-1::1
Simple Hit Counter
Skip to content

Products

Solutions

×
×
Sign In

DE

EN - EnglishCN - 简体中文DE - DeutschES - EspañolKR - 한국어IT - ItalianoFR - FrançaisPT - Português do BrasilPL - PolskiHE - עִבְרִיתRU - РусскийJA - 日本語TR - TürkçeAR - العربية
Sign In Start Free Trial

RESEARCH

JoVE Journal

Peer reviewed scientific video journal

Behavior
Biochemistry
Bioengineering
Biology
Cancer Research
Chemistry
Developmental Biology
View All
JoVE Encyclopedia of Experiments

Video encyclopedia of advanced research methods

Biological Techniques
Biology
Cancer Research
Immunology
Neuroscience
Microbiology
JoVE Visualize

Visualizing science through experiment videos

EDUCATION

JoVE Core

Video textbooks for undergraduate courses

Analytical Chemistry
Anatomy and Physiology
Biology
Cell Biology
Chemistry
Civil Engineering
Electrical Engineering
View All
JoVE Science Education

Visual demonstrations of key scientific experiments

Advanced Biology
Basic Biology
Chemistry
View All
JoVE Lab Manual

Videos of experiments for undergraduate lab courses

Biology
Chemistry

BUSINESS

JoVE Business

Video textbooks for business education

Accounting
Finance
Macroeconomics
Marketing
Microeconomics

OTHERS

JoVE Quiz

Interactive video based quizzes for formative assessments

Authors

Teaching Faculty

Librarians

K12 Schools

Products

RESEARCH

JoVE Journal

Peer reviewed scientific video journal

JoVE Encyclopedia of Experiments

Video encyclopedia of advanced research methods

JoVE Visualize

Visualizing science through experiment videos

EDUCATION

JoVE Core

Video textbooks for undergraduates

JoVE Science Education

Visual demonstrations of key scientific experiments

JoVE Lab Manual

Videos of experiments for undergraduate lab courses

BUSINESS

JoVE Business

Video textbooks for business education

OTHERS

JoVE Quiz

Interactive video based quizzes for formative assessments

Solutions

Authors
Teaching Faculty
Librarians
K12 Schools

Language

German

EN

English

CN

简体中文

DE

Deutsch

ES

Español

KR

한국어

IT

Italiano

FR

Français

PT

Português do Brasil

PL

Polski

HE

עִבְרִית

RU

Русский

JA

日本語

TR

Türkçe

AR

العربية

    Menu

    JoVE Journal

    Behavior

    Biochemistry

    Bioengineering

    Biology

    Cancer Research

    Chemistry

    Developmental Biology

    Engineering

    Environment

    Genetics

    Immunology and Infection

    Medicine

    Neuroscience

    Menu

    JoVE Encyclopedia of Experiments

    Biological Techniques

    Biology

    Cancer Research

    Immunology

    Neuroscience

    Microbiology

    Menu

    JoVE Core

    Analytical Chemistry

    Anatomy and Physiology

    Biology

    Cell Biology

    Chemistry

    Civil Engineering

    Electrical Engineering

    Introduction to Psychology

    Mechanical Engineering

    Medical-Surgical Nursing

    View All

    Menu

    JoVE Science Education

    Advanced Biology

    Basic Biology

    Chemistry

    Clinical Skills

    Engineering

    Environmental Sciences

    Physics

    Psychology

    View All

    Menu

    JoVE Lab Manual

    Biology

    Chemistry

    Menu

    JoVE Business

    Accounting

    Finance

    Macroeconomics

    Marketing

    Microeconomics

Start Free Trial
Loading...
Home
JoVE Science Education
Basic Biology
Haltung und Zucht von Zebrabärblingen
Haltung und Zucht von Zebrabärblingen
JoVE Science Education
Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick
A subscription to JoVE is required to view this content.  Sign in or start your free trial.
JoVE Science Education Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick
Zebrafish Maintenance and Husbandry

4.6: Haltung und Zucht von Zebrabärblingen

25,350 Views
07:58 min
April 30, 2023
AI Banner

Please note that some of the translations on this page are AI generated. Click here for the English version.

Overview

Der Zebrabärbling (Danio rerio) ist ein leistungsstarkes Modellsystem, um die Entwicklung zu untersuchen, Krankheiten nachzubilden und neue Therapeutika zu entwickeln. Wegen ihrer kleinen Größe kann eine große Anzahl von Zebrabärblingen relativ billig im Labor gehalten werden. Auch wenn Zebrabärblinge relativ einfach zu halten sind, muss man trotzdem sowohl an die Ernährung als auch an die Wasserqualität denken, um die Gesundheit der Fische und ihre Fortpflanzung optimal zu bewahren.

