Wert der Lösung nur geringfügig an.
Natriumhydrogenphosphat dissoziiert unter alkalischen Bedingungen nicht.
Wenn jedoch eine starke Säure wie Salzsäure zur Lösung hinzugefügt wird, nimmt Natriumhydrogenphosphat die Wasserstoffionen auf und bildet Natriumdihydrogenphosphat.
Da bei diesem Prozess HCl in die schwache Säure Natriumdihydrogenphosphat umgewandelt wird, wird der pH-Wert der Lösung nur geringfügig gesenkt.
Das Phosphatpuffersystem ist ein wichtiger biologischer Mechanismus zur Aufrechterhaltung der pH-Stabilität im Körper. Dieses System funktioniert haup…
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