Dieser Beitrag stellt eine Vielzahl von Probenvorbereitungsmethoden für die Oberflächenanalyse von Nanopartikeln vor. Da die physikalisch-chemischen Eigenschaften eines spezifischen NP sowohl die optimale Methode für die Probenvorbereitung (z. B. Tropfenguss vs. Spinbeschichtung) als auch das beste Verfahren für diese Methode (z. B. unterschiedliche Substrate oder Lösungsmittel) definieren, sollte die Eignung der verwendeten Methode durch alternative Analysemethoden validiert und gegebenenfalls optimiert werden. Die in dieser Veröffentlichung gezeigten Ergebnisse stehen im Einklang mit der zuvor veröffentlichten Literatur, da sie die Notwendigkeit konsistenter Protokolle und Verfahren für die Probenvorbereitung sowie die Notwendigkeit von Qualitätskontrollen aufzeigen, um sicherzustellen, dass die Probenvorbereitungs- und Aufreinigungsmethoden angemessen und erfolgreich sind und die Nanopartikel nicht beschädigen22,33,34,35,36.
Probenahme- und Lagermethoden für NPs wurden hier nicht behandelt, da sie in verschiedenen anderen Referenzen ausführlich beschrieben sind14,15,16,17,18,34,37,38,39. Selbstverständlich sollte sehr darauf geachtet werden, dass die analysierten Proben repräsentativ für die gesamte Nanopartikelverteilung sind und geeignete Probenahmemethoden entwickelt und validiert werden. Es hat sich auch gezeigt, dass die Lagerbedingungen die Eigenschaften von Nanopartikeln über einen Zeitraum von Monaten stark beeinflussen und daher sorgfältig abgewogen werden sollten. Als Beispiel empfehlen wir, Nanopartikel in kleinen Mengen in versiegelten, lichtgeschützten Behältern, idealerweise unter 4 °C, zu lagern. Entscheidend ist auch, dass Lagerung, Probenahme und Probenvorbereitung konsequent nach validierten Verfahren durchgeführt und detailliert dokumentiert werden. Diese Dokumentation sollte die Metadaten der NPs selbst enthalten, z. B. Provenienzinformationen und Speicherbedingungen40. Werkzeuge wie elektronische Laborbücher (ELNs) können nützlich sein, um Verfahren und NP-Metadaten konsistent zu dokumentieren und die Produktion von Daten nach dem FAIR-Prinzip (Findable, Accessible, Interoperable, and Reusable) zu ermöglichen.
Eine genaue und korrekte Oberflächenanalyse von NPs erfordert zunächst eine geeignete Substratwahl. Wir haben gereinigte Si-Wafer als Substrate verwendet, weil sie leicht verfügbar, langlebig, leicht zu reinigen, leitend und ausreichend flach sind, aber abhängig von den Zielen der Analyse kann die Oxidoberflächenschicht ein Nachteil sein, da die zufälligen Kohlenwasserstoffe auf dem Substrat nicht von denen auf den Nanopartikeln unterschieden werden können. Bei Bedarf können andere Materialien wie Gold- oder Polymerbeschichtungen auf Si-Wafern, Si3N4-Wafern oder HOPG (hochorientierter pyrolytischer Graphit) verwendet werden19,20,21,22. Der erste Schritt bei der Probenvorbereitung, der in diesem Artikel beschrieben wird, ist die Reinigung des Si-Wafers, der in Abbildung 1 als Schema dargestellt ist. Die Wirksamkeit des Reinigungsprozesses kann durch eine Vielzahl von Methoden, einschließlich XPS, überprüft werden, wie in Abbildung 2 dargestellt. Die Hauptverunreinigung (zufälliger Kohlenstoff) ist typisch für Proben, die in Luft gelagert werden, und wird nach dem Reinigungsprozess deutlich reduziert. Darüber hinaus vermeidet die Hydroxylierung der Waferoberfläche durch UV- oder Ozonbehandlung den Kaffeeringeffekt durch Abscheidung aus wässriger Suspension, indem die Benetzbarkeit verbessert wird und somit zu einer homogeneren Verteilung der Nanopartikel führt, wie in Abbildung 3 gezeigt. Bei Bedarf können alternative nasschemische Reinigungsmethoden für Si-Wafer verwendet werden; hier ist nur eine reproduzierbar saubere Oberfläche erforderlich und nicht die vollständige Entfernung aller organischen Verunreinigungen oder der Oxidschicht. Wenn das Protokoll zwischen den Reinigungs- und Suspensionsabscheidungsschritten pausiert wird, sollte der Wafer erneut unter Plasma oder UV/Ozon behandelt und die Suspension idealerweise innerhalb von 15 Minuten nach der Behandlung abgeschieden werden.