Dieses Video zeigt einen Überblick über die Haltung und Organisation von Zebrabärblingen im Labor. Nach einer kurzen Wiederholung des natürlichen Lebensraums des Zebrabärblings diskutieren wir die grundlegenden Verfahren, um diese Umwelt im Labor nachzustellen, einschließlich von wesentilichen Elementen in Fischeinrichtungen wie den Wasserdurchlaufsystemen und der Vorbereitung von Salzwasserkrebsen für die Fischnahrung. Zusätzlich präsentieren wir Informationen wie man spezifische Zebrabärblingslinien im Labor nachverfolgt, wobei wir dabei speziell auf das Erhalten der Schwanzflossenproben für die DNA Extraktion und Genotypisieren eingehen. Letztlich erläutern wir experimentelle Veränderungen der Umgebung der Zebrabärblinge, welche dazu genutzt werden die Fische, und damit auch uns selbst, besser zu verstehen.

Procedure

Die richtige Haltung ist wichtig für den Erfolg von Experimenten, die in Zebrabärblingen gemacht werden. Eine optimale Wasserqualität fördert die Fischgesundheit und die experimentelle Reproduzierbarkeit. Zusätzlich ist die Eiproduktion der Zebrabärblinge stark abhängig von der richtigen Ernährung. Dieses Video beschreibt wie die Fische im Labor gehalten und gefüttert werden, gibt Ratschläge wie man die Bestände handhabt und organisiert, und gibt einen Einblick wie man die Umwelt der Zebrabärblinge für biologische Experimente verändern kann.

Fangen wir mit den Grundlagen des Lebensraums der Fische an. Zebrabärblinge in der freien Wildbahn kommen ursprünglich aus Süßgewässern des Himalayas. In diesem Klima verbringen die Fische die Mehrheit des Tages schwimmend in sich langsam bewegenden Süßgewässern.

Wie bildet man dieses Paradies im Labor nach? Fangen wir mit dem wichtigsten Bestandteil an: dem Wasser. Auch wenn frisches Wasser leicht zu erhalten scheint, ist Leitungswasser wegen dem Chlor und anderen potentiellen Verunreinigungen giftig für Zebrabärblinge. Deshalb muss das Aquariumwasser durch ein Reinigungssystem laufen, wie beispielsweise einer Umkehrosmoseeinheit. Salze und pH-Puffer müssen dann dem gereinigten Wasser zugegeben werden, um die Salzhaltigkeit und den pH-Wert zu optimieren.

Um die experimentelle Effizienz zu maximieren, werden viele Fische in einem begrenzten Volumen von Wasser gehalten. Abfallstoffe reichern sich schnell mit so vielen Fischen, die rumschwimmen, an. Deshalb ist das Wechseln des Wassers wichtig. Dieses Bedürfnis führt zu einem hohen Wasserbedarf. Fischeinrichtungen haben ein Dauerumlaufsystem, um die Wassernutzung zu minimieren. Dreckiges Wasser wird gefiltert und durch UV Behandlung sterilisiert bevor es zurück ins System fließt.

Zebrabärblinge werden in speziellen Aquarien gehalten, die es in verschiedenen Größen gibt. Die Aquarien werden zugedeckt, um der Verdunstung und dem Entkommen der Fische vorzubeugen. Damit das Aquarium in das System integriert ist, haben die Abdeckungen Löcher, wodurch konstant frisches Wasser fließt. Das Wasserniveau bleibt durch einen mit einer Trennwand zugedeckten Überlaufabfluss am hinteren Ende des Aquariums konstant, wodurch das schmutzige Wasser, aber kein Fisch, abfließen kann.

Auch mit Wasseraustausch können sich Algen und feste Abfallprodukte im Aquarium ansammeln, weshalb diese regelmäßig gereinigt werden müssen. Die Kontrolle der Umweltbedingungen in Fischeinrichtungen ist außerdem extrem wichtig. Die Temperatur wird bei ungefähr 28°C, oder 80°F, gehalten. Damit der Tagesrhythmus der Tiere erhalten wird, wird das Licht mit einem 14 Stunden Licht und 10 Stunden Dunkelheit Rhythmus kontrolliert.

