5. Juli 2011
Rückwärts totale Schulterprothese ist für die Behandlung von Zuständen, die mit herkömmlichen Prothese oder anderen Verfahren behandelt werden können angezeigt. Dazu gehören vor allem degenerative und Fähigkeitsverlust mit irreparablen Rotatorenmanschette und Verlust der normalen biomechanischen Kopplung der Schulter.
Die umgekehrte totale Schulterendoprothese wird verwendet, um die Beweglichkeit bei Patienten mit schweren Funktionseinschränkungen aufgrund einer Rotatorenmanschettenpathologie und assoziierter Arthrose wiederherzustellen, bei denen eine konventionelle Schulterendoprothese nicht geeignet ist. Die metallene Kugel der Prothese wird am Humerus oder Oberarm befestigt und die Pfanne am G-Glenoid oder Schulterblatt angebracht. Im Gegensatz dazu wird bei der umgekehrten totalen Schulterendoprothese die kunststoffene Pfanne am Oberarm fixiert und die Kugel am G-Glenoid implantiert, um nach Anästhesie und Retraktion des daraufliegenden Muskels eine umgekehrte Schulterprothese einzusetzen.
Der Humerus oder Oberarmknochen wird freigelegt, und der Humeruskopf wird nach Freilegung und Aufbohren der G-Glenoidpfanne aufgebohrt. Die G-Glenoidbasisplatte und die g-Glens-Kugel werden eingesetzt und verschraubt. Im nächsten Schritt wird die humerale Komponente mit Knochenzement fixiert.
Diese Patientin ist eine 78-jährige Frau mit einer Rotatorenmanschettenarthropathie. Vor der Operation wurden ihre Symptome konservativ behandelt, einschließlich Aktivitätsanpassungen und Injektionen von Kortikosteroiden. Ihre letzten beiden Steroidinjektionen führten nur zu einer geringen Schmerzlinderung.
Jedoch wurde ihre Schulter zusätzlich zunehmend steif, was zu einer verminderten funktionellen Leistungsfähigkeit führte. Bei der präoperativen Untersuchung zeigte sich eine deutliche Einschränkung des Bewegungsumfangs mit 40 Grad Vorbeugung, 10 Grad äußerer Rotation und einer inneren Rotation bis zum Gesäßmuskel. Auffällig war eine Schwäche beim Widerstand gegen äußere Rotation und gegen Anheben in der skapulären Ebene.
Ihre Subscapularis-Anter-minor-Funktion war bei der Untersuchung intakt mit einem negativen Lag-Zeichen und einem negativen Bauchdrucktest. Die radiologische Untersuchung der Patientin zeigte eine leichte Abnahme des akromioklavikulären Abstands mit einer festgestellten Verengung des glenohumeralen Gelenkspalts. Es war kein nennenswerter Gelenkpfannenverschleiß erkennbar.
Der Patient entschied sich daher für eine umgekehrte totale Schulterendoprothese. Dies ist die bevorzugte Methode des Autors zur Behandlung einer solchen Pathologie. Es wird der standardmäßige deltopektoralen Zugang verwendet.
Die Vena cephalica wird identifiziert und mobilisiert. Die subdeltoidealen Adhäsionen werden gelöst, und ein brauner Retraktor wird im subdeltoideal eingebracht. Der obere Rand des Sehnenansatzes des Musculus pectoralis major wird identifiziert und einer Tenotomie unterzogen.
Der lange Bizepskopf wird dann medial zur oberen Grenze der Sehne des Musculus pectoralis major identifiziert. Die Sehnenhülle wird dann auf dieser Ebene geöffnet und die Sehne herauspräpariert. Die Sehne wird anschließend markiert und durchtrennt, um sie später an das hintere Blatt der Sehne des Musculus pectoralis major zu tenodisieren.
Ein Paar gebogener Mayo-Scheren wird dann in die Bizepssehnenrinne eingebracht und durch das Rotatorenlücke bis zum G-Glenoid vorgeschoben. Die vorderen zirkulären Arterien des Humerus werden identifiziert und mit bipolarer Elektrokauterisation verödet. Die unteren und lateralen Ränder des Subscapularissehnenansatzes werden angehoben, und Zugnahtfäden werden lateral platziert.
Der mediale stumpfe Homan-Retraktor wird entfernt, und ein scharfer Homan wird direkt entlang der mediale Kortikalis des unteren Humeralkopfs angesetzt. Der Rest des Musculus subscapularis wird von seiner Ansatzstelle an der kleineren Tuberositas abgehoben. Ein zweiter scharfer Homan-Retraktor wird um den hinteren Humeralkopf platziert, wodurch der Musculus subscapularis medial verlagert wird; anschließend wird der Schneidhalter am Humerus eingeschlagen und die Retroversion eingestellt.
Unter Verwendung der in den Griff eingefügten Versionsschablone. Der anfängliche humerale Schnitt wird unterhalb der Schablone durchgeführt, und die Schablone wird anschließend entfernt. Der humerale Schnitt wird dann in derselben Ebene vervollständigt.