Die in Abschnitt 2.2 gezeigte Suspension von 60 nm Au-Ag-Kern-Schalen-Nanopartikeln enthielt eine signifikante Menge natriumcitrat als Stabilisator, was bei Nanopartikelsuspensionen häufig vorkommt. Für eine genaue Analyse dieser Partikel und ihrer Oberflächeneigenschaften, insbesondere über XPS, sollte so viel Stabilisator wie möglich entfernt werden, da er das Signal der Nanopartikel abschwächt und Ladeeffekte verursacht. Um die optimale Reinigungsmethode für diese Nanopartikel zu ermitteln, die in Abbildung 4 als REM-Mikroaufnahmen dargestellt sind, wurden sie entweder in Reinstwasser dialysiert oder mittels Zentrifugation und Redispergierung in dreifacher Ausfertigung gereinigt. Obwohl die Dialyse eine schonendere Methode zu sein scheint und Zentrifugation und Redispergierung eher zu einer Agglomeration und Aggregation der Partikel führen, zeigen die REM-Bilder eine signifikante Verformung und Schädigung der Au-Ag-Nanopartikel nach der Dialyse (Abbildung 4B), während die zentrifugierten/redispergierten Partikel noch intakt sind (Abbildung 4C ). Besonders bemerkenswert ist dies bei metallischen Nanopartikeln; Unsere Hypothese ist, dass es eine optimale Menge an Natriumcitrat gibt, die eine gewisse Stabilisierung der Lösung ermöglicht, ohne das Signal für die Nanopartikel zu stören, und die Entfernung von zu viel Stabilisator verursacht Schäden an den Nanopartikeln. Ein früherer Bericht zeigt, dass es eine optimale Anzahl von Zentrifugationszyklen für die Entfernung des größten Teils des Natriumcitrats gibt; Eine Überschreitung dieser Zahl führt zu einer gewissen NP-Aggregation33. In dieser Studie waren neun Dialysezyklen (insgesamt 36 h) erforderlich, um eine ähnliche Citratkonzentration zu erhalten; Diese Methode führte jedoch zu einer höheren Aggregation als die Zentrifugation und verursachte eine Abnahme der Oberflächenfunktionalisierung. Diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, jeden Schritt im Präparationsverfahren für jede Art von Nanopartikel zu überprüfen, insbesondere bei unbekannten Proben.