Nun dass wir uns die Behausung von Zebrabärblingen angeschaut haben, sprechen wir über deren Ernährung.

In ihrer natürlichen Umgebung fressen Zebrabärblinge meist Zooplankton und Insekten. Diese Ernährung wird im Labor durch eine Kombination von Trockenfutter und Mikroorganismen nachgestellt. Larven und jugendliche Fische entwickeln sich am besten wenn sie lebende Mikroorganismen wie Paramecien essen. Erwachsene Fische erhalten oft kommerziell erhältliche Pulver und kleine Krustentiere, die Salzwasserkrebse heißen.

Diese Tierchen sind besonders gut für die Labornutzung geeignet, da man ihre Eier als ruhende Zysten bei Zimmertemperatur lagern kann. Um die Krebse für das Fressen vorzubereiten, wird ihre harte, äußere Schale durch Chlorbehandlung entfernt. Danach werden die entkapselten Eier gründlich gewaschen. Die Eier werden dann in einen belüfteten Turm transferiert, wodurch sie für einen Tag in Salzwasser wachsen können. Danach werden die geschlüpften Krebse aufgelesen und mit einem Sieb gewaschen, und in Flaschen für die Fütterung transferiert. Die Fische werden normalerweise 2-3 Mal pro Tag gefüttert. Man wechselt zwischen Trocken- und Lebendfutter. Der Wasserfluss wird bei der Fütterung abgestellt, so dass das Fressen nicht wegschwimmt bevor es gegessen wurde.

Nun dass wir wissen wie man Fische behaust und füttert, ist es Zeit dass wir lernen wie man mit Fischen arbeitet und wie man die Bestände organisiert.

Laborfischeinrichtungen behausen viele verschiedene Arten von Zebrabärblingen, was von wildtyp Fischen bis hin zu Fischen, wessen Genom mit zerstörenden Punktmutationen und eingefügten Transgenen reicht. Um den Überblick über all diese Fische zu behalten, werden Fische mit den gleichen genetischen Hintergrund zusammen in einem beschrifteten Aquarium gehalten. Die Beschriftung des Aquariums sollte gründliche, identifizierende Informationen, wie zum Beispiel den Genotyp und das Geburtsdatum, erhalten.

Die Fruchtbarkeit der Zebrabärblinge verringert sich nach dem ersten Lebensjahr, dass heißt das die Bestände jährlich aufgefrischt werden sollten. Zebrabärblinge überleben nicht gut als Linien, die durch Inzucht entstanden sind. Deshalb muss die genetische Vielfalt durch das Auslesen der Nachkommen von Kreuzen zwischen nicht verwandten Fischen, die auch als ‘Auskreuzungen’ bezeichnet werden, erhalten werden.

Wenn man transgene oder mutante Linien auskreuzt, können die Nachkommen, welche die gewünschte genetische Modifikation erhalten, mit der Expression von Fluorophoren oder durch Genotypisierung, bestimmt werden. Um zu genotypisieren betäubt man die Fische zuerst mit Tricaine. Danach schneidet man ein kleines Stück der Schwanzflosse als Quelle der DNA ab.

Zum Schluss isoliert man die DNA von dem Schwanz und benutzt diese für die PCR Analyse, um spezifische Sequenzen zu identifizieren. Während man auf die Ergebnisse wartet, hält man jeden Fisch in einem eigenen kleinen Aquarium mit einer eindeutigen Beschriftung.

Nun dass wir die normalen Fischpflegebedingungen besprochen haben, schauen wir uns einige Wege an wie diese Standards verändert werden können, um biologische Prozesse zu untersuchen.

Die Temperatur des Wassersystems kann einen tiefgreifenden Einfluss auf die Gesundheit der Zebrabärblinge haben. Um ein Modell von Diabetes Mellitus zu erstellen, haben die Forscher Fische mit dem Schilddrüsengift Streptozocin behandelt. Danach werden die Fische in speziellen Aquarien mit verringerter Wassertemperatur gehalten. Die diabetischen Fische zeigen die zu erwartenden Phänotypen, wie zum Beispiel Nierenschäden, Augenschäden, und verminderte Regeneration der Schwanzflosse, und sie können benutzt werden, um die Biologie von Diabetes zu verstehen.

