6.5
Ein Lungenangiogramm ist ein invasiver Eingriff, bei dem ein Katheter durch eine Oberschenkelvene eingeführt und durch die rechte Seite des Herzens in die Lungenarterie eingefädelt wird.
Anschließend wird ein Kontrastmittel injiziert, um die Lungenblutgefäße hervorzuheben, gefolgt von Durchleuchtungsröntgen, um die Lungenarterien sichtbar zu machen und eventuelle Verstopfungen oder Verengungen zu erkennen.
Als nächstes ist die Positronen-Emissions-Tomographie oder PET-Scan ein nicht-invasives Verfahren, bei dem radioaktive Glukose in den Blutkreislauf injiziert wird, gefolgt von einer 30- bis 60-minütigen Ruhephase, damit sich der Tracer im ganzen Körper ausbreiten kann.
Der Patient liegt auf einem Tisch, der in den PET-Scanner geschoben wird, der die vom Tracer emittierten Gammastrahlen erkennt, die sich in Bereichen mit hoher Stoffwechselaktivität wie Krebszellen, Infektionsherden oder Entzündungen ansammeln.
Zu den pflegerischen Aufgaben vor dem Eingriff gehören die Überprüfung auf Allergien und den Antikoagulationsstatus sowie die Sicherstellung, dass nichts durch den Mundstatus geschieht.
Nach dem Eingriff sollte die Flüssigkeitsaufnahme gefördert und die Vitalfunktionen überw
Radiologische Untersuchungen sind für die Diagnose und Behandlung verschiedener Lungenerkrankungen von größter Bedeutung. Zwei wesentliche Untersuchun…
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