Die in diesem Beispiel verwendeten 60 nm Au-Ag-Kernschalen-Nanopartikel eignen sich aufgrund ihrer elektrischen Leitfähigkeit zum Drop-Casting, da Ladeeffekte kein Problem darstellen und durch wiederholte Abscheidung mit relativ wenig Ausrüstung ein dicker Fleck erzeugt werden kann. Diese dickere Schicht hat den Vorteil, dass sie reproduzierbarere Messungen liefert, und das Gießen aus einer konzentrierteren Suspension kann Zeit sparen, indem die Anzahl der Abscheidungsschritte reduziert wird. Die Abscheidung kann durch die Benetzbarkeit des Substrats beeinflusst werden; Eine schlechte Benetzung kann einen dicken Nanopartikelfleck erzeugen, der für leitfähige Proben von Vorteil ist, während eine gute Benetzung eine homogenere Nanopartikelschicht erzeugen kann, die sowohl für leitfähige als auch für isolierende Proben nützlich sein kann. Wie im Protokoll beschrieben, erfordert das Drop-Casting von Nanopartikelsuspensionen in der Regel wiederholte Anwendungen, um eine dicke Schicht mit voller Abdeckung zu erhalten. dies sollte mit XPS verifiziert werden, kann aber auch schnell und einfach mittels optischer Mikroskopie verifiziert werden. Abbildung 5 zeigt die Entwicklung der Tröpfchenabdeckung in einem Tropfenguss von Au-Ag-Kern-Schalen-Nanopartikeln aus wässriger Lösung; In diesem Fall sind 13 Drop-Casting-Schritte erforderlich, um eine vollständige Abdeckung zu erreichen. Drop Casting eignet sich besonders für leitfähige Partikel oder solche, bei denen Ladeeffekte adäquat kompensiert werden können. Wie bei den anderen in dieser Veröffentlichung beschriebenen Methoden sollte das Tropfengießen für jede Probe optimiert werden, da verschiedene NP-Materialien unterschiedliche Eigenschaften in Bezug auf Informationstiefe und Konzentrations- und Schichtdickengrenzen aufweisen. Es ist wichtig, zu dicke Filme zu vermeiden, die zu einer Stapelung organischer Stoffe führen können, was wiederum das NP-Signal hemmt.
Eine homogene und qualitativ hochwertige Beschichtung trägt dazu bei, konsistente und reproduzierbare Ergebnisse zu gewährleisten. Neben den Parametern Suspensionskonzentration, Lösungsmittel und Spinbeschichtung kann die Qualität von spinbeschichteten Suspensionen auch durch das Vorhandensein von Staub oder anderen großen makro- oder mikroskopisch kleinen Partikeln negativ beeinflusst werden. Abbildung 6 zeigt die Verbesserung der Schleuderbeschichtungsqualität einer Nanopartikelsuspension nach Filtration mit einem 0,45 μm Spritzenfilter. Der Filter sollte so gewählt werden, dass er keine Nanopartikel aus der Suspension entfernt. Die drei verschiedenen im Protokoll beschriebenen Suspensionskonzentrationen (90, 9,0 und 0,9 mg/ml von 135 nm PS-PTFE-Kern-Schalen-Nanopartikeln) wurden unter den gleichen Bedingungen spingegossen und mittels REM und XPS analysiert. Das obere Bild und Spektrum in Abbildung 7 zeigt den Film, der aus der 90 mg/ml-Suspension gegossen wurde, was eine dicke und lückenlose Mehrschichtabdeckung im REM-Bild sowie ein bemerkenswertes Fehlen von Si-Peaks in den CPS-Spektren zeigt, was auf keinen Beitrag des Substrats zum Spektrum hinweist. Diese Probe ist ideal für XPS- oder ToF-SIMS-Analysen. Darüber hinaus können die kleineren F1s-Peaks aus der Hülle der Partikel deutlich gesehen werden, wenn kein großes Signal vom Substrat vorhanden ist. Die zweite aus der 9,0 mg/ml Suspension gegossene Probe zeigt die Partikel in kleinen einlagigen Agglomeraten, die die Oberfläche nicht vollständig bedecken. Diese Probe ist zu dünn und inhomogen für die XPS- oder ToF-SIMS-Analyse. Darüber hinaus kann die quantitative Analyse aufgrund des Beitrags von zufälligem Kohlenstoff auf dem Substrat auch nach sorgfältiger Reinigung beeinträchtigt werden; zumindest muss ein solcher Effekt im Unsicherheitsbudget der Messung berücksichtigt werden. Diese Probe wäre jedoch ideal für die REM- oder TEM-Analyse der Partikelgrößenverteilung mittels Bildanalysesoftware, da die Partikel in einer einzigen Schicht und in ausreichender Anzahl (innerhalb des Bildes) vorliegen, um eine statistisch signifikante Auswertung zu liefern. Die aus der niedrigsten Konzentration (0,9 mg/ml) gegossene Probe bietet weder eine kontinuierliche Abdeckung noch eine ausreichende Partikeldichte, um sie für die Analyse der Oberflächenchemie oder der Partikelgrößenverteilung geeignet zu machen. Eine zuverlässige quantitative Analyse ist aufgrund des dominanten Einflusses des Substrats überhaupt nicht möglich.