Aquariensysteme können auch für bestimmte experimentelle Zwecke verändert werden. Untersuchungen des Schwimmverhaltens von Fischen können als Anzeige von Angst, Aggression und sozialem Verhalten benutzt werden. Hier wird Videonachverfolgung benutzt, um Unterschiede im Schwimmverhalten zwischen Fischen zu untersuchen, welche ein neuroaktives Medikament erhalten haben oder nicht. Untersuchungen wie diese haben unser Verständnis der Neurowissenschaft vorangebracht und können als Werkzeuge für Medikamentenentdeckung benutzt werden.

Auch veränderte Lichtbedingungen können die Zebrabärblinge beeinflussen. Eine intensive Lichtbehandlung kann sogar benutzt werden, um lichtempfindliche Zellen der Retina abzutragen. Diese Fische können das beschädigte Retinagewebe durch Gewebeproliferation reparieren, was interessant für Forscher ist, die Retinadegradierung in Menschen erforschen.

Das war JoVE’s Video über die Haltung und Zucht von Zebrabärblingen. Wir haben uns die Grundlagen angeschaut, wie Fische behaust, gefüttert, und im Labor organisiert werden. Danke für eure Aufmerksamkeit!

Transcript

Die richtige Haltung ist essentiell für den Erfolg von Experimenten, die am Zebrafisch durchgeführt werden. Eine optimale Wasserqualität fördert die Gesundheit der Fische und die experimentelle Reproduzierbarkeit. Darüber hinaus hängt die Produktion von Zebrafisch-Eiern stark von der richtigen Ernährung ab. Dieses Video beschreibt, wie Fische im Labor untergebracht und gefüttert werden, Tipps zum Umgang und zur Bewirtschaftung von Beständen und einen Einblick, wie die Umgebung des Zebrafisches in biologischen Experimenten manipuliert wird.

Beginnen wir mit den Grundlagen des Lebensraums von Fischen.

Wilde Zebrafische stammen ursprünglich aus den frischen Gewässern des Himalaya. In diesem Klima verbringen die Fische die meiste Zeit ihres Tages damit, sich in langsam bewegenden Süßwassermassen zu sonnen.

Wie wird dieses Paradies im Labor nachgebaut? Beginnen wir mit dem wichtigsten Teil: dem Wasser. Obwohl Süßwasser leicht zu beschaffen scheint, ist Leitungswasser aufgrund von Chlor und potenziellen Verunreinigungen für Zebrafische giftig. Daher muss das Aquarienwasser durch ein Reinigungssystem, wie z. B. eine Umkehrosmoseanlage, geleitet werden. Salze und pH-Puffer werden dann dem gereinigten Wasser wieder zugesetzt, um den Salzgehalt und den pH-Wert zu optimieren.

Um die experimentelle Effizienz zu maximieren, werden viele Fische in einer begrenzten Menge Wasser gehalten. Mit all den Fischen, die herumschwimmen, sammelt sich schnell Müll an, so dass ein Wasserwechsel unerlässlich ist. Dieser Bedarf führt zu einem hohen Wasserbedarf, daher verwenden Fischanlagen ein Kreislaufsystem, um den Wasserverbrauch zu minimieren. Schmutzwasser wird gefiltert und durch UV-Behandlung sterilisiert, bevor es wieder in das System zurückfließt.

Zebrafische werden in speziellen Becken gehalten, die in mehreren Größen erhältlich sind. Die Tanks sind abgedeckt, um die Verdunstung zu reduzieren und das Entweichen der Fische zu verhindern. Damit sich der Tank in das System integrieren kann, hat der Deckel Löcher, durch die ständig sauberes Wasser fließt. Der Wasserstand bleibt stabil dank einer Überlauföffnung an der Rückseite des Tanks, die von einer Prallwand mit kleinen Löchern abgedeckt ist, durch die schmutziges Wasser, aber keine Fische abfließen können.

Trotz des Wasserwechsels können sich in den Tanks immer noch Algen und feste Abfälle ansammeln, so dass diese regelmäßig gereinigt werden müssen.

Die Umweltkontrolle in Fischbetrieben ist ebenfalls äußerst wichtig. Die Temperatur wird bei 28 °C gehalten. C oder 80 ?F. Um die Tiere zu pflegen? zirkadianer Rhythmus, das Licht wird in einem Zyklus mit 14 Stunden Licht und 10 Stunden Dunkelheit gesteuert.

Nachdem wir uns nun die Haltungsbedingungen von Zebrafischen angesehen haben, wollen wir über ihre Ernährung sprechen.

