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Der Bunsenbrenner, benannt nach dem Entwickler Robert Bunsen im Jahr 1854, ist ein häufig benutztes Laborinstrument, das eine heiße, rußfreie, nicht-leuchtende Flamme produziert. Der Bunsenbrenner kann in dem Brennerrohr das Mischen von Gas und Sauerstoff vor der Verbrennung, bei der eine Flamme entsteht, präzise regulieren. Durch Verändern der Einstellungen an dem Bunsenbrenner kann man die Größe und die Temperatur der Flamme kontrollieren. Neben weitern Anwendungen kann die Hitze des Bunsenbrenner benutzt werden um Konvektionsströme zu erzeugen, die die Luft über der Flamme aufheizen und damit Partikel von der kühleren Umgebung unten nach oben verdrängen, was die Arbeitsfläche steril hält. Beim Arbeiten mit offenen Flammen sind zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Offene Haare, Kleidung oder Schmuck sollten immer festgemacht werden bevor der Bunsenbrenner angemacht wird. Sicherheitsausrüstung wie zum Beispiel ein Feuerlöscher oder eine Feuerdecke sollten in der Nähe sein. Man sollte sich Zeit nehmen um zu verstehen wie ein Bunsenbrenner benutzt wird und welche Sicherheitsausrüstung man bereit stehen haben sollte. Nur dann kann der Bunsenbrenner, der ein nützliches Laborgerät ist, sicher benutzt werden.
Der Bunsenbrenner ist ein Laborgerät das verwendet wird um eine einzelne, kontinuierliche Flamme durch das Mischen von Gas und Luft zu erzeugen. Das Verhältnis von Gas und Luft kann manuell bestimmt werden, wodurch der Benutzer die Kontrolle über die Intensität, Temperatur und Größe der Flamme hat. Die Flamme kann dann zur Sterilisierung von Laborausrüstung oder Reagenzien genutzt werden.
Alle Bunsenbrenner bestehen aus den selben grundlegenden Komponenten. Das Brennerrohr ist der Ort, wo Luft und Gas gemischt werden.
Die Luftzufuhr, die sich am unteren Ende des Brennerrohrs befindet, kontrolliert die Menge an Luft um die Temperatur der Flamme zu regulieren. Beim Aufdrehen der Luftzufuhr werden Luftschächte freiglegt, wodurch mehr Luft in das Brennerrohr gelassen wird. Beim Zudrehen werden diese Luftschächte blockiert.
Beim Öffnen der Luftzufuhr wird die Luft durch den Venturi-effekt angesaugt. Das heißt wenn die Luftzufuhr offen ist, verringert sich der Luftdruck im Brennerrohr und die Luft strömt ein.
Die Gaszufuhr ist auch am unteren Ende des Brennerrohrs zu finden und ist an deren Unterseite festgeschraubt. Wie die Luftzufuhr kann auch die Gaszufuhr durch Drehen im Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt des Uhrzeigersinns die Menge des einströmenden Gases regulieren. Mit dem Einstellen der Gaszufuhr kann die Größe der Flamme kontrolliert werden.
Das Brennerrohr ist am unteren Ende an einem Sockel festgeschraubt um den Bunsenbrenner zu stabilisieren. Er bleibt kühl so dass man den Bunsenbrenner sicher an eine andere Stelle plaziert kann.
Der Gaseinlass verbindet den Bunsenbrenner durch einen Gummischlauch mit der Gasversorgung. Ein Gasanzünder wird oft benutzt um die Verbrennungsreaktion auszulösen und den Bunsenbrenner anzumachen.
Um einen Bunsenbrenner zu benutzen, sollte man zuerst sicherstellen das die Luftzufuhr geschlossen ist.
Um die heißeste und sauberste Flamme zu erhalten, sollte man sicherstellen das der Gaszufuhrschlauch richtig mit der Gasversorgung und dem Gaseinlass verbunden ist.