Al2O3-TiO2-Kernschalen-NPs mit entweder einer PDMS- oder Glycerin-Außenschicht wurden durch Drop-Casting aus Suspension sowie aus Pulver unter Verwendung der "Stick-and-Go"-Methode hergestellt, um die Auswirkungen der verschiedenen Präparationsmethoden auf die empfindliche äußere Schicht zu vergleichen. Die Proben wurden mit ToF-SIMS analysiert, wobei in den Spektren mittels Principal Components Analysis (PCA) analysiert wurde. PCA ist eine statistische Technik zur Verringerung der Dimensionalität großer Datensätze durch Die Erstellung neuer unkorrelierter Variablen (die Hauptkomponenten), die die Varianz in den Daten maximieren41,42,43,44,45. Die Trennung verschiedener Probensätze auf dem Hauptkomponentengraphen ermöglicht eine einfachere Analyse und Gruppierung der Ergebnisse. Auf dem PCA-Scores-Diagramm in Abbildung 8B, das die Unterscheidungskraft jedes Datensatzes im Vergleich zu allen anderen Datensätzen (d.h. zwischen verschiedenen Stichprobensätzen) zeigt, zeigen die beiden aus Pulver hergestellten Proben sehr unterschiedliche Werte, während die aus Dispersion hergestellten Proben sehr ähnliche Werte aufweisen. Die in Abbildung 8C dargestellten Belastungsdiagramme zeigen die Beziehung zwischen variablen, d.h. welche Peaks am meisten zu den jeweiligen Hauptkomponenten beitragen. Alle Hauptkomponenten werden nach ihrem Beitrag zur beobachteten Differenz zwischen den Datensätzen sortiert, d.h. PCA1 trägt am meisten zur beobachteten Trennung der verschiedenen Datensätze bei. PC1 wird durch das Vorhandensein (PDMS-beschichtete NPs aus Pulver hergestellt) oder das Fehlen (alle anderen Proben) von PDMS-Peaks dominiert, während PC2, der Faktor, der die zweitgrößte Variation innerhalb der Datensätze ausmacht, die Differenzierung des Al2O3 und der organischen Verschließung auf den NPs ermöglicht. Dies deutet darauf hin, dass die gemessenen Spektren von aus Suspension hergestellten NPs sehr ähnlich sind und deutet darauf hin, dass die PDMS- und Glycerinschichten durch Präparation aus suspension, entweder aus der Suspension selbst oder aus dem Trocknungsprozess, mit dominierenden Signalen von Al2O3 oder TiO2 entfernt oder beschädigt worden sein könnten.
Während gepresste Pellets Vorteile für die Vorbereitung von Pulverproben bieten können, wie z.B. einfache Handhabung und Stabilität in Ultrahochvakuuminstrumenten (einschließlich der Fähigkeit zu sputtern, ohne NPs in der Hochvakuumkammer zu entfernen), können die hohen Kräfte auch empfindliche Nanopartikel schädigen, wie dies bereits bei anderen Präparationsmethoden der Fall war. Ein geeignetes Protokoll sollte vorbereitet und validiert werden.