In ihrem natürlichen Lebensraum fressen Zebrafische vor allem Zooplankton und Insekten. Diese Diät wird im Labor durch eine Kombination aus Trockenfutter und kleinen Organismen nachgebildet. Larven und Jungfische ernähren sich von lebenden Mikroorganismen wie Pantoffeltierchen, während erwachsene Fische oft mit kommerziell erhältlichen Pulvern und kleinen Krebstieren, den sogenannten Salinengarnelen, gefüttert werden.

Diese Viecher eignen sich besonders gut für die Laborvorbereitung, da ihre Eier als ruhende Zysten bei Raumtemperatur gelagert werden können. Um die Garnelen für den Verzehr vorzubereiten, werden ihre harten Außenschalen durch Behandlung mit Bleichmittel entfernt. Als nächstes werden die entkapselten Eier gründlich gewaschen. Die Eier werden dann in einen belüfteten Turm umgefüllt, um das Wachstum in Salzwasser für etwa einen Tag zu ermöglichen. Zum Schluss werden die geschlüpften Garnelen gesammelt und in einem Netzsieb gespült und dann zur Fütterung in Flaschen gefüllt. Die Fische werden in der Regel 2 - 3 Mal pro Tag abwechselnd mit Lebend- und Trockenfutter gefüttert, und während dieser Zeit wird der Wasserfluss abgeschaltet, damit das Futter nicht wegschwimmt, bevor es gefressen wird.

Jetzt, da Sie wissen, wie man Fische unterbringt und füttert, ist es an der Zeit zu lernen, wie Sie mit Ihren Fischbeständen arbeiten und den Überblick behalten.

Laborfischanlagen beherbergen viele verschiedene Arten von Zebrafischen, von Wildtyp-Stämmen bis hin zu Fischen, deren Genome mit störenden Punktmutationen und eingefügten Transgenen modifiziert wurden. Um den Überblick über all diese Fische zu behalten, werden Tiere mit ähnlichem genetischen Hintergrund in beschrifteten Becken zusammen gehalten. Die Tanketiketten sollten ausführliche Informationen zur Identifizierung enthalten, einschließlich des Genotyps und des Geburtsdatums des Fisches.

Die Fruchtbarkeit von Zebrafischen beginnt nach dem ersten Lebensjahr abzunehmen, daher sollten die Bestände jährlich aufgefüllt werden. Zebrafische überleben nicht gut als vollwertige Inzuchtstämme, daher muss die genetische Vielfalt erhalten werden, indem Nachkommen aus Kreuzungen nicht verwandter Fische oder "Auskreuzungen" gesammelt werden.

Bei der Auskreuzung transgener oder mutierter Linien müssen Nachkommen mit der gewünschten genetischen Veränderung durch Fluorophorexpression oder Genotypisierung identifiziert werden. Zur Genotypisierung wird der Fisch zunächst in Tricain betäubt. Schneide dann ein kleines Stück der Schwanzflosse als DNA-Quelle ab.

Isolieren Sie schließlich DNA aus der Schwanzprobe und verwenden Sie sie für die PCR-Analyse, um bestimmte Sequenzen zu identifizieren. Während Sie auf die Ergebnisse warten, halten Sie jeden Fisch in einem eigenen kleinen Becken, das mit einer Kennung gekennzeichnet ist.

Nachdem wir uns nun die Standardbedingungen für die Fischzucht angesehen haben, schauen wir uns einige Möglichkeiten an, wie diese Standards manipuliert werden, um biologische Prozesse zu untersuchen.

Die Temperatur des Systemwassers kann die Gesundheit der Zebrafische tiefgreifend beeinflussen. Um ein Modell für Diabetes mellitus zu erstellen, behandeln die Forscher Fische mit dem Pankreastoxin Streptozocin und halten sie in Tanks mit reduzierter Wassertemperatur. Die diabetischen Fische zeigen erwartete Phänotypen wie Nieren- und Augenschäden sowie eine verminderte Regeneration der Schwanzflossen und können zur Untersuchung der Biologie von Diabetes herangezogen werden.

Tanksysteme können auch für spezifische experimentelle Zwecke modifiziert werden. Studien zum Schwimmverhalten von Fischen können als Auslese für Angstzustände, Aggressionen oder soziales Verhalten verwendet werden. Hier wird mittels Videotracking der Unterschied im Schwimmverhalten zwischen unbehandelten Fischen und solchen, die mit einem neuroaktiven Medikament behandelt wurden, analysiert. Studien wie diese tragen dazu bei, unser Verständnis der Neurowissenschaften zu verbessern und können ein Werkzeug für die Wirkstoffforschung sein.

