Neurodegenerative Erkrankungen haben oft einen verheerenden Einfluss auf die Betroffenen. Retinale Ganglienzelle (RGC) Verlust ist in einer Reihe von Krankheiten, einschließlich diabetischer Retinopathie und Glaukom, zusätzlich zu normalen Alterung verwickelt. Trotz ihrer Bedeutung waren RGCs bislang äußerst schwierig zu studieren, zum Teil aufgrund der Tatsache, dass sie nur einen kleinen Prozentsatz der Vielzahl von Zellen in der Netzhaut enthalten. Darüber hinaus verwenden aktuelle Isolationsmethoden intrazelluläre Marker, um RGCs zu identifizieren, die nicht lebensfähige Zellen produzieren. Diese Techniken beinhalten auch lange Isolationsprotokolle, so dass es an praktischen, standardisierten und zuverlässigen Methoden fehlt, um RGCs zu erhalten und zu isolieren. Diese Arbeit beschreibt eine effiziente, umfassende und zuverlässige Methode, um primäre RGCs von Mäusen retinae zu isolieren, wobei ein Protokoll auf der Grundlage sowohl positiver als auch negativer Selektionskriterien verwendet wird. Die vorgestellten Methoden erlauben die künftige Untersuchung von RGCs mit dem Ziel, das Gute besser zu verstehenAbnahme der Sehschärfe, die sich aus dem Verlust von funktionellen RGCs bei neurodegenerativen Erkrankungen ergibt.