Im Falle von NP-Dispersionen vermeidet die Kryofixierung von Tropfengussprobensuspensionen Kaffeeringeffekte (wegen der sofortigen Fixierung der NP-Suspension und damit der Eliminierung von Trocknungseffekten) sowie die Erhaltung größerer Strukturen, die in der Suspension vorhanden sind. Zusätzlich wird das Auftragen von Klebeband vermieden. Dies wiederum spiegelt sich in reduzierten Signalen wider, die salzen, kontaminanten oder anderen Artefakten des Probenvorbereitungsverfahrens in den jeweiligen Massenspektren zugeschrieben werden können, wie in Abbildung 9 dargestellt. Der Hauptvorteil der Kryofixierung ist die Fähigkeit, den chemischen Raum um die Nanopartikel und/oder die chemische Einheit der Partikelagglomerate oder Heteroagglomerate sowie deren Korrelation mit biologischen Merkmalen in Geweben oder einzelnen Zellen oder sogar die Kolokalisation zu intrazellulären Kompartimenten "wie besehen" zu erhalten, ohne unterbrechung durch Probenhandhabungsschritte wie trocknen, Drop-Casting usw. 46'47. Wir haben die Anwendbarkeit der Kryofixierungstechnik in der aktuellen Arbeit demonstriert und die Vorteile der Kryofixierung für TiO2-Nanopartikel hervorgehoben. Wir betonen, dass die Kryofixierung besonders für die Analyse biologischer Proben in ihrem natürlichen Zustand geeignet ist, ohne die Dislokation von Chemikalien aufgrund von Probenvorbereitungsartefakten. Für ausführlichere Informationen über Fixierungstechniken für biologische Proben wird der Leser auf Literatur19,25,27,48,49 verwiesen.
| XPS | ToF-SIMS |
| Sondenstrahl | Photonen | Ionen |
| Analysestrahl | Elektronen | Ionen |
| Räumliche Auflösung* | > 1 μm | 0,1 μm |
| Abtasttiefe | 0,5 – 7,5 nm | <2 nm |
| Nachweisgrenze | 0,01 -0,1 Atom % | Ppb |
| Quantifizierung | Ausgezeichnet (semi quantitativ) | Herausfordernd (Matrixeffekte) |
| Informationsgehalt | Elementar Chemische Bindung | Elementar Molekular |
| Organische Analyse | Ausgezeichnet | Ausgezeichnet im statischen Modus |
| * vom Hersteller angegeben |
Tabelle 1: Vergleich verschiedener Methoden zur Oberflächenanalyse.
| Methode | Geeignet für | Gibt | Vorteile | Benachteiligungen | Vorsicht | Steuerung | Prüfen |
| Dialyse | Reinigung | Entfernung von Stabilisatoren/Verunreinigungen | Einfach, geringer Aufwand, keine komplizierte Ausstattung | Mangelnde Kontrolle über den Prozess | Kann Nanopartikel beschädigen | Zeit | Schädigung von Nanopartikeln (REM) |
| Zentrifugation/Redispergierung | Reinigung | Entfernung von Stabilisatoren/Verunreinigungen | Mehr Kontrolle über den Prozess, gleichzeitige Konzentration | Arbeitsintensiv, erfordert Zentrifuge | Kann zu Aggregation oder Agglomeration führen | Drehzahl der Zentrifuge, Lösungsmittelmenge | Agglomeration/ Aggregation/ Schädigung von Nanopartikeln (REM) |
| Drop Casting (Aufhängung) | Leitfähige NPs ohne empfindliche Außenschicht | Relativ dick beschichteter Spot | Einfache, unkomplizierte Ausstattung | Kann inhomogene Dicke ergeben, zeitintensiv | Fahrwerksvorbereitung kann empfindliche NP-Schalen beschädigen | Suspensionskonzentration, Lösungsmittel (Substratbenetzbarkeit) | Abdeckung (Lichtmikroskopie/XPS) |
| Schleuderbeschichtung (Suspension) | Leitfähige oder nicht leitende NPs ohne empfindliche Außenschicht | Dünne homogene Schicht oder einzelne Partikel | Konsistente Einstellungen | Erfordert experimentelle Bestimmung optimaler Parameter | Filtern Sie Staub / Verunreinigungen heraus, die Abdeckung kann inkonsistent sein | Konzentration, Spinbeschichtungsparameter, Lösungsmittel | Vorfiltration, Abdeckung, Schichtdicke (REM/XPS) |