Veränderte Lichtverhältnisse können auch Zebrafische beeinträchtigen. Eine intensive Lichtbehandlung kann sogar verwendet werden, um die lichtempfindlichen Zellen der Netzhaut abzutragen. Diese Fische haben die Fähigkeit, geschädigtes Netzhautgewebe durch Zellproliferation zu reparieren, was für Wissenschaftler, die die Netzhautdegeneration beim Menschen erforschen, von großem Interesse ist.

Sie haben gerade das Video von JoVE über die Haltung und Haltung von Zebrafischen gesehen. Wir haben uns mit den Grundlagen der Unterbringung und Fütterung von Fischen im Labor befasst. Danke fürs Zuschauen!

Explore More Videos

Pflege der Zebrafische Haltung der Zebrafische Wasserqualität Gesundheit der Fische Experimentelle Reproduzierbarkeit Ernährung der Zebrafische Lebensraum der Fische Toxizität des Leitungswassers Reinigungssystem Umkehrosmoseanlage Salzgehalt PH-Optimierung Wasserwechsel Rezirkulationssystem UV-Behandlung

Related Videos

Eine Einführung zur Labormaus: <em>Mus musculus</em>

09:12

Eine Einführung zur Labormaus: <em>Mus musculus</em>

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

96.6K Aufrufe

Eine Einführung zum Küken: <em>Gallus gallus domesticus</em>

07:26

Eine Einführung zum Küken: <em>Gallus gallus domesticus</em>

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

63.9K Aufrufe

Eine Einführung zum Zebrafisch: <em>Danio rerio</em>

08:31

Eine Einführung zum Zebrafisch: <em>Danio rerio</em>

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

81.8K Aufrufe

Die Grundlagen der Pflege und Haltung von Mäusen

08:29

Die Grundlagen der Pflege und Haltung von Mäusen

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

47.1K Aufrufe

Die Grundlagen der Pflege und Haltung von Küken

06:42

Die Grundlagen der Pflege und Haltung von Küken

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

14.5K Aufrufe

Haltung und Zucht von Zebrabärblingen

07:58

Haltung und Zucht von Zebrabärblingen

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

25.3K Aufrufe

Entwicklung und Reproduktion der Labormaus

09:04

Entwicklung und Reproduktion der Labormaus

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

59.1K Aufrufe

Die Entwicklung des Kükens

07:24

Die Entwicklung des Kükens

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

88.1K Aufrufe

Die Fortpflanzung und Entwicklung des Zebrabärblings

08:07

Die Fortpflanzung und Entwicklung des Zebrabärblings

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

103.2K Aufrufe

Maus-Genotypisierung

08:27

Maus-Genotypisierung

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

90.7K Aufrufe

<em>In ovo</em> Elektroporation von Hühnerembryonen

06:57

<em>In ovo</em> Elektroporation von Hühnerembryonen

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

25.6K Aufrufe

Zebrabärblingszucht und die Handhabung der Embryonen

07:48

Zebrabärblingszucht und die Handhabung der Embryonen

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

58.9K Aufrufe

Anwendung von experimentellen Wirkstoffen bei Mäusen

07:40

Anwendung von experimentellen Wirkstoffen bei Mäusen

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

42.5K Aufrufe

<em>Ex ovo</em> Kultur von Küken

06:48

<em>Ex ovo</em> Kultur von Küken

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

19.1K Aufrufe

Mikroinjektionsverfahren für Zebrabärblings-Embryonen

08:12

Mikroinjektionsverfahren für Zebrabärblings-Embryonen

Biology II: Mouse, Zebrafish, and Chick

55.7K Aufrufe

JoVE logo
Contact Us Recommend to Library
Research
  • JoVE Journal
  • JoVE Encyclopedia of Experiments
  • JoVE Visualize
Business
  • JoVE Business
Education
  • JoVE Core
  • JoVE Science Education
  • JoVE Lab Manual
  • JoVE Quizzes
Solutions
  • Authors
  • Teaching Faculty
  • Librarians
  • K12 Schools
About JoVE
  • Overview
  • Leadership
Others
  • JoVE Newsletters
  • JoVE Help Center
  • Blogs
  • Site Maps
Contact Us Recommend to Library
JoVE logo

Copyright © 2025 MyJoVE Corporation. All rights reserved

Privacy Terms of Use Policies
WeChat QR code