Eine hitzebeständige Matte kann als Vorsichtsmaßnahme unter den Bunsenbrenner gelegt werden. Damit vermeidet man Hitzeschäden auf dem Labortisch oder das Gegenstände Feuer fangen.
Bevor der Bunsenbrenner angemacht wird, sollte man ihn mindestens 30 cm weg von darüberliegenden Regalen stellen und offene Haare, Schmuck und Kleidungsstücke festbinden. Sicherheitsausrüstung wie zum Beispiel Feuerlöscher und Feuerdecken sollten in der Nähe sein.
Dann kann man die Gaszufuhr aufmachen und einen Gasanzünder benutzen um die Flamme anzuzünden.
Mit einer geschlossenen Luftzufuhr entsteht eine “Sicherheitsflamme” – eine Flamme die heller, schmutziger, und weniger intensiv ist. Diese Flamme ist kälter und dient als Indikator das der Bunsenbrenner an ist. Diese Flamme brennt nicht sehr heiß, da die Luftzufuhr geschlossen ist und damit nur minimalen Luftfluss erlaubt, was zu einer unvollständigen Verbrennungsreaktion führt.
Nun kann die Luftzufuhr durch Drehen geöffnet werden. Beim Aufmachen der Luftzufuhr erscheinen zwei verschiedene Flammen: eine blaue äußere Flamme, die heißer ist als die Sicherheitsflamme und die keine Geräusche macht. Diese Flamme kann man schwer sehen, deshalb sollte man vorsichtig sein wenn der Bunsenbrenner auf diese Flamme eingestellt ist.
Die innere, blaue Flamme brennt am heißesten, speziell an der Spitze. Außerdem ist es die sauberste und lauteste Flamme, die eine Art “rauschendes” Geräusch macht.
Wenn man die Luftzufuhr eingestellt hat um die gewünschte Temerpatur zu erreichen, kann man die Gaszufuhr öffnen um die Flamme zu vergrößern oder schließen um die Flamme zu verkleinern.
Wenn man fertig ist, sollte man nicht vergessen die Gaszufuhr zuzudrehen.
Nun das wir wissen wie man einen Bunsenbrenner sicher benutzt, schauen wir uns einige Anwendungen an.
Metallinstrumente müssen manchmal schnell vor Beginn oder zwischen verschiedenen experimentellen Schritten sterilisiert werden. Metallspatel oder Impfösen werden oft zwischen verschiedenen bakteriellen Proben sterilisiert. Scheren und Pinzetten können vor Operationen kurz in Alkohol getaucht und dann in die Flamme gehalten werden, um sie schnell zu Sterilisieren.
Glasinstrumente, wie zum Beispiel serologische Pipetten, werden auch häufig durch Benutzung einer Flamme zwischen verschiedenen Anwendungen sterilisiert.
Der Bunsenbrenner kann auch benutzt werden um ein steriles Arbeitsfeld um die Öffnungen von Behältern mit Reagenzien zu bewahren. Durch ein schnelles Abflammen des Flaschenhalses ensteht Wärme und ein Konvektionsstrom. Der Konvektionsstrom führt dazu, dass Partikel nach oben, also weg von der Öffnung des Behälters, getragen werden, wodurch eine Kontamination durch Schwebstoffe verhindert wird. Konvektionsströme helfen auch dabei Schwebstoffe weg von der Experimentierfläche zu bewegen. Der Bunsenbrenner hilft also die Experimentierfläche steril zu halten. Für die Mikroskopie werden Objektträger manchmal durch die Flamme eines Bunsenbrenners geführt damit Staubpartikel vor der Weiterverwendung entfernt werden.
Eine interessante Anwendung des Bunsenbrenners ist dessen Wärme zum Verändern von Glas oder Metall Instrumenten zu benutzen. Dieser Glasstab hier wird nach vorsichtigem Erhitzen verbogen, solange er noch heiss ist, um zum Beispiel einen Schaber für bakterielle Kulturen herzustellen.
Bunsenbrennerflammen können außerdem verwendet werden um Pipetten zu ziehen, Pipetten zu verbiegen, um Glaskapillaren zu polieren, um Seziernadeln herzustellen, oder um einen Metallstab mit einer Pipette zu versiegeln.
Das war die Einführung in den Bunsenbrenner von JoVE. In diesem Video haben wir gelernt was ein Bunsenbrenner ist und wie er funktioniert, wie man die Flamme eines Bunsenbrenners einstellt, welche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sind, und welche verschiedenen Anwendungen Bunsenbrenner haben. Danke für eure Aufmerksamkeit und vergesst nicht das as an euch liegt Feuer im Labor zu verhindern.
Ein Bunsenbrenner ist ein Laborinstrument, mit dem eine einzige, kontinuierliche Flamme erzeugt werden kann, indem Gas und Luft kontrolliert gemischt werden. Das Verhältnis von Gas zu Luft, das miteinander vermischt wird, kann manuell eingestellt werden, so dass der Benutzer die Intensität, Temperatur und Größe der Flamme steuern kann. Die Flamme kann dann zum Erhitzen oder Sterilisieren von Laborreagenzien und -geräten verwendet werden.
Alle Bunsenbrenner setzen sich aus den gleichen Grundkomponenten zusammen. Das Fass oder Brennerrohr ist der Ort, an dem sich Luft und Gas vermischen.
Der Kragen, der sich am Boden des Fasses befindet, kann verstellt werden, um den Lufteinlass und die Hitze der Flamme zu steuern. Der Kragen kann gedreht werden, um mehr Luft in den Brenner eindringen zu lassen, indem Lüftungsschlitze freigelegt werden, oder er kann gedreht werden, um sie zu verschließen.
Die Belüftungsöffnungen im Kragen saugen durch den Venturi-Effekt Luft an. Das heißt, wenn der Kragen geöffnet wird, kommt es zu einer Verringerung des Luftdrucks im Brennerrohr, wodurch die Luft in das Fass gezogen wird.
Das Nadel- oder Gasdurchflussventil befindet sich ebenfalls am Boden des Zylinders und wird in den Boden des Bunsenbrenners eingeschraubt. Wie der Kragen kann auch das Nadelventil gegen den Uhrzeigersinn oder im Uhrzeigersinn gedreht werden, um den Gasfluss zu steuern. Durch Einstellen des Nadelventils kann die Größe der Flamme gesteuert werden.
Der Zylinder wird in einen Sockel eingeschraubt, der den Bunsenbrenner stabil hält und kühl bleibt, um ein sicheres Umsetzen des Instruments während oder nach dem Gebrauch zu ermöglichen.
Der Gaseinlass verbindet den Bunsenbrenner über ein Gummigasansaugrohr mit dem Gasstrahl. Ein Funkenanzünder wird üblicherweise verwendet, um die Verbrennung von Gas und Luft zu zünden.
Um einen Bunsenbrenner zu verwenden, stellen Sie zunächst sicher, dass der Kragen geschlossen ist.
Um sicherzustellen, dass Sie eine möglichst heiße und saubere Flamme haben, stellen Sie sicher, dass Ihr Gummischlauch sicher mit dem Gasstrahl und dem Gaseinlassventil verbunden ist.
Als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung kann eine hitzebeständige Matte unter den Bunsenbrenner gelegt werden, um Schäden an Ihrer Tischplatte zu vermeiden und verirrte Funken aufzufangen.
Stellen Sie den Bunsenbrenner vor dem Anzünden mindestens 12 Zoll vor allen Regalen oder Geräten auf und achten Sie auf lose Haare oder Kleidung, wie z. B. Ihren Laborkittel. Halten Sie Sicherheitsausrüstung wie Feuerlöscher und Sicherheitsdecken immer griffbereit.
Öffnen Sie dann den Gasstrahl vollständig. Verwenden Sie ein Feuerzeug, um die Flamme anzuzünden.
Bei vollständig geschlossenem Kragen wird die "Sicherheitsflamme" - eine hellere, schmutzige, weniger intensive Flamme ? wird angezeigt. Diese Flamme ist kühler und wird im Allgemeinen verwendet, um anzuzeigen, dass der Brenner "ein" ist. Die Sicherheitsflamme brennt nicht so heiß, da bei geschlossenem Kragen nur ein minimaler Luftstrom durch das Brennerrohr vorhanden ist, was zu einer unvollständigen Verbrennungsreaktion führt.
Beginnen Sie nun, den Kragen gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Beim Öffnen des Kragens erscheinen zwei markante Flammen. Die blaue äußere Flamme ist heißer als die Sicherheitsflamme und macht keine Geräusche. Diese Flamme kann schwer zu sehen sein, seien Sie also vorsichtig, wenn sich der Brenner in diesem Zustand befindet.
Die blaue innere Flamme brennt am heißesten, vor allem an der Spitze. Es ist nicht nur die heißeste Flamme, sondern auch die sauberste und lauteste Flamme, die eine Art "Prasen" erzeugt. Ton.
Sobald Sie den Kragen so eingestellt haben, dass die Flamme die gewünschte Temperatur erreicht, öffnen oder schließen Sie das Nadelventil, um die Flamme zu vergrößern, oder schließen Sie sie, um sie zu verkleinern.
Wenn Ihre Arbeit erledigt ist, denken Sie daran, das Gas auszuschalten.
Nachdem Sie nun wissen, wie Sie einen Bunsenbrenner sicher bedienen können, schauen wir uns einige der vielen verschiedenen Anwendungen für die Verwendung des Instruments an.
Metallinstrumente müssen manchmal vor dem Gebrauch oder zwischen den Schritten eines Experiments schnell sterilisiert werden. So werden beispielsweise Metallspatel und Impfösen häufig zwischen Bakterienproben sterilisiert. Scheren und Pinzetten können in Alkohol getaucht und dann geflammt werden, um sie vor der Operation schnell zu sterilisieren.
Auch Glasinstrumente, wie z. B. serologische Pipetten, werden vor und zwischen jedem Gebrauch häufig kurz flammsterilisiert.
Die Bunsenbrennerflamme kann verwendet werden, um ein steriles Feld um die Öffnungen von Versuchsbehältern aufrechtzuerhalten. Durch kurzes Beflammen des Behälterhalses entsteht ein Wärme- oder Konvektionsstrom. Der Konvektionsstrom hebt alle Partikel in der Luft von der Öffnung des Behälters weg und verhindert so eine mögliche Kontamination durch Partikel in der Luft. Konvektionsströme dienen auch dazu, Partikel in der Luft vom Experimentierbereich wegzuheben, so dass der Bunsenbrenner dazu beiträgt, den Bereich um das Experiment herum steril zu halten. Für die Mikroskopie werden Objektträger manchmal durch eine Bunsenbrennerflamme geführt, um Staubpartikel zu entfernen, bevor die Proben montiert werden.
Eine interessante Anwendung des Bunsenbrenners ist die Verwendung von Hitze zur Modifizierung von Glas- und Metallwerkzeugen. Zum Beispiel wird dieser dünne Glasstab vorsichtig erhitzt und dann gebogen, während das Glas noch heiß ist, um einen Bakterienkulturstreuer herzustellen.
Bunsenbrennerflammen können auch zum Ziehen von Pipetten, Biegen von Pipetten, Polieren von Glaskapillarrohren, Herstellen von Glasdissektionsnadeln und Versiegeln eines Drahtpickels in einer Glaspipette verwendet werden.
Sie haben gerade JoVE Einführung in Bunsenbrenner gesehen.
In diesem Video haben wir uns angesehen: Was ein Bunsenbrenner ist und wie er funktioniert, wie Sie eine Bunsenbrennerflamme einstellen, einige Sicherheitsbedenken und einige verschiedene Anwendungen Ihres Bunsenbrenners. Vielen Dank fürs Zuschauen, und denken Sie daran, nur Sie können Laborbrände verhindern!
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