| "stick and go" (Pulver) | Anorganischer leitfähiger und nicht leitender NPS mit empfindlicher Außenschicht | Pulverfleck auf Klebstoff | Einfach, geringer Aufwand, keine komplizierte Ausstattung | Ungeeignet für organische oder C-haltige NPs, Inkonsistente Schichtdicke | Gefahr der NP-Freisetzung in Instrumente | Fixierung von NPs auf Klebstoff | Stabilität unter Hochvakuumbedingungen |
| Abscheidung in Loch eines Stumpfes (Pulver) | XPS-Analyse; leitfähige/nicht leitende organische oder anorganische Partikel | Leicht gepresste Nanopartikelprobe | Kein Kontakt mit anderen Materialien | Keine sichere Fixierung von NPs; ungeeignet für ToF-SIMS | Dager der NP-Freisetzung in Instrumente | Nichts | Leicht zur Seite neigen, um sicherzustellen, dass das Pulver verdichtet wird |
| Gepresste Pellets (Pulver) | Leitfähige und nicht leitende NPS, polymere NPs | Festes Pellet | Ermöglicht die Analyse von polymeren NPs als Pulver | Kann die NP-Oberfläche beschädigen oder verunreinigen | Materialien sollten gründlich gereinigt werden, um Oberflächenkontaminationen zu vermeiden; kann die Oberfläche beschädigen | Größe, Druck, Zeit | Stabilität unter Hochvakuumbedingungen |
| Kryofixierung (Suspension) | NP-Suspensionen mit empfindlicher Ligandenschicht; biologische Proben | Feste Probe | Bewahrt Morphologie, nativen biologischen Zustand und Korona, reduziert den Kaffeeringeffekt | Anspruchsvolle und teure Vorbereitung und Probenhandhabung, erfordert einen erfahrenen Benutzer | hohes Maß an Fähigkeiten für die Probenhandhabung und Probenlagerung erforderlich | Konzentration, Tröpfchengröße, Temperatur | Erhaltung der Vitrifikation |
Tabelle 2: Vergleich verschiedener Probenvorbereitungsmethoden.

Abbildung 1: Reinigungsprozess für Si-Wafer. Bitte klicken Sie hier, um eine größere Version dieser Abbildung anzuzeigen.

Abbildung 2: XP-Spektren von Si-Wafern vor und nach der Reinigung. Umfrage vor (grau) und nach (rot) Reinigung, die die Abnahme der Kohlenstoffmenge von 13 bei% auf 2 bei% zeigt. Die Spektren wurden mit einem Kratos Supra DLD (Manchester, UK) mit einer monochromatischen Al Kα-Strahlung erhalten. Die Proben wurden mit Doppelklebeband auf dem Probenhalter fixiert, die Durchlaufenergie betrug 80 eV, die Schrittweite 1 eV, die Verweilzeit 500 ms. Zum Einsatz kam der "Hybrid-Lens-Modus". Die Röntgenspotgröße betrug 300 x 700 μm². Ein Flutgeschütz wurde zur Ladungsentschädigung eingesetzt. Für die quantitative Analyse wurde das Softwarepaket UNIFit 202050 verwendet, wobei die Peakflächen der entsprechenden Photoelektronenpeaks mit einem Tougaard-Hintergrund korrigiert und mit Scofield-Faktoren, unelastischen mittleren freien Pfaden und der Übertragungsfunktion normalisiert wurden. Bitte klicken Sie hier, um eine größere Version dieser Abbildung anzuzeigen.

Abbildung 3: Einfluss der UV/Ozon-Reinigung auf die Homogenität der Partikeldispersion beim Tropfengießen von PTFE-PMMA-Kern-Schalen-Nanopartikeln aus wässriger Suspension. Die mit UV/Ozon gereinigten Wafer zeigen eine signifikante Abnahme der Kaffeeringe sowie eine bessere Haftung der Partikel auf der Oberfläche. Bitte klicken Sie hier, um eine größere Version dieser Abbildung anzuzeigen.

Abbildung 4: Behandlungsmöglichkeiten zur Entfernung von Verunreinigungen (z.B. Stabilisatoren) aus Nanopartikelsuspensionen REM-Bilder, die die Wirkung der Dialyse (oben rechts) und der Zentrifugation und Redispergierung in Dreifachem (unten rechts) auf 60 nm Au-Ag-Kern-Schalen-Nanopartikeln zeigen. Die Nanopartikel werden durch die Dialyse deutlich beschädigt, während die Zentrifugation keinen sichtbaren Einfluss hat. Alle Maßstabsbalken sind 100 nm. Bitte klicken Sie hier, um eine größere Version dieser Abbildung anzuzeigen.

Abbildung 5: Optische Mikroskopaufnahmen aus dem Tropfenguss von Au-Ag-Kernschalen-Nanopartikeln mit einem Durchmesser von 60 nm aus wässriger Suspension auf Siliziumwafer, die nach 13 Tropfen eine ausreichende Abdeckung zeigen. Bitte klicken Sie hier, um eine größere Version dieser Abbildung anzuzeigen.

Abbildung 6: Spinbeschichtete Nanopartikelsuspension, vor (links) und nach (rechts) Filtration mit einem 0,45 μm Spritzenfilter. Die Qualitätsverbesserung nach der Filtration ist deutlich zu erkennen. Bitte klicken Sie hier, um eine größere Version dieser Abbildung anzuzeigen.

Abbildung 7: REM-Bilder und XPS-Spektren von PMMA-PTFE-Kern-Schalen-Nanopartikeln, die in verschiedenen Konzentrationen spingegossen werden, zeigen den Effekt von Substratpeaks (bei unzureichender Abdeckung) auf die XPS-Spektren. Bitte klicken Sie hier, um eine größere Version dieser Abbildung anzuzeigen.

Abbildung 8: Principal Component Analysis (PCA) Score-Diagramm, abgeleitet aus ToF-SIMS-Spektren von Glycerin- und PDMS-beschichteten Al2O3-TiO2-Core-Shell-NPs. (A) Schematische Darstellung der NP-Struktur; (B) Scores und (C) Ladeplots nach der ToF-SIMS-Analyse von Drop-Cast( Dispersion) und "Stick-and Go" (Pulver) Zubereitungsmethoden. PC1 stellt Peaks dar, die mit PDMS-Fragmenten korrelieren; PC2 trennt Proben mit einer organischen Beschichtung (Proben aus Pulver hergestellt) von Al2O3-Peaks scheinbar ohne Oberflächenbeschichtung. Die Spektren wurden im positiven Modus auf einem IONTOF ToF-SIMS IV-Gerät (ION-TOF GmbH, Münster, Deutschland) im Spektrometriemodus (HCBU) mit einem 25 kV Bi3+ Ionenstrahl mit einer maximalen Dosisdichte von 1012 Ionen/cm2 gemessen. Ein Sichtfeld von 150 x 150 μm wurde im Sägezahnmodus mit 125 x 125 Pixeln gescannt. Bitte klicken Sie hier, um eine größere Version dieser Abbildung anzuzeigen.

Abbildung 9: Ausschnitt der ToF-SIMS-Massenspektren von TiO2-NPs . (A) aus Pulver nach der "Stick and Go"-Methode hergestellt und (B) nach Kryofixierung der NP-Dispersion. Ein ToF-SIMS-Instrument (ION-TOF V; Ion-TOF GmbH, Münster, Deutschland) wurde für massenspektrometrische Analysen mit einer gepulsten 30 keV Bi3+ Flüssigmetall-Ionenkanone (LMIG, Gleichstrom (dc), 16 nA) eingesetzt. Jedes Spektrum wurde erfasst, indem der Ionenstrahl über eine Probenfläche von 500 × 500 μm abgetastet wurde. Positive Sekundärionen wurden im Massenbereich 0–1.200 Da mit 106 Bi3+- Pulsen gewonnen. Bitte klicken Sie hier, um eine größere Version dieser Abbildung anzuzeigen.