Der Humeruskopf wird anschließend aufgebohrt, wobei der verbleibende spongiöse Knochen entfernt wird. Danach werden die Markbohrer bis zur geeigneten Tiefe für den ausgewählten Schaft eingeführt. Der mediale kortikale Rand wird danach mit einem eigenen Juror entfernt.
Der mediale Retraktor und der braune Deltoidretraktor werden entfernt. Anschließend wird ein Fakusretraktor hinter dem posterioren G-Glenoid platziert, um es zurückzuziehen. Der Humerus wird lateralisiert, die Ebene zwischen dem Subscapularissehnenansatz und der vorderen unteren Kapsel wird identifiziert, und die Kapsel wird bis zur Höhe des inferioren anterioren G-Glenoids durchtrennt.
Ein anteriorer G-Glenoid-Retraktor wird platziert und der Bizeps-Labrum-Komplex wird entfernt. Danach wird die eigentliche Mitte des G-Glenoids markiert und der Startbohrer wird verwendet, um eine Führung für das Aufbohren zu schaffen. Anschließend wird das G-Glenoid aufgebohrt.
Die G-Glenoid-Basisplatte wird anschließend eingesetzt, nachdem das Mittelloch mit einem größeren 7,5-Millimeter-Bohrer gebohrt wurde. Zuerst werden die vordere und hintere nichtverriegelnde Schraube gesetzt. Danach werden die untere und obere Verriegelungsschraube platziert.
Die GLE-Kugel wird anschließend auf die Basisplatte aufgebracht und mit der Zentralschraube fixiert. Der braune Retraktor und der mediale scharfe Homan-Retraktor werden ersetzt. In der Bizepssehnenrinne werden zwei Bohrlöcher angelegt, durch die nicht resorbierbare Nähte der Stärke fünf geführt werden.
Zement wird in den Humeralkanal eingebracht. Die Humeralkomponente wird in der geeigneten Retroversion positioniert und der Zement darf aushärten. Ein Probelinear wird eingesetzt.
Die Schulter wird reduziert, und die Stabilität sowie die Beweglichkeit werden überprüft. Anschließend wird das endgültige Polyethylen-Implantat eingebracht und die Schulter erneut reduziert. Die Supraspinatus-Sehne wird dann mit den durch die Bizepssehnenrinne geführten Fäden rekonstruiert.
Schließlich wird das lange Bizepssehnenband an das hintere Blatt der Sehne des Musculus pectoralis major angeheftet. Bei der Wundverschluss wird ein tiefer Drain eingelegt, und der Patient wird postoperativ sechs Monate lang in eine Schlinge gelegt. Nachsorge. Die Patientin bewertete ihre postoperative Schmerzintensität auf der visuellen Analogskala mit null.
Ihre aktive Beweglichkeit umfasste eine Beugung nach vorne bis 140 Grad, eine aktive äußere Rotation von 25 Grad und eine innere Rotation bis zum Musculus gluteus. Bei dieser Patientin traten beim letzten Nachuntersuchungstermin keine intraoperativen oder postoperativen Komplikationen auf. Bei dem Verfahren der umgekehrten totalen Schulterendoprothese erfolgen die Darlegung und Reibung des Humerus und des G-Pfannenlagers.
Die G-Glenoid-Basisplatte, die g-Glenoidkugel und die humerale Komponente werden anschließend platziert. Eine erfolgreiche umgekehrte totale Schulterendoprothese ermöglicht es dem Patienten, den Deltamuskeln zur Hebung des Arms zu nutzen, was zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität des Patienten führt.
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Die umgekehrte totale Schulterendoprothese ist ein chirurgisches Verfahren, das darauf abzielt, die Beweglichkeit bei Patienten mit schwerer Rotatorenmanschettenpathologie und assoziierter Arthritis wiederherzustellen. Diese Technik ist besonders vorteilhaft für Patienten, die keine Linderung durch konservative Therapien erfahren haben.
Die umgekehrte totale Schulterendoprothese deckt einen kritischen Bedarf in Modellen muskuloskelettaler Erkrankungen ab, bei denen konventionelle Therapieansätze versagen, die Funktion wiederherzustellen. Für die translationale Forschung und die Entwicklung von Implantaten bietet dieses Verfahren ein reproduzierbares System zur Beurteilung der Gelenkbiomechanik, der Implantatintegration und der funktionellen Erholung. Der Einsatz bei schweren Rotatorenmanschettenläsionen und komplexen Gelenkdegenerationen stellt eine Plattform für die mechanistische Risikominimierung und die prädiktive Bewertung orthopädischer Innovationen dar.
Die umgekehrte totale Schulterendoprothese ist Teil der Kontinuum von der präklinischen Gerätebewertung bis hin zur translationalen orthopädischen Forschung und unterstützt sowohl frühe Entdeckungen als auch die abschließende Validierung in fortgeschrittenen